Eine erfolgreiche Dekade

2003 war ein bedeutendes Jahr in der Unternehmensgeschichte von Rampf. Mit der Gründung der drei Tochterfirmen Rampf Dosiertechnik, Rampf Group, Inc. und Rampf Ecosystems wurde das Synergiepotential innerhalb der Unternehmensgruppe signifikant erhöht – und sodann auch erfolgreich genutzt.

Die Fakten sprechen für sich: In Zimmern o. R. ist die Zahl der Mitarbeiter nahezu verdoppelt und der Umsatz fast verdreifacht, in den USA die Zahl der Mitarbeiter versechsfacht und der Umsatz verzwölffacht worden. In Pirmasens steht der weltweit größte Reaktor zur Acidolyse von Blockweichschäumen und Formweichschäumen, von dort aus wird ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Ökobilanz von Produkten geleistet – sowohl außerhalb als auch innerhalb der Rampf Gruppe. Zehn Jahre Rampf Dosiertechnik, Rampf Group, Inc. und Rampf Ecosystems – 2013 war ein bedeutsames Jubiläumsjahr in der Geschichte von Rampf.

„Durch diese Erweiterung verstärken wir unsere Wettbewerbsposition deutlich und sind ein noch attraktiverer Partner für unsere Kunden“: diese Worte sprach Rudolf Rampf unmittelbar nach der Akquisition der Dosiertechniksparte von Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. durch Rampf in 2003. Damit lag der Unternehmensgründer und jetzige Rampf-Beiratsvorsitzende goldrichtig. Mit weltweit über 2.500 Systemlösungen am Markt gehört Rampf Dosiertechnik mittlerweile zu den führenden Herstellern von Niederdruck-Misch- und Dosieranlagen.

„Als Anbieter von innovativen Anlagen für die Verarbeitung von ein-, zwei- und mehrkomponentigen Reaktionsharzsystemen haben wir uns als führender Partner der Automobil-, Elektro-, Hausgeräte- sowie Filterindustrie etabliert“, so Bernd Faller, Geschäftsführer von Rampf Dosiertechnik. „Seit der Übernahme haben wir über 800 Maschinen ausgeliefert. Wir beschäftigen 126 Mitarbeiter, die im vergangenen Geschäftsjahr 2012/13 einen Umsatz von knapp 30 Millionen Euro erwirtschaftet haben.“ Dieses rasante Wachstum sei auch durch die zahlreichen Investitionen von Rampf ermöglicht worden, vor allem den Bau von zwei großräumigen Werken am Standort in Zimmern o. R., betont Bernd Faller.
Es seien jedoch nicht nur die Zahlen, welche die Erfolgsgeschichte von Rampf Dosiertechnik widerspiegelten. „Es sind auch die ehemaligen Mitarbeiter von Kern-Liebers, welche die Übernahme ‚live‘ miterlebt haben und nun seit über zehn Jahren mit großem Engagement für Rampf arbeiten. Das ist bei Unternehmensübernahmen keine Selbstverständlichkeit.“

Engagiert für den Erfolg der Rampf Gruppe arbeitet auch das über 40-köpfige Team der Rampf Group, Inc., der ersten Auslandsniederlassung der Unternehmensgruppe. Wurden zu Beginn ausschließlich Produkte von Rampf Dosiertechnik vertrieben, erfolgte bereits ein Jahr später der Aufbau einer eigenen Gießharz- und Dichtungsschaumproduktion. Wieder ein Jahr später kamen dann Produkte von Rampf Tooling hinzu, einem der führenden Entwickler und Produzenten von Materialien und Halbzeugen für den Modell- und Formenbau. Seit 2012 fährt die Rampf Group, Inc. eine eigene Herstellungslinie für Fertigungsaufträge.

