Wirtschaftliche und flexible Beschichtung mit Polyaspartic-Lacken

WoP-Bayer-Polyaspartic-Foto-2015-0141Polyaspartic-Beschichtungen eignen sich für eine besonders wirtschaftliche Lackierung verschiedener Untergründe. Gegenüber konventionellen Systemen können dabei oft Lackschichten eingespart werden und die Aushärtung erfolgt schnell. Bayer Material­Science hat jetzt die Tür zu weiteren, vielversprechenden Möglichkeiten aufgestoßen. Die Polyaspartic-Technologie unter der neuen Dachmarke Pasquick steht für innovative Lösungen für Beschichtungen im Korrosionsschutz und in Bauanwendungen.

Die Anzahl der Beschichtungsschritte kann reduziert werden und somit lassen sich bei der Applikation Zeit und Arbeitskosten einsparen. Auftragnehmer gewinnen mehr Flexibilität und können auch enge Zeitvorgaben für die Fertigstellung erfüllen. Und sie haben die Möglichkeit, eine größere Zahl von Projekten im gleichen Zeitraum zu bearbeiten.
Durch die verbesserte Wirtschaftlichkeit können Lackhersteller größere Mengen an Polyaspartic-Beschichtungen verkaufen und sich gleichzeitig mit diesen hocheffizienten Systemen im Markt positionieren. Die Pasquick-Technologie ist deshalb ein gutes Beispiel für kundenorientierte Entwicklungen entsprechend dem Motto „Inventing for you“ des Bereichs Lacke, Klebstoffe, Spezialitäten von Bayer Material­Science.

Um alle genannten Anforderungen abzudecken, hat Bayer Material­Science den neuen Härter Desmodur E 2863 XP mit sehr niedriger Viskosität entwickelt und zum Patent angemeldet. Mit diesem Härter lassen sich nun auch flexible lösemittelfreie Bodenbeschichtungen formulieren. Neben dem Einsatz in Außenbereichen sind sie auch für geruchlose Komfort- und Sportböden in Innenräumen geeignet.

Aufgrund der schnellen Aushärtung kann der Handwerker innerhalb eines Tages mehrere Schichten solcher Polyaspartic-Beschichtungen mit einer Standardausrüstung auftragen. Die Topfzeit wurde gegenüber bisherigen Polyaspartic-Systemen verlängert, wodurch die Applikation unter einem geringeren Zeitdruck erfolgt. Sie findet ohne größeren Aufwand bei Raumtemperatur statt und der Boden kann bereits nach wenigen Stunden wieder betreten werden. Dadurch lassen sich Ausfallzeiten auf der Baustelle gering halten und Kosten einsparen.

Im Vergleich zu konventionellen Beschichtungen ermöglichen die Pasquick-Polyaspartic-Systeme eine Reduzierung der Aushärtungsdauer von 18 bis 24 Stunden auf nur noch 6 bis 8 Stunden. Die Produktivität wird also um das 2 bis 3fache gesteigert. Gegenüber den bisherigen drei Lackschichten ist der Lackaufbau nun auf Grundierung und Decklack beschränkt. Die Gesamtschichtdicke ist dabei unverändert hoch, um einen guten Korrosionsschutz zu gewährleisten.

Auch die Auftraggeber profi­tieren von den niedrigeren Kosten – beim gesamten Lackierprozess können sie rund 5 bis 10 Prozent Einsparungen erzielen. Polyaspartic-Korrosionsschutzlacke erfüllen alle Anforderungen der ISO 12944.
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