Johnson Controls zeigt frische Stylings für Sitzsysteme

201410_Synergy-Seat_highJohnson Controls präsentierte im Rahmen der Interior Motives Design Awards 2014, die im Vorfeld des diesjährigen Pariser Autosalons verliehen werden, aktuelle und künftige Trends im Bereich Autositzdesign. Die neuen Gestaltungsmöglichkeiten orientieren sich nicht nur an den Anforderungen der Fahrzeughersteller nach Differenzierung, sondern sie erfüllen auch die Wünsche der Autokäufer hinsichtlich Personalisierung und Individualisierung. In Paris zeigte Johnson Controls dazu das Sitzkonzept „Synergy Seat Gen 3“ sowie erfrischende Designansätze für Rückenlehnen und Sitzbezüge.

Johnson Controls präsentierte im Rahmen der Award-Verleihung anhand von Designprototypen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für Bezüge von Autositzen. Dank spezieller Haptik und Materialauswahl heben sich diese von bislang üblichen Lösungen auf erfrischende Weise ab. Oberflächen mit 3D-Effekten oder verschieden abgesetzten Musterflächen sorgen zusätzlich für abwechslungsreiche Designanmutungen. So setzt die sportliche Variante zum Beispiel auf kontrastreiche Muster, Ziernähte und intensive Farben und erzielt so einen frischen und dynamischen Eindruck. Zudem zeigt der weltweit führende Zulieferer im Fahrzeugsitzbereich in Paris bedruckte Sitzoberflächen, die als Prototyp im Inkjet-Verfahren individualisiert wurden.

Seine umfassende Kompetenz im Bereich Sitzsysteme demonstriert Johnson Controls mit dem Synergy Seat Gen 3. Das expressive, dreidimensionale Design wird mittels auffälliger Rahmenstrukturen mit hellen Außenlinien und dunklen Innenzonen umgesetzt. Durch Zierstreifen und -nähte werden die Konturen hervorgehoben und das Sitzdesign unterstrichen. Gleichzeitig wird mit betont konkaven Flächen sichtbar Volumen aus dem Sitz genommen und so ein visueller Leichtbaueffekt erzielt. Dies wird auch im inneren Aufbau des Sitzes konsequent umgesetzt, beispielsweise mit einer innovativen Rückenlehne aus Organoblech. Gleichzeitig bietet der Synergy Seat Gen 3 eine große Flexibilität im Oberflächendesign: Farbe, Glanzgrad und Haptik des Schalenmaterials lassen sich zum Beispiel über direkt aufgetragene Dünnfolien variieren. Unterschiedliche Effekte können jedoch auch durch Lack oder durch mit Textil und Leder kaschierte Flächen erzielt werden.

Zusätzlich arbeitet Johnson Controls an einem in der automobilen Großserienfertigung völlig neuen Produktionsverfahren für individualisierte Innenräume – dem Inkjet-Verfahren bei Sitzoberflächen. Einen Prototypen mit entsprechendem Bezug stellte das Unternehmen ebenfalls in Paris aus. Mit diesem Verarbeitungsprozess soll es möglich werden, jeden Sitz als Einzelstück zu entwerfen, aber in Masse zu fertigen. Tintenstrahlbedruckte Stoffe sind in der Mode oder in der Werbung als Plakate schon lange im Einsatz.

Die Herausforderung bei der automobilen Anwendung liegt darin, Tinten, Druckprozess und Konfektionierung des Materials, so zu entwickeln, dass sämtliche Kundenspezifikationen erfüllt werden und eine Großserienfertigung möglich ist. Zusätzlich dürfen zum Beispiel Sonneneinstrahlung und unzähliges Ein- und Aussteigen nicht zu einem Verblassen der Farben führen.
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