Der Erfolg der Rampf Group, Inc. spiegelt sich auch in der regen Umzugsaktivität des Unternehmens wider. Bereits ein Jahr nach der Gründung in Holland, Ohio, bezog die US-Tochter ein größeres Domizil in Wixom, Michigan. Im vergangenen Jahr wurde dann ein weiterer Standort in Suwanee im US-Bundesstaat Georgia bezogen. Und im kommenden März wird ein neues, im Vergleich zum jetzigen fast doppelt so großes Gebäude in Wixom bezogen. „Wir brauchen mehr Platz, um weiter wachsen zu können“, bringt Jürgen Penker, Geschäftsführer der Rampf Group, Inc., den Grund für den Umzug auf den Punkt.

Während Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt seit Gründung von Rampf vor über 30 Jahren eine herausragende Bedeutung erfährt, wurde das Engagement der Unternehmensgruppe für nachhaltiges Wirtschaften mit der Akquisition des Recyclingspezialisten Regra Ecosystems beziehungsweise der Gründung von Rampf Ecosystems in 2003 deutlich hervorgehoben. Denn seitdem wird ein bedeutender Beitrag zur Kreislaufwirtschaft auch innerhalb des Konzerns geleistet. Beispielsweise recycelt Rampf Ecosystems Bearbeitungsreststoffe aus der Rampf Tooling Blockmaterial-Produktion. Das so gewonnene Polyol fließt wieder in den Produktionsprozess für neue Blockmaterialien ein. Ebenso werden recycelte Polyole aus PET-Flakes für die Herstellung spezieller Blockmaterialien verarbeitet.

Am Produktionsstandort in Pirmasens steht der weltweit größte Reaktor zur  Acidolyse von Blockweichschäumen und Formweichschäumen. Mit dieser hochmodernen Anlage werden der Verlust von wertvollen Rohstoffen sowie eventuell auftretende Entsorgungskosten durch Reststoffe bei Produktionsprozessen vermieden. Dieses Know-how fließt auch ein in den Anlagenbau. So ermöglicht es Rampf Ecosystems, dass Unternehmen selbst und vor Ort rohstoffliches Recycling betreiben und aus ihren Produktionsresten hochwertige Polyole gewinnen können. Zusammen mit dem Partner Keil Anlagenbau, einem führenden Anbieter von individuellen und schlüsselfertigen Anlagen, errichtet Rampf Ecosystems eine auf die Produkte des Kunden maßgeschneiderte PUR-Recyclinganlage. „Rampf Ecosystems liefert das chemische Know-how, Keil Anlagenbau ist zuständig für das Errichten der Anlage. So wird es Polyurethanproduzenten ermöglicht, vor Ort eine kostengünstige, nachhaltige und dem aktiven Umweltschutz Rechnung tragende Produktion zu gewährleisten“, erklärt Matthias Rampf, Geschäftsführender Gesellschafter Rampf Holding und Geschäftsführer von Rampf Ecosystems, das Nachhaltigkeitsprinzip des Anlagenbaus.

„Mit der Entwicklung von Rampf Dosiertechnik, Rampf Group, Inc. und Rampf Ecosystems sind wir sehr zufrieden“, sagt Michael Rampf, Geschäftsführender Gesellschafter Rampf Holding. „Die Unternehmen haben hervorragende Leistungen erbracht und die Mitarbeiter sind stolz darauf, Teil eines weltweit agierenden Konzerns zu sein. Dadurch haben sie einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenwachsen unserer Unternehmensgruppe geleistet. Wir freuen uns auf die kommenden zehn Jahre!“

 

Rampf__Foto_1_87f30a335eEin bedeutender Moment in der Unternehmensgeschichte von RAMPF: Unternehmensgründer Rudolf Rampf
(sitzend) und Dr.-Ing. Hans-Jochem Steim, 2003 Vorsitzender der Geschäftsführung von Hugo Kern und
Liebers GmbH & Co., unterzeichnen den Übernahmevertrag.

 

Rampf_Foto_2_8beda2841bAls sein Vater Rudolf (rechts im Bild) ihn fragte, ob er die erste Auslandsniederlassung von RAMPF
aufbauen wolle, sagte Michael Rampf sofort zu. Von 2003 bis 2005 hat er zusammen mit seinem Team den
Grundstein für den Erfolg der RAMPF Group, Inc. gelegt.

banner_fixed
banner_default