IAC Group präsentiert neue FastKast-Technologie

Die International Automotive Components (IAC) Group war im März 2013 als Aussteller auf dem jährlich stattfindenden internationalen VDI-Kongress „Kunststoffe im Automobilbau“ wieder mit eigenem Stand vertreten.

 

IAC_FastKast_sIm Rahmen des VDI-Kongresses gewährt IAC Einblicke in seine patentierte Eigenentwicklung FastKast.
Die Slush-Technologie kommt derzeit in der Fertigung hochwertiger Oberflächen für das Cockpit des Ford B-Max zum Einsatz.

 

Hier gewährte IAC Einblicke in seine patentierte Eigenentwicklung FastKast, eine Slush-Technologie, die bereits in der Fertigung hochwertiger Oberflächen für das Cockpit des Ford B-Max zum Einsatz kommt.
Das hochentwickelte Fertigungsverfahren verbindet thermoplastisches Polyurethan oder Polyvinyl-Chlorid-Kunststoffe mit moderner Prozessentwicklung zu Oberflächen außergewöhnlicher Qualität mit besonderer Oberflächenhaptik und -ästhetik zur Veredelung vieler Interieur-Produkte wie Instrumententafeln, Türpaneele oder anderer Interieur-Verkleidungen.  Das Ergebnis ist eine erstklassige Produktqualität. Die Oberfläche für Instrumententafeln und andere Interieur-Verkleidungen zeichnet sich insbesondere durch ihre gleichmäßige Dicke und optimierte Materialeigenschaften aus, die den Alterungsprozess verlangsamen.

IAC_Helmut_Bergers_DirecVerglichen mit konventionellen Produktionsprozessen sorgt FastKast bei verbesserter Produktqualität für eine Reduzierung von Energieverbrauch, Kosten und Gewicht. „Mit FastKast lässt sich innerhalb weniger Minuten eine glatte, gleichmäßige Haut von nur einem Millimeter Stärke erzeugen. Im rumänischen Werk Bals liegt die Zykluszeit für eine Haut bei nur drei Minuten“, erläuterte  Helmut Bergers (IAC Technologieexperten für FastKast). „Die niedrigere Verarbeitungstemperatur sorgt für Materialschonung, niedrigeren Energieverbrauch und somit Senkung des CO2-Ausstoßes pro Einheit gegenüber herkömmlichen Slush-Verfahren.“ Auch für die Anlagenbediener ergeben sich spürbare Vorteile, denn die patentierte Lösung bringt eine im Vergleich wesentlich niedrigere Arbeitsplatztemperatur und macht die Produktbearbeitung einfacher. Mit dem innovativen Fertigungsprozess sollen Kunden in ihren Leichtbaustrategien mit wirtschaftlich sinnvollen Lösungen unterstützt werden.

„Derzeit wird in der Produktion hauptsächlich PVC eingesetzt. TPU verfügt über ein deutlich besseres Tieftemperaturverhalten, PVC ist aber wesentlich günstiger. Auch das Rieselverhalten von TPU als kryogenes Pulver im Vergleich zu den PVC-Kügelchen stellt eine große Herausforderung dar“, erklärt Helmut Bergers. „Wir würden uns freuen, wenn uns hierzu ein TPU-Hersteller Lösungen anbieten könnte.“

FastKast ist ein von IAC global entwickeltes Verfahren, als Gemeinschaftsentwicklung ausgeführt durch die IAC-Technologiezentren in Europa und den USA. Seit Oktober 2012 wird das Verfahren im rumänischen Werk in Bals in Serie eingesetzt. 2013 führte IAC FastKast gleich in mehreren Standorten ein, unter anderem auch in der neuen Fertigungsanlage in Chongqing, China.

 

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