FAKUMA 2017 Online Vorschau

Fakuma 2017 in den Startlöchern

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Wenn sich am 17. Oktober 2017 die Tore der Messe in Friedrichshafen am Bodensee öffnen, steht die Dreiländer-Region bis zum 21. Oktober 2017 erneut und wiederholt im Zeichen der Kunststofftechnik. Mit der zum 25. Mal veranstalteten Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung setzt der private Messeveranstalter P.E. Schall GmbH & Co. KG zum Jubiläum auch die nächste Rekordmarke! Denn erstmals nehmen über 1.800 Aussteller aus 37 Nationen teil. Full House mit über 1.800 Ausstellern und eine Voll-Belegung des gesamten Hallenareals sowie der Foyers in der Messe Friedrichshafen, um möglichst vielen Technologie- und Marktführern aus aller Welt eine Plattform zur Präsentation ihrer Produkte und Leistungen zu geben – mit 85.000 m² Brutto-Ausstellungsfläche ist in der heutigen Hallen-Konstellation das Maximum erreicht.

 


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25 Fakuma-Sessions sind aber vor allem auch 36 Jahre industrielle Entwicklung in der Be- und Verarbeitung von Kunststoffen, die in diesen fast vier Dekaden viele Technologie- und Anwendungs-Höhen aber auch so manche Akzeptanz-Tiefen durchlebten. Zweifellos haben die an der jeweiligen Fakuma präsentierten Innovationen und Optimierungen, etwa bezüglich mehr Produktionseffizienz bei gleichzeitiger Ressourcenschonung und Energieeinsparungen sowie zunehmendem Recycling, zur Versachlichung von Diskussionen rund um Kunststoffe ihren Gutteil beigetragen. Das durch die Nomenklatur klar geregelte Ausstellungs-Portfolio der Fakuma spiegelt diese Tatsache früher wie heute überzeugend wider. Nämlich in dem vom Rohmaterial über das Produkt-Design sowie dem Formen- und Werkzeugbau bis zur dokumentierten Qualitätsproduktion und hochentwickelten Recyclingsystemen die ganze Prozesskette für die industrielle Kunststoffverarbeitung abgebildet wird.

 

Der Begriff Kunststofftechnik ist im Gegensatz zu früher auch längst nicht mehr eher negativ besetzt, weil die seriösen Bemühungen der kunststoffverarbeitenden Industrien, hinsichtlich sparsamem Rohmaterialeinsatz, hoher Funktionalität, möglichst langer Gebrauchsdauer bis eben hin zum durchgängigen Recycling, vielerorts Früchte trägt. Diese positive Entwicklung haben weithin bedeutende Fach- und Branchen-Veranstaltungen wie z. B. die Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, aber auch andere ein ganzes Stück weit mitgeprägt und somit ihren Beitrag zur breiteren Akzeptanz von Kunststoffen in der Privat- und Arbeitswelt geleistet. Als Beispiel dafür wäre anzuführen, dass eine Fachmesse zwar per se Dreh- und Angelpunkt für die Vorstellungen von Produkten, Lösungen und Leistungen ist und sein soll, den Kunden/Anwendern jedoch auch den wichtigen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus ermöglichen sollte.

 

Nämlich dahingehend, dass zur jeweiligen Fachmesse ein adäquates Rahmenprogramm organisiert wird, für dessen Ausrichtung und Durchführung sich hochkarätige Referenten und Gesprächspartner für in dem Fall alle Belange der Kunststoffverarbeitung zur Verfügung stellen. Folgerichtig und konsequenterweise wartet auch die „Jubiläums-Fakuma“ mit einem interessanten Rahmenprogramm auf, das u. a. das weithin bekannte Aussteller-Forum und auch einen Tag des Recruiting und der Ausbildung/Fortbildung (Mittwoch, den 18. Oktober 2017) beinhaltet. An den vier Messetagen gibt es insgesamt 38 Einzelvorträge (davon sechs zu den Themen Recruiting/Ausbildung/Fortbildung), die sich mit solchen Aspekten wie z. B. Anforderungen an Hochleistungspolyamide, Konturnahe Werkzeug-Temperierung, Produktivitätssteigerung durch Werkzeug-Beschichtungen, oder auch Nutzen und Chancen der Digitalisierung befassen. Dem Jubiläums-Motto „Kunststoff trifft Business“ folgend, rundet das Rahmenprogramm das Ausstellungs-Angebot dahingehend ab, dass die Fakuma 2017 als integrierte Informations-, Kommunikations-, Beschaffungs- und Business-Plattform als Branchen-Ereignis des Jahres darstellt.

 

Besucherinformationen unter: http://www.fakuma-messe.de/tickets-anreise/

 

Öffnungszeiten

Dienstag – Freitag: 9:00 – 17:00 Uhr, Samstag: 9:00 – 15:00 Uhr

Eintrittspreise

Tageskarte 28,00 € – ermäßigte Tageskarte 20,00 €

2-Tageskarte 47,00 €

 

Ausstellerinformationen

 

BASF Halle B4, Stand 4306

Auch in diesem Jahr dürfen sich die Besucher auf innovative Kunststofflösungen der BASF für die Bau- und Möbelindustrie sowie für Automobil und Verpackungen freuen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit dem „Superhelden für Ingenieure“ Ultramid® Advanced N, dem neuen Polyphthalamid (PPA) der BASF für anspruchsvolle Anwendungen in vielen Industrien.

