IKV erhält Förderung vom BMBF für internationale Forschung

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen ist für seine Initiative zur Internationalisierung „Global network for innovative plastic materials and processes“ ausgezeichnet worden. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, überreichte die Auszeichnung am 30. Juni 2015 in Berlin im Rahmen der 3. Internationalen Clusterkonferenz des BMBF. Zuvor wurde die IKV-Initiative durch ein unabhängiges Expertengremium begutachtet und zur Förderung durch das BMBF empfohlen. Deutschland ist weltweit vor den USA und Japan, aber nach China auf Platz 2 beim Export von forschungsintensiven Gütern. Um diese herausragende Position halten zu können, stärkt die Bundesregierung die strategische Internationalisierung der Spitzenforschung. Im Rahmen der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ unterstützt das Bundesforschungsministerium ab sofort Projekte zur internationalen Vernetzung innovationsstarker Regionen aus Deutschland mit jeweils bis zu vier Millionen Euro.

 

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Die Internationalisierung von Clustern und Netzwerken ist Bestandteil der neuen Hightech-Strategie, mit der die Bundesregierung aus Ideen Innovationen macht und Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft knüpft. Gleichzeitig ist sie ein Baustein im Aktionsplan „Internationale Kooperation“ des BMBF.

Das IKV hat sich an der BMBF-Ausschreibung beteiligt, da es seine Internationalisierungsstrategie weiter ausbauen will. Diese beinhaltet neben einer global orientierten Vernetzung der hauptsächlich kleinen und mittelständischen Clustermitglieder in weltweiten Forschungsvorhaben auch eine verstärkt interkulturelle Ausbildung von Nachwuchskräften in der Kunststoffbranche.

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