Deutsche Polstermöbelindustrie: Amtliche Statistik verzerrt Wirtschaftslage

Der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie wiederholt seine Kritik an den amtlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. VdDP-Hauptgeschäftsführer Dr. Heumann: „Das Statistische Bundesamt vergleicht die Umsätze von 32 Unternehmen im Jahre 2011 mit denjenigen von 38 Firmen im Jahre 2010. Die anderen sechs Unternehmen wurden in eine andere Kategorie der amtlichen Statistik eingruppiert." Methodisch bedenklich ist, dass dabei eine Bereinigung der Referenzzahlen aus den Vorjahren nach wie vor nicht stattfindet. Dr. Heumann: „Damit ist die amtliche Statistik kein Spiegelbild der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage der Branche."

Nach der internen Auftragsstatistik des Verbandes, an der nahezu 70 % der deutschen Polstermöbelindustrie teilnehmen, ist abweichend von den amtlichen Zahlen auch im Inland ein positiver Trend festzustellen. Danach stiegen die Auftragseingänge bis zum Ende des 3. Quartals um +2,5 %. Das Inlandsgeschäft entwickelte sich insbesondere aufgrund der starken ausländischen Konkurrenz mit einer Importquote von knapp 40 % etwas schwächer mit einem Plus von 2,2 %. Einen deutlich spürbaren Aufschwung hat demgegenüber das Auslandsgeschäft erfahren, das bis zum 30.09.2011 einen Anstieg der Auftragseingänge von 9,2 % verzeichnen konnte. Dr. Heumann: „Damit hat die deutsche Polstermöbelindustrie ihre Entwicklung weg von der reinen Inlandslastigkeit und hin zu mehr Internationalisierung fortgesetzt. Bis zum 3. Quartal 2011 konnte eine Exportquote von 18 % realisiert werden. Diese ist zwar immer noch unterdurchschnittlich - auch für die gesamte Möbelbranche - sie zeigt aber seit einigen Jahren permanent nach oben."

Nach der internen Auftragsstatistik des Verbandes, an der nahezu 70 % der deutschen Polstermöbelindustrie teilnehmen, ist abweichend von den amtlichen Zahlen auch im Inland ein positiver Trend festzustellen. Danach stiegen die Auftragseingänge bis zum Ende des 3. Quartals um +2,5 %. Das Inlandsgeschäft entwickelte sich insbesondere aufgrund der starken ausländischen Konkurrenz mit einer Importquote von knapp 40 % etwas schwächer mit einem Plus von 2,2 %.
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