Eigenwerbung muss auch mal sein!

Da man mir immer wieder sagt, dass man zumindest mein Editorial liest, nütze ich die Gelegenheit, um für den von uns organisierten PU-Elastomer-Branchentreff, der alle 2 Jahre stattfindet, Werbung zu machen.

 

Was vor fast 20 Jahren als Idee beim Kaffeetrinken entstand hat sich inzwischen zu einer Veranstaltung mit ca. 100 Teilnehmern aus der Polyurethan-Elastomerbranche entwickelt. Hier wird Wert daraufgelegt, dass NICHTS schäumt – und mit einem Anteil von unter 2 % am gesamten Polyurethanmarkt ist dieser Bereich zwar klein aber trotzdem innovativ und sehr spannend.

Der nunmehr zum 8. Mal stattfindende PU-Elastomer-Branchentreff findet diesmal in Berlin vom 11.–12. September 2019 statt und zum Reinschnuppern gibt es hier schon mal einen Auszug zu den Vorträgen, die Sie dort erwarten:

 

Ich werde mir einen Ruck geben und in „Call-Center-Manier“ versuchen, ein Update zum Marktüberblick „Polyurethan-Elastomere-DACH-Länder“ zu bekommen – setzt natürlich voraus, dass ich auch wieder die nötige Unterstützung bekomme.

 

Weiter geht’s dann mit einem Vortrag von Hendrik Beiersdorf (ACMOS Chemie KG) zum Thema „Elastomere zuverlässig trennen“. ACMOS ist ein Hersteller von Trennmitteln und anderen Prozesshilfsmitteln für die Kunststoff-, Holz-, Gießerei-, Glas- und Metallindustrie.

Trennmittel spielen bei der Herstellung von Elastomeren und PU-Formteilen eine entscheidende Rolle. Sie beeinflussen die Qualität der hergestellten Bauteile und die Produktivität des Prozesses. Bei der Auswahl und Verwendung eines Trennmittels müssen die Qualitätsanforderungen an das Bauteil sowie die vorgegebenen Prozessparameter berücksichtigt werden.

 

Als Basiswirkstoffe für Trennmittel eignen sich z. B. Wachse, Öle und organo-modifizierte Polysiloxane emulgiert in Lösemitteln oder Wasser. Die Zusammensetzung eines Trennmittels ist entscheidend für den eigentlichen Trenn- bzw. Entformungsvorgang und somit für die Optimierung von Prozesszeiten. Die Applikation des Trennmittels sowie dessen Benetzung der Formoberfläche und Ablüftverhalten sind maßgebend für ein perfektes Bauteil. Durch eine effektive, schnelle Formenreinigung werden Prozesszeiten optimiert.

 

Herbert De Breuck von Milliken Europe BVBA berichtet über die „Reactive Color Technologie für Elastomere“. Milliken ist ein Hersteller von polymergebundenen Farbstoffen und Additiven für die Polyurethanindustrie. Mit der reaktiven, polymergebundenen Additivtechnologie bietet man Verbesserung der Performance und Optik, Erhaltung der Langzeitqualität der PU-Systeme ohne den VOC- oder FOG-Level zu erhöhen. Diese Präsentation zeigt Milliken-Chemicals Produkte zur Verbesserung von Polyurethanen.

  • Reactint-Farben bieten PU- Verarbeitern einen einfachen Weg lebendige Farben in das Produkt einzuarbeiten ohne die physikalischen Eigenschaften des Materials zu beeinflussen.
  • Milliguard-AOX- Antioxidantien schützen PU vor Oxidation und Degradation, während Milliguard-UVX, ein UV-Absorber das PU vor dem „Yellowing” und Abbau durch UV-Lichteinwirkung schützt.
  • AlphaSan ist ein antimikrobielles Additiv, dass das Produkt vor Geruch, Entfärbung und anderen Problemen durch mikrobielle Einwirkungen schützt.

Der Vortrag von Christian Hanhart von der Dow Deutschland (Ahlen) befasst sich mit der „Performance und Nachhaltigkeit der Cool Curing Technologie“. Kaltgießen vs. Heißgießen – ein altes Thema und doch wieder aktuell. Vor dem Hintergrund der steigenden Energiekosten, eines leergefegten Arbeitsmarkts und der immer wieder aufkommenden Frage nach Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ist die Frage nach den Verarbeitungsparametern von Polyurethansystemen zurück in den Fokus gerückt. Damit natürlich auch das Spannungsfeld in dem sich die Kaltgießsysteme seit jeher befinden: Welche Performance kann erreicht und welche Applikationen somit abgedeckt werden?

 

Gerald King von Lanxess Solutions Italy srl referiert über „LF-Isocyanat-PU-Präpolymere im Zusammenhang mit den zu erwartenden Isocyanat-Restriktionen“. Die Adiprene LF(Low Free)-Präpolymere bieten ausgezeichnete Arbeitshygiene kombiniert mit technischen Attributen, wie einfache Verarbeitung, gleichmäßige Qualität der PU-Elastomer-Endprodukte und (abhängig von der eingesetzten Chemie) die Möglichkeit des Recycelns.

 

Die erwartete Europäische Restriktionsverordnung für Diisocyanate wird jegliche Handhabung von allen Diisocyanaten betreffen, somit auch PU-Elastomere deren Monomeranteil an Diisocyanaten über 0,1 Gew.% liegt. Verarbeiter von Adiprene LF Präpolymeren, deren Anteil an freien Monomeren unter O,1 % liegt, sind davon nicht betroffen...

 

hier weiterlesen