Der europäische Markt für Wärmeisolierprodukte

IAL Consultants hat seine neunte Auflage der Marktstudie „The Market for Thermal Insulation in Europe” veröffentlicht. Die neue Studie baut auf der vorhergehenden Ausgabe auf und hat auch das Layout weitgehend übernommen. Die Marktzahlen für das Jahr 2012 sind nach Typ und Endverbrauchersektor gegliedert, beides nach Volumen (Tonne und m³) und Wert (Euro Millionen) und beinhaltet eine 5-Jahres-Vorschau (CAGR) bis 2017.

Die Analyse umfasst 27 Länder (inkl. aller wichtigen europäischen Isoliermärkte) in 14 individuelle Ländervolumina gesplittet und alle wichtigen Isoliermaterialen abdeckend. Zusätzlich werden 4 Materialmengen für spezielle Isoliermaterialen (Mineralfasern, EPS, XPS und PU/PIR) mit Daten für West und Osteuropa und den gleichen 27 Ländern aufgezeigt.

Die Daten und Informationen wurden durch ein langfristiges Interviewprogramm quer durch die europäische Industrie gesammelt. Zusätzlich wurden öffentliche Baustatistiken in Betracht gezogen.

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Der Gesamtmarkt für thermische Isolierstoffe in Europa für 2012 liegt bei ca. 192.653.100 m3 (entspricht  5.637.000 Tonnen). Der Marktwert entspricht ca. Euro 9.600 Mio. Bis 2017 wird der Bedarf an thermischen Isolierprodukten auf 213.546.700 m3 (bzw. 6.270.100 Tonnen), bei einem durchschnittlichen Wachstum von 2,2 % im Jahr, ansteigen. Dies würde einem heutigen Marktwert von Euro 10.570 Mio. entsprechen.

2012 hat sich der westeuropäische Markt für thermische Isolierungen wieder stabilisiert. Jedoch mit geringeren Wachstumsraten, obwohl die Nachfrage nach Energieeffizienz zu dickeren Isolierungen führt und Materialien mit verbessertem Brandschutzverhalten stark gefragt sind. Hier liegen die Mineralfasern vorne, da sie ein natürliches Flammschutzverhalten aufweisen und in Europa (57% des gesamten europäischen Isoliermarkts) gut positioniert sind. Energieeffizienz und Passivhaus-Standards, die speziell PU/PIR-Materialien promoten, werden gegen Brandschutzeigenschaften anderer Materialien gewertet.

Trotzdem werden die Wachstumsraten in Westeuropa nicht über 1,4% steigen. Der Bausektor in Wirtschaftsregionen wie Spanien und Portugal liegt nach der Krise immer noch am Boden. Dagegen boomt der norwegische Bausektor seit 2010 durch den Wohnungsbau. Trotz allem ist Deutschland bei weitem der größte Markt für thermische Isolierungen in Europa, mit einem Bedarf von ca. 27.554.100 m3 (bzw. 733.000 Tonnen).

Der Mengenbedarf an Isoliermaterialien in Osteuropa könnte ca. 3,1 % CAGR pro Jahr bis 2017 wachsen. Die Wirtschaft in Osteuropa ist derzeit dynamischer als im Westen, wobei die Türkei die höchsten Wachstumsraten (4,1% pro Jahr) aufweist durch die stark wachsende Bevölkerung, einer positiven BSP-Prognose und einem boomenden Bausektor sowie strengeren Reglementierungen.

Die Studie „The European Market for Thermal Insulation Products” ist bei IAL Consultants ab einem Preis von 1.000 Euro (für Einzelbände) bis 7.000 Euro für die Gesamtausgabe, erhältlich. Ausschnitte des Berichts sind ebenfalls käuflich erhältlich unter:www.ialconsultants.com