Linzmeier – unser Beitrag zur Energiewende Sonnenstrom deckt Eigenbedarf

Seit 1. August 2014 erzeugt die Linzmeier Bauelemente GmbH auf über 6.000 m2 ihrer firmeneigenen Dachfläche am Stammsitz Riedlingen Sonnenstrom. Ca. 70 Prozent des Sonnenstroms werden im Unternehmen genutzt. Die überschüssige Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist. Bereits seit Längerem ist das Verwaltungsgebäude am Standort mit Photovoltaik ausgerüstet. Nunmehr sind auch alle Dächer der Produktions- und Lagerhallen damit versehen. Riedlingens Bürgermeister Marcus Schafft nahm die neue PV-Anlage in Betrieb.

Linzmeier_Riedlingen_UlrichStudiosLuftbild Ulrich Studios, Riedlingen

 

Die Anlagenleistung beträgt ca. 1 Megawatt und entspricht dem Verbrauch von 250 Vier-Personen-Haushalten. Damit geht das Unternehmen wieder einen Schritt weiter bei der konsequenten Umsetzung ihrer eigenen Energiewende.

 

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Die Firma Linzmeier Bauelemente GmbH wird dabei ihrem eigenen Anspruch gerecht, energieoptimierte Produkte auch energiesparend und ressourcenschonend herzustellen. Denn Energie wird immer kostbarer. Wer heutzutage renoviert, saniert oder neu baut, prüft vorab genau, wie sich das künftig rechnet. Wirtschaftlich wie nachhaltig.

Die Linzmeier Qualitätsprodukte Linitherm Dämmsysteme, Litec Bausysteme, Linit Paneele, Linirec Konstruktionsbauplatten vereinen beides und sind europaweit gefragt. Vom Boden über Wand, Fassade, Decke bis hin zum Dach, innen oder außen, hält das schwäbische Familienunternehmen ein ausgeklügeltes, passgenaues Komplexprogramm für Sanierung und Neubau parat. Dafür arbeitet es eng mit Bauherren, Architekten, Handwerkern und Planern zusammen. Ob Dämmelemente in perfekter Profiqualität, kompatible Wandsysteme, maßgeschneiderte Energiedächer oder attraktive Fassadenpaneele, Linzmeier hält für jeden Kundenwunsch eine passgerechte Lösung parat.

 

Linzmeier_Inbetriebnahme_PV-Anlagev.l. Andreas Linzmeier, Bürgermeister Marcus Schafft, Wilhelm Elser, Thomas Zirkel

 

Die Firma stellt hohe Ansprüche und setzt deshalb für ihre Produkte den Hochleistungsdämmstoff Polyurethan-Hartschaum (kurz PUR/PIR) aus eigener Produktion ein. Unzählige kleine Luftbläschen senken den Kälte- oder Wärmefluss auf ein Minimum und sorgen somit für eine optimale Dämmung. Dank der kompakten Form lassen sich dünnste Dämmelemente herstellen, die jedoch optimale Dämmwerte gewährleisten. Zudem ist PUR/PIR leicht, sodass gerade bei der Sanierung älterer Gebäude mit dünnen Sparren keinerlei Aufdopplung nötig ist. Die Vorteile des Hochleistungsdämmstoffes PUR/PIR lassen sich weiter fortsetzen. Er ist formstabil, witterungsbeständig, (haus)langlebig, ressourcenschonend, zu 100 Prozent recyclebar, biozidfrei und einfach händelbar. Was den Vergleich mit weitaus dickeren Platten aus Styropor, Mineral- oder Holzfasern angeht, schneidet PUR/PIR am besten ab. Beispielsweise in der Dämmleistung. Hier sind Linitherm Dämmelemente mit 160 mm Stärke der WLS 023 mit einem U-Wert von 0,14 W/(m2K) unerreichbar. Auch wiegen andere Materialien bei gleicher Dämmleistung bis zu 22 kg mehr.

