Case Study: Instandsetzung eines Motorrads mit Polyurea

Nach einem Unfall, bei dem die Kunststoffverkleidung eines Motorrads beschädigt wurde, sollten auf Kundenwunsch die Verkleidungsteile inklusive des Tanks mit Polyurea beschichtet werden.
Die angelieferten Teile wurden repariert, Bruchstellen verklebt, Riefen (Kratzer) verspachtelt und anschließend grundiert (geprimert), bevor sie mit einem hochreaktiven Polyureasystem besprüht wurden.
Bei einer normalen Lackierung liegt die Schichtdicke um ca. 130-140 µm. Die Polyureabeschichtung weist eine Schichtstärke von 600-1000 µm
auf – dadurch erreicht man einen deutlich besseren Schutz gegen Steinschlag und im Tankbehälterbereich auch besseren Verschleißschutz, wo sonst durch Abrieb von Druckknöpfen und Reisverschlüssen schnell optische Schäden auftreten.
Eine Reparatur der Kunststoffteile bei Motorrädern mit Polyurea bietet einige Vorteile. Durch die ständige Vibration entstehen bei einem üblichen Lackaufbau gleich nach der Reparatur Haar- und Spannungsrisse. Mit Polyurea wird dem beschädigten Kunststoffteil eine hochelastische Haut gegeben, die ein Abblättern des Lacks verhindert und gleichzeitig abgerissene Teile sehr gut verfestigt.
Neben einem optisch ansprechenden Aussehen (in der Sonne zeigen sich tolle Effekte) ist die Polyureabeschichtung auch wasserabweisend.

 

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DSCN0294Das Wasser perlt hervorragend ab. 

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