POLYDECK-System für Überdachungen

Die Leichtigkeit des Seins bzw. seiner Dächer waren die Vision des Architekten Werner Thurner aus Villach (Österreich), als er das Polydeck-System entwickelt hat und damit erstmals zwei zukunftweisende Projekte durchführte.

Um solche „fliegenden" Dächer zu gestalten war ein völlig neues Verfahren nötig, das der Architekt Thurner entwickelt hat. Eine Überdachung für eine Tiefgaragenzufahrt sowie der Eingangsbereich des lokalen Spar-Supermarktes wurden die ersten beiden Projekte.

Um das Design individuell auf jegliche Ansprüche zugeschnitten zu gestalten, wurde eine speziell schichtverleimte Vollholzpaneele mit glatter Oberfläche schon in einer Zimmerei vorgesprüht. Hierzu wurde vorerst Hertec Pox 010, ein spezieller Primer für mattfeuchte Untergründe der Firma Hercules, Villach (Österreich) aufgetragen. Voraussetzung ist ein Restfeuchtigkeitsgehalt von unter 10 %. Danach wurde Hertec 1120 mit einer Gama G 50 Evolution und der Pentech-MG-Sprühpistole in einer Schichtstärke von ca. 2 mm appliziert. Dieses System wurde gewählt, da die Fläche sowohl begehbar als auch durch Schneeräumgeräte belastbar sein musste.

Im Anschluss wurden die Polydeck-Paneele auf die Baustellen geliefert und mit einem Kran in die jeweils vorgefertigten Stahlkons­truktionen verlegt. Die An- und Einbindungen, sowie die zum Transport nötigen Löcher wurden vor Ort mit Hertec 75 SL und Hertec 425 Polyaspartic verschlossen. Um dem ganzen Projekt noch einen optischen farblichen „Glanz" zu verleihen, wurde die Fläche mit Hertec KF 500 farbechten Topcoat zart überrollt. Das Projekt wurde von der Firma ACT (Advanced Coating Technology) ausgeführt. „Die Möglichkeiten mit Polyurea sind schier unerschöpflich. Der Architektur wird viel Spielraum gelassen, das heißt, durch die Sprühtechnik können Geometrien beschichtet werden, die mit herkömmlichen Systemen nicht möglich sind", freut sich Architekt Werner Thurner. „Abgesehen von den optischen Gestaltungsmöglichkeiten, bietet Polyurea viele Vorteile gleichzeitig. Beschichtungen auf mehrfach verleimten Holzpaneelen vermitteln sehr viel Leichtigkeit in der Konstruktion, wobei sowohl Untersichten als auch Rundumbeschichtungen möglich sind. Die ersten zwei Projekte sind, mit leichten Anlaufschwierigkeiten, sehr gut gelungen und ermöglichen es, auf einer profunden Basis hier aufzubauen und weiter zu entwickeln!"


Warum Polyurea und nicht PVC- oder Bitumeneindeckung?
Nahtlose, festhaftende ­Verlegung, keine zusätzliche Beschwerung durch Kies usw. nötig, keine Schweißnähte, keine An-/Einbindungsproblematik,
100 % UV-beständig.

 

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