Willkommen im PUR-Jubiläumsjahr 2012!

Diese Ausgabe haben wir dem Thema Polyurethan in der Architektur gewidmet. Wenn ich mich so im Bekanntenkreis umhöre, dann stelle ich fest, dass PUR im Alltag noch immer unbekannt ist. Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie im täglichen Leben mit diesem besonderen Kunststoff zu tun haben. Also ist noch viel Aufklärung nötig und das gehört natürlich auch zu den Aufgaben von Fachverbänden.

Hier hat sich die ISOPA einem besonderen Projekt gewidmet - dem „Polyurethan-Passivhaus".

Das PUR-Passivhausprojekt entsteht durch eine Initiative des europäischen Verbands der Isocyanat- und Poly­olhersteller als Co-Sponsor und dem belgischen Bauunternehmen Bostoen. Der Bau startete am 1. September 2011 nahe dem Flughafen in Brüssel. Im PUR-Passivhaus wurde überall, wo es möglich war, Polyurethan eingesetzt, um die Umwelt- und Wirtschaftsvorteile nach modernsten Baustandards, den Passivhausstandards, zu zeigen. Architekten, Studenten, Bauunternehmen und Privatleute können sich unter www.polyurethanes.org/passivehouse darüber informieren, wie das Haus unter den geringsten Umweltbeeinträchtigungen entsteht und dabei Geld spart.

Aber Polyurethan ist ein vielseitiger Werkstoff und auch im Wohndesign eine gefragte Alternative, wie uns die jungen Studenten der Fachakademie für Raum- und Objektdesign aus Garmisch-Partenkirchen gemeinsam mit ihrem Lehrer Dirk Schellberg auf der FSK-PUR-Tagung zeigten und dafür mit dem Innovationspreis 2011 ausgezeichnet wurden (Bildstreifen 1: Entwurf von Elias Kronberger aus dem Gruppenpreis).
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Veronika Wernsdörfer (Studentin) wurde extra ausgezeichnet und überzeugte mit ihrer innovativen Idee, bei der eine Schaummatte an Holzstäben „aufgefädelt" wird (Bildstreifen 2: „aufgefädelt" von Veronika Wernsdörfer).

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Birgit Harreither

 


Informationen zum Preisausschreiben: 75 Jahre Polyurethan
Gesucht wird die älteste noch in Produktion befindliche Polyurethanverarbeitungsmaschine (Gießen oder Schäumen).
Als Nachweis benötigen wir ein Foto des Typenschilds (mit genauer Maschinenbezeichnung und Baujahr) bzw. den Kaufnachweis sowie Information über das gefertigte Produkt.
Der Gewinner wird bis zum Juli 2012 ermittelt.

Der Preis ist eine 2-seitige Präsentation für das Unternehmen über die entsprechende Maschine und das darauf hergestellte
Produkt inklusive einer kosten­freien Anzeigenschaltung sowie ein Wochenende für zwei in Hamburg (inkl. 2 ÜF, Hafenrundfahrt und eine Überraschung, exkl. Anreisekosten).