Generationswechsel bei Keil Anlagenbau

_DSC_0422_gr_optMit dem 40-jährigen Jubiläum der Keil Anlagenbau GmbH & Co. KG beginnt zugleich ein neues Kapitel der Firmengeschichte: Unternehmensgründer Hans-Jürgen Keil hat die Geschäftsführung an seinen Sohn Fabian Keil (30) übergeben. Unterstützt wird er von Johannes Graf von Spee, der als CEO geholt wurde.
Nach seiner Ausbildung zum Energieelektroniker und dem Studium zum Wirtschaftsingenieur kam Fabian Keil 2011 zurück in den elterlichen Betrieb.

Im Rahmen der Restrukturierung trennte man sich von Geschäftsfeldern, die nicht mehr ins Konzept passten. Das Kerngeschäft der 1973 als Ein-Mann-Betrieb gegründeten Keil Anlagenbau, ist die Planung, Fertigung und Wartung von Tanklagern, Produktions- und Versorgungsanlagen für feste, flüssige und gasförmige Stoffe. Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise, die in Verbindung mit einem nicht planmäßig verlaufenden Großprojekt 2008 in Fernost zu finanziellen Engpässen führte, hat man wohl rechtzeitig die „Reißleine gezogen“ und eine positive Wendung einleiten können.

Die Auftragsbücher sind voll und seit dem 1. August 2013 haben sieben neue Auszubildende ihre Lehre bei Keil begonnen.

Um zukünftig jedoch besser gegenüber schwierigen Situationen aufgestellt zu sein bzw. diese für das Unternehmen schon vorab zu vermeiden, entschloss sich Keil, Johannes Graf von Spee als Chief Executive Officer ins Unternehmen zu holen. Mit seiner großen Industrieerfahrung gibt er dem Unternehmen zusätzliche Impulse und zeigt auch neue Sichtweisen auf. Einige Mitarbeiter sind zwar gegangen, doch geht man hier von marktbedingten Gegebenheiten aus – schließlich wissen die Mitbewerber, dass Ausbildung und Mitarbeit bei Keil höchste Qualitätsstandards setzen und man dadurch vor Abwerbungen nicht gefeit ist. Das sieht Fabian Keil eher als Kompliment. In den kommenden zwei Jahren soll der Generationswechsel weiter vorangetrieben, die Restrukturierung erfolgreich zu Ende geführt, bestehende Geschäftsfelder gefestigt und neue erschlossen werden. Hans-Jürgen Keil begleitet den Generationswechsel auf der Vertriebsschiene.
Man darf für 2014 mit einer Überraschung rechnen: Eine der Kernkompetenzen ist die Entwicklung, das Engineering und der Bau von Anlagen für die Polyurethanindustrie. Für diese Industrie und deren Kunden hat man mit einem Industriepartner und einem Forschungsinstitut eine Recyclinglösung entwickelt. Diese Neuheit soll jetzt im Frühjahr präsentiert werden. Es gibt bereits internationales Interesse an der Anlage.
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