Jetzt geht auch Korea neue Wege

IMG_2680Ende 2010 wurden in Korea erstmals Geh- und Radwege mit dem neuen PU-System Elastopave der BASF Polyurethanes versehen.

Gemeinsam mit dem koreanischen Partner Shinwoo Concrete, dem größten Hersteller ökologischer Steinblöcke in Korea - sogenannte Bioblocks - wurden insgesamt 300 m2 Wegstrecke mit Elastopave erstellt. Shinwoo interessiert sich seit März 2010 für die neuen BASF-Anwendungen Elastocoast und Elastopave. Das koreanische Unternehmen ist besonders an neuen, umweltfreundlichen Themen interessiert und auf ökologisch verträgliche Bauprodukte spezialisiert. Shinwoo Concrete, mit Sitz in der koreanischen Region KyungNam, produziert auch verschiedene Betonblockarten, wie zum Beispiel durchlässigen Beton oder Bio-Beton, ebenso wie Beton-Oberflächen für Flussbetten.

Wege, Straßen, Plätze, Sicherheit, Kosten, Umwelt - mit Elastopave haben Städteplaner heute alles im Griff.

BASF Asia Pacific Regional Headquarters lud Shinwoo im Juli zur International Conference of Coastal Engineers (ICCE)  nach Shanghai ein und präsentierte dort die Vorteile der neuen Technologien mit Polyurethan. Überzeugt hat die anwesenden Experten besonders, dass man mit dem PU-System wasserdurchlässige Oberflächen bauen und, je nach dem Umfeld, sehr individuell gestalten kann. Und vor allem, dass es dabei nicht zu einer kompletten Versiegelung der Oberfläche kommt. So konnten im Herbst die ersten Projekte in Korea realisiert werden. In den Städten Mil Yang und Kim Hae, in der Nähe der Hafenstadt Pusan, wurden mehrere Fußwege in Parks und auch Radwege gebaut. Shinwoo hat hierfür sogar extra eine neue Firma gegründet, ShinwooBioBlock, die ausschließlich BASF-PU-Systeme verwendet. So unterscheidet sich dieses Produkt ganz deutlich von der bisherigen Produktpalette.

Ein innovatives und sehr nachhaltiges Konzept für neue Wege in Korea
Elastopave basiert auf der Idee, Mineralienmischungen mit einem Bindemittel aus Polyurethan so zu vermischen, dass eine stabile wasser- und luftdurchlässige Deckschicht entsteht. Durch diese spezielle Mischung ausgewählter Mineralien werden viele verbundene Hohlräume geschaffen, die damit eine Versiegelung der Oberfläche verhindern. So kann Regenwasser bei entsprechend aufnahmefähigem Untergrund problemlos versickern und zur Grundwasserspende beitragen. Für die teilweise lang anhaltenden Regenfälle im koreanischen Frühjahr ist das PU-System eine interessante Alternative. Sie ermöglicht es zum Beispiel, auch bei diesen schlechten Wetterbedingungen in großen Parks nahezu im Trockenen spazieren zu gehen.

Elastopave ist ein völlig neues Konzept zur Konstruktion von Deckwerken. Es zeichnet sich durch leichte Verarbeitung und ein äußerst hohes freies Porenverhältnis aus. Abhängig von der Auswahl der Mineralien und Steine können so auch unterschiedliche optische Varianten entstehen, die sich problemlos in die Charakteristik der Umgebung einfügen.

 


 

Elastopave passt auch gut in den Berliner Zoo.
Das gleiche PU-System wird in Europa gerade an unterschiedlichen Orten eingesetzt. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner HanseGrand wird ein Projekt im Berliner Zoo realisiert, um den Wasserbüffeln einen bequemeren Untergrund zu bieten. Und anschließend geht es weiter mit den Gehwegen, die zum Schloß Sanssouci führen. 

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