Frimo und CMTT vereinbaren Joint Venture im Bereich Mischköpfe

In mehr als 50 Jahren hat Frimo die Herstellung von Bauteilen aus Polyurethan für den Fahrzeuginnenraum, insbesondere von Instrumententafeln, Türseitenverkleidungen und Mittelkonsolen entscheidend geprägt. Nur acht Jahre allerdings hat das Unternehmen gebraucht, um sich auch im Bereich der Dosier- und Mischtechnologie weltweit unter den Top 5 zu positionieren. Denn seit 2006 baut Frimo in Eigenregie Misch- und Dosieranlagen inklusive der gesamten dazugehörigen Peripherie. Weit über einhundert PURe-Mix-Dosiermaschinen sind seitdem bei Kunden aus unterschiedlichen Branchen im Einsatz. Dem enormen Wachstum möchte Frimo nun weiteren Schub verleihen. Mit einem neuen Joint Venture sollen die Entwicklung und Produktion von Mischköpfen sowie der Service vorangetrieben werden, um auch in diesem Bereich zukünftig eine Spitzenposition am Markt zu besetzen.

Mischköpfe gehören in der PUR-Verarbeitung zu den sensibelsten Komponenten mit einer hohen Relevanz für die Verlässlichkeit und Sicherheit in der Produktion. Kundennähe und Service-Geschwindigkeit sind deshalb entscheidende Kriterien für den Anwender. Heute hat Frimo Mischköpfe in Umlenktechnologie für die wichtigsten Austragsleistungsbereiche als Baureihe FMH erfolgreich in Serienproduktionen im Einsatz. Alle Mischköpfe sind mit innovativem Düsen-/Nadelsystem, Rezirkulationsnuten, optimalen Injektionswinkeln und mit neuesten Materialpaarungen und Oberflächenbehandlungen für reibungsarmen Lauf ausgestattet.

Nachdem die Misch- und Dosieranlagen, der globalen Fertigungsstrategie folgend, bereits in Europa, Amerika und Asien gefertigt werden, zieht Frimo nun bei den Mischköpfen nach. Beschleunigter Know-how-Ausbau auf allen drei Kontinenten, zusätzliche Fertigungsmöglichkeiten, schneller Service und die Erweiterung des Produktportfolios über das gesamte Spektrum an Austragsleistungen und Anwendungen stehen auf der Agenda. Mit dem neuen Mischkopf-Joint-Venture zwischen ­Frimo und CMTT (Covelo Machine & Tool Trade Co., Inc.) stellt FRIMO CEO Hans-Günter Bayer hierzu die Weichen. Ursprünglich in Deutschland gegründet, beschäftigt sich CMTT heute in den USA mit der Konstruktion und Fertigung von Hochdruck-Mischköpfen. Geschäftsführer Roland Höhne war in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich an nahezu allen Neu- und Weiterentwicklungen der relevanten Mischkopftechnologien im Weltmarkt beteiligt, z. B. Rezirkulations-, Umlenk- und Düsentechnologien. Auch in Bezug auf einzusetzende Materialien, Materialpaarungen oder Fertigungsverfahren und Oberflächenbehandlungen ist Covelo führend im Markt.

„Dadurch, dass wir zukünftig auf die globale Vertriebsorganisation von Frimo zurückgreifen können, haben wir einen deutlich verbesserten Marktzugang. Von der Bündelung des Know-hows und den Stärken beider Partner soll in erster Linie der Kunde profitieren, und zwar von der hohen Qualität der Mischköpfe und einem exzellenten Reparatur-Service in kürzester Zeit“, ergänzte CMTT-Geschäftsführer Roland Höhne.

Denn seit Jahrzehnten ist CMTT eine der bedeutsamsten Anlaufstellen weltweit für den Service und die Reparatur aller relevanten Mischkopf-Marken. Ab sofort werden solche Service- und Reparatur-Stützpunkte von Europa ausgeweitet nach Amerika und Asien, wo Frimo aktuell bereits die Misch- und Dosieranlagen fertigt. Warum CMTT der richtige Partner ist, fasste auch Armin Daniel, verantwortlich für den Bereich PU-Anlagentechnik bei Frimo, nochmals zusammen: „CMTT passt perfekt zur globalen PU-Strategie von Frimo und bringt uns beim Aufbau unseres globalen Netzes von Produktions- und Servicestandorten einen entscheidenden Schritt weiter. Verkürzte Durchlaufzeiten und zeitnaher Service sind die vorrangigen Ziele. Das schafft Vertrauen und Kundennähe.“