TPU für harte Fälle

Simrit hat Membranen aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) entwickelt, die besonders hart im Nehmen sind. Dadurch lassen sich die Standzeiten der Aggregate, in denen diese Komponenten verbaut werden, um bis zu Faktor 3 steigern. Membranen sind wichtige Komponenten in Armaturen, z. B. für Fluidpumpen, Anwendungen der Gebäudetechnik oder im Anlagenbau. Bisher wurden vorwiegend Werkstoffe wie Acrylnitrit-Butadien-Kautschuk (NBR) oder Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) für diese Membranen verwendet. Doch aufgrund wachsender Anforderungen an Standzeiten und Belastbarkeit unter harten Umgebungsbedingungen machten sich die Simrit-Experten auf die Suche nach neuen Werkstofflösungen. TPU schien eine vielversprechende Lösung zu sein, dank herausragender Parameter wie höhere Zugfestigkeit und Dehnbarkeit, sehr gute Abriebfestigkeit sowie Bestwerte bei Weiterreiß- und Biegewechselfestigkeit. Nach umfangreichen Versuchsreihen und intensiver Entwicklungsarbeit mit unterschiedlichen TPU-Materialien ist es Simrit gelungen, Membranen aus reinem TPU wie auch Verbundmembranen mit PTFE-Folie, Gewebe sowie Metall- oder Kunststoffeinlegeteilen auch in Großserie herzustellen. Durch die so genannten Long-Life Diaphragmas lassen sich die Standzeiten der Aggregate verdreifachen - im Vergleich zu Anlagen, in denen traditionelle NBR-Komponenten verbaut wurden.