Von A nach B – aber wie?

Vortrag zum Thema Mobilität der Zukunft

So viel ist sicher: In Zukunft werden Menschen auch das Auto nutzen, um von A nach B zu gelangen. Wie dieses Auto aussehen, wie es angetrieben wird oder ob wir am Steuer sitzen werden – all das ist hingegen offen. Das Automobil steht am Beginn einer spannenden Fahrt in die Zukunft, beleuchtete Dr. Claus Ehlers, Director Vehicle Concepts & Future Trends bei der Daimler AG, in seinem Vortrag im Rampf Innovationszentrum in Grafenberg.

Weltweit gibt es mehr als eine Milliarde Autos. Und die Zahl wird weiter steigen, vor allem in Asien ist der Hunger nach Mobilität noch lange nicht gestillt. Im Grunde genommen eine gute Nachricht für Automobilhersteller und deren Zulieferer. Doch die zu erwartende steigende Nachfrage allein sei kein Erfolgsgarant, verkündete Dr. Claus Ehlers zu Beginn seines Vortrags. “Die Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen. Der Strukturwandel im Automobilsektor ist in vollem Gange und der Druck, Innovationen und Strategien für die Zukunft zu entwickeln, ist enorm.“ Ehlers muss es wissen: Als Director Vehicle Concepts & Future Trends bei der Daimler AG arbeitet er bei einem der größten und einflussreichsten Automobilhersteller der Welt an der Entwicklung des Autos von morgen.

Es sind mehrere Faktoren, welche die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Automobilisten zu Höchstleistungen treiben: das grüne Bewusstsein der Verbraucher sowie Regulierungsaktivitäten nationaler und suprana­tionaler Institutionen; steigende Rohstoffpreise, welche die Entwicklung alternativer Antriebstechniken und neuer Werkstoffe erforderlich machen; ein durch die Globalisierung verschärfter Wettbewerb; die Entstehung weiterer Megastädte mit entsprechender Raumverknappung. „Das sind Herausforderungen, die nur entlang der gesamten automobilen Wertschöpfungskette gemeistert werden können“, betonte Claus Ehlers. „Ich gehe davon aus, dass die Zusammenarbeit von Herstellern und Zulieferern künftig im internationalen Kontext intensiver sein wird.“

Diese Aussage nahmen Gastgeber Matthias Rampf, Geschäftsführender Gesellschafter Rampf Holding, und Unternehmensgründer Rudolf Rampf wohlwollend zur Kenntnis. Als Entwicklungspartner und Systemlieferant für kundenspezifische Lösungen im Bereich reaktiver Gießharze, Verarbeitungstechnologien und Maschinensysteme ist die Rampf-Gruppe ein bedeutender Partner der Automobilindustrie.

„Wir arbeiten eng mit führenden Herstellern zusammen, beispielsweise leisten wir im Bereich Leichtbau mit innovativen Lösungen einen wichtigen Beitrag, um Gewicht und somit Verbrauch zu reduzieren“, sagte Matthias Rampf. Ebenso trage man mit einer möglichst umweltverträglichen Produktgestaltung sowie dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe zu einer besseren Ökobilanz des Endprodukts bei.

 

RAMPF_FAPU Dr. Claus Ehlers

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