BASF führt Reparatursystem für Rotorblätter in Großbritannien ein

Presse_Produkt_BASF_Relest_WindDie Langlebigkeit von Windkraftanlagen spielt für deren Wirtschaftlichkeit eine entscheidende Rolle. BASF hat ein Lackreparatursystem für Rotorblätter entwickelt, das über den Händler Pexa in Großbritannien und ­Irland vermarktet wird. Das ­RELEST Wind RepKit verbessert die Produktion und die Instandhaltung der Anlagen im wachsenden britischen Markt.

„Der Bau von Windkraftanlagen wird in den nächsten zehn Jahren in Großbritannien rapide steigen“, erklärte Jim Rowbotham, Managing Director von Pexa. „Mit dem BASF Relest Wind RepKit bringen wir ein Produkt auf den Mark, das die Langlebigkeit und damit die Wirtschaftlichkeit wesentlich verbessert.“

In Deutschland und anderen Ländern hat BASF das Produkt 2012 eingeführt. Die Beanspruchungen für ein Rotorblatt und damit auch den Lack sind extrem: In rund 90 Metern Höhe entwickeln sich zum Beispiel Regentropfen zu regelrechten Geschossen. Bei Spitzengeschwindigkeiten von über 300 Kilometern pro Stunde wirken enorme Kräfte auf die Blattspitzen, die sich dabei um mehr als einen Meter biegen können. Diese hohen Anforderungen können im Verlauf des Lebenszyklus Schäden bewirken, die die Leistungsfähigkeit der Windkraftanlage verringern. Mit dem Relest Wind RepKit lassen sich diese Schäden reparieren und die Wirtschaftlichkeit verbessert sich. Das System wurde für den stationären Einsatz am Boden oder auf der Anlage entwickelt. Auch Schäden, die während der Produktion entstehen, können sofort ausgebessert werden. Alle notwendigen Lacke und das Zubehör gehören zum handlichen System. Im Rahmen einer dazu gehörenden Schulung werden Theorie und Praxis der Rotorblattreparatur vermittelt.

Das in West Yorkshire ansässige britische Unternehmen Pexa hat sich auf die Vermarktung von Oberflächentechnologien und anderen High-Tech-Produkten spezialisiert.

BASF liefert ein komplettes Portfolio von Beschichtungstechnologien für Windkraftanalagen vom Sockel bis zur Rotorblattkante.