Einzigartige technische Kunststoffe für den Autoinnenraum, die Ladeluftstrecke und das Fahrwerk

Für die Automobilindustrie präsentiert BASF technische Kunststoffe für den Autoinnenraum, die Ladeluftstrecke und das Fahrwerk. Zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden zwei einmalige Spezial-Polyamide für das Auto-Interieur, die neue Designmöglichkeiten für hochwertig glänzende Oberflächen, hinterleuchtete Struktur- und Funktionselemente und haptisch ansprechende Designs eröffnen. Beide Kunststoffe stellen kosten-effiziente Materiallösungen in chemisch und optisch anspruchsvollen Anwendungen dar. Bei der Entwicklung wurden zudem die strengen Anforderungen der Automobilindustrie an Emissionen und Geruch im Autoinnenraum berücksichtigt.

Darüber hinaus zeigt die BASF Strukturbauteile, die zusammen mit führenden Automobilzulieferern entwickelt und mithilfe des Simulationstools Ultrasim® optimiert wurden: Die Motorträger, Getriebequerträger und Getriebeadapter aus glasfaserverstärktem Ultramid® erfüllen die gestiegenen Kundenanforderungen an das Crash- und NVH-Verhalten (NVH = Noise, Vibration und Harshness) im Antriebsstrang. Sie demonstrieren darüber hinaus die hervorragende Übereinstimmung von Ultrasim®-Simulation und Bauteilverhalten und zeigen so Kosteneinsparpotentiale auf.

Außerdem am Stand: ein Überblick über das umfangreiche Ultramid®-Portfolio für die Ladeluftstrecke heutiger und zukünftiger Verbrennungsmotoren. Das abgestimmte Portfolio von PA6- und PA66-Typen erfüllt die gestiegenen Anforderungen an die eingesetzten Materialien, ihre mechanischen Eigenschaften und Temperaturbeständigkeit. So kann dem Entwickler das jeweils optimale Material für unterschiedliche Bauteile der Ladeluftstrecke mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis zur Verfügung gestellt werden. Ausgewählte Typen basieren auf globalen Spezifikationen.

 

Strapazierfähiger Boden aus Elastollan®

Am BASF-Stand wurde zudem ein aus Elastollan® gefertigter Bodenbelag verlegt. Elastollan® ist das thermoplastische Polyurethan (TPU) von BASF, das sich durch besonders gute mechanische Eigenschaften und eine sehr hohe Abriebfestigkeit auszeichnet. Daher bietet der Boden eine hohe Flexibilität und Strapazierfähigkeit und eignet sich besonders für stark frequentierte Gebäudebereiche.

Der homogene Bodenbelag wird von Tarkett unter dem Namen IQ One vermarktet und ist mit Cradle to Cradle® Gold sowie dem Umweltzeichen „Blauer Engel" zertifiziert. IQ One ist zu 100 Prozent rezyklierbar und verursacht nur geringe VOC Emissionen (flüchtige organische Verbindungen). Aufgrund der Vielfältigkeit des Kunststoffs eignet sich Elastollan® darüber hinaus für zahlreiche andere Anwendungsfelder. Eine Auswahl an Extrusions- und auch Spritzgussexponaten wird ebenfalls am BASF-Stand gezeigt.

 

Stuhlvielfalt aus Ultramid® SI

Designer und Entwickler aus der Möbelindustrie entscheiden sich immer häufiger für Kunststoff als Werkstoff für ihre Produkte. Daher können die Besucher am BASF-Stand gleich auf drei verschiedenen Stuhldesigns Platz nehmen: auf dem Belleville von Vitra, dem Metrik von Wilkhahn und dem A-Chair von Brunner. Alle drei bestehen aus dem Polyamid Ultramid® SI (SI = Surface Improved) der BASF. Neben der für Polyamide typischen Stabilität überzeugt Ultramid® SI mit einer optisch besonders wertigen Oberfläche. Mithilfe des Simulationsinstruments Ultrasim® konnte bei der Entwicklung der Stühle das Potenzial von Design und Material voll ausgeschöpft werden. Das Ergebnis: ein meisterhafter Spagat zwischen filigraner Optik und Festigkeit.

 

Ultramid® Abstandshalter für vorgehängte hinterlüftete Fassaden

Wohn-, Geschäfts- und Industriegebäude werden heute oft mit vorgehängten hinterlüfteten Fassaden (VHF) gedämmt. Die erwartete Dämmleistung und Energieeinsparung kann jedoch nur erreicht werden, wenn die tragenden Elemente zum Vorhängen der Fassade möglichst keine Wärme zwischen Wand und Fassade durchleiten. Die Firma BWM hat dafür den Fassadenhalter „Zela Click“ aus dem thermoplastischen Kunststoff Ultramid® von BASF entwickelt. Der clevere Kunststoffhalter vermindert Energieverluste und ist schnell und unkompliziert zu montieren. Auch beim Fixrock Brandriegel-Kit von BWM ersetzt Ultramid® das zuvor eingesetzte Metall und sorgt für die notwendige Hinterlüftung zwischen Fassadendämmung und Bekleidung. Mit ihrer Expertise für technische Kunststoffe hat BASF den