 

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Die Ökobilanz stimmt bei PUR/PIR. Spätestens seit Einführung der Wärmebildkamera zeigt sich, dass dem Gebäude die meiste Energie verloren geht, wenn nicht energetisch gedämmt ist. Das spiegelt sich in hohen Heizkosten und demzufolge im Geldbeutel wider. Gerade in den letzten zehn Jahren haben sich die Preise für Heizöl ums Fünffache verteuert. Mehr als 12 Millionen Haushalte sind von dieser Preisfalle betroffen. Allein der Einsatz eines Kubikmeters Linzmeier Hochleistungsdämmstoff PUR/PIR hilft über 50 Jahre 6.490 Liter Heizöl einzusparen!

 

Linzmeier_BM-MarcusSchafft_A_Linzmeierv.l. Bürgermeister Marcus Schafft, Andreas Linzmeier

 

Zum Umweltverständnis der Firma Linzmeier passt ebenso, dass u. a. Produktions- und saubere Bauabfälle nicht einfach im Müll landen, sondern wiederverwendet und zu Linirec Konstruktionsbauplatten verarbeitet werden.

Die Umwelt-Produktdeklaration nach DIN ISO 14025  bildet eine Grundlage für nachhaltiges Bauen und die ökologische Bewertung von Gebäuden. Seit 2009 legt die Firma Linzmeier alle relevanten Umweltdaten des Produktionsprozesses offen, nachvollziehbar und transparent. Geschäftsführer Andreas Linzmeier begründet das so: „Wer konkurrenzfähig bleiben will und Verantwortung für die Zukunft übernimmt, darf heute ökologische Faktoren niemals aus den Augen lassen. Wir produzieren deshalb unsere energieeffizienten Produkte nicht nur auf modernen technischen Anlagen, sondern wenden im Unternehmen auch selbst an, was wir anderen empfehlen. Die neue Photovoltaikanlage ist der erneute Beweis.“

Weitere Energieeinsparpotenziale sollen aufgezeigt werden. Im Unternehmen arbeitet ein „Energieteam“ permanent daran, den spezifischen Energieverbrauch (kwh/hergestelltem m³ PU-Schaum) weiter zu reduzieren. Zum einen geschieht das über die ständige Modernisierung des Maschinenparks, durch Anwendung innovativer Technologien und zum anderen durch geschulte und motivierte Mitarbeiter. Ende 2014 soll das Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert werden.  

Doch das nicht allein. Alle Gebäude, auch die Produktions- und Logistikhallen sind mit eigenen Linzmeier-Produkten hochwärmegedämmt. Bei der Sanierung des Verwaltungsgebäudes beispielsweise kam die Außenwanddämmung Linitherm PAL W mit 200 mm Stärke zum Einsatz und erzielte einen Wand-U-Wert von 0,11 W/(m2K). Das Flachdach wurde mit 280 mm Linitherm PGV gedämmt. Hier beträgt der U-Wert jetzt 0,09 W/(m2K). Die Summe aller Maßnahmen ließ den Primärenergiebedarf um mehr als 75 Prozent sinken. Damit erfüllt das sanierte Gebäude alle Kriterien eines Nullemissionshauses. Das „Linzmeier Info-Center“ gleich nebenan als Passivhaus neu gebaut, demonstriert in seinem Outfit ebenfalls Linzmeier Bausysteme und Verbundelemente. Beide Firmengebäude sind mit Hilfe energiesparender Linit-Fassadenpaneele verbunden, die auch optisch ein Blickfang sind.

 

 

 

Verantwortungsvoll mit Energie und Ressourcen umzugehen, zieht sich im Unternehmen durch alle Bereiche. Von modernen LED-beleuchteten Räumen und Hallen angefangen bis hin zur Firmen-PKW-Flotte, deren durchschnittlicher CO2-Verbrauch nur 120 gr/km ausmacht. Bereits im vergangenen Jahr wurden alle herkömmlichen fossilen Heizungen durch Wärmepumpen ersetzt.

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