Polyurethaner der Hansalinie bei P+S Polyurethan-Elastomere in Diepholz

Die Geschäftsführer Ingo Becker und Manfred Heckert der P+S Polyurethan-Elastomere GmbH & Co. KG freuten sich, Unternehmensvertreter der Polyurethanbranche aus den Landkreisen Diepholz, Vechta und Osnabrück sowie Vertreter von Hochschulen und der Wirtschaftsförderung des Landkreises Diepholz an ihrem Unternehmensstandort in Diepholz begrüßen zu können. Sie stellten das umfängliche Leistungsangebot des Unternehmens vor. Hierzu gehören neben einem breit gefächerten Standardprogramm auch individuelle kundenspezifische Lösungen (z. B. bei Schienenfahrzeugen, im Pipeline-Service sowie der  papierherstellenden und papierverarbeitenden Industrie). Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 90 Mitarbeiter.

P1010351„Wir können uns in bestimmten Bereichen eine kooperative und überregionale Zusammenarbeit mit Polyurethanunternehmen aus der Region vorstellen. Hiervon könnten letztlich alle Beteiligten profitieren und Synergien nutzen", so Heckert und Becker.
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Diepholz hatte zur zweiten Sitzung des Arbeitskreises Polyurethan eingeladen. „Ziel ist es, den gemeinsamen Wirtschaftsraum der Hansalinie weiter zu stärken, bestehende Kompetenzen zu bündeln sowie die zukünftige Entwicklung und Orientierung des Arbeitskreises abzustecken", so Sven Mörker von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Diepholz.

 

 Karl-Wilhelm Krösen von der BASF Polyurethanes GmbH referierte über die aktuellen Schwerpunkte von REACH, das gerade kleine und mittlere Unternehmen vor große Herausforderungen stellt. Eine intensive Diskus­sion rundete den Vortrag ab.
Von der University of Applied Sciences aus Steinfurt gab Prof. Dr. Martin Kreyenschmidt, zugleich Leiter des Instituts für Konstruktions- und Funktionsmaterialien, einen umfassenden Überblick über forschungstechnische Möglichkeiten von Prüf- und Entwicklungsverfahren von Produkten und Materialien aus der Polymertechnik.
Prof. Dr. Carsten Bye von der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Diepholz erarbeitete mit den Unternehmensvertretern aktuelle Themenschwerpunkte für die weitere Entwicklung des Arbeitskreises Polyurethan in der Hansalinie. Dabei sollen künftig praxisnahe Themen in verschiedenen Bereichen der Weiterbildung, konkrete Szenarien zur Umsetzung der REACH-Verordnung sowie der Entsorgung von  Polyurethan-Rohstoffen und Fragen der Arbeitssicherheit eine Rolle spielen. Die Geschäftsführer Manfred Heckert und Ingo Becker sowie der Qualitätsmanagementbeauftragte Christoph Osten­dorf führten abschließend durch die Produktionsstätten des Unternehmens.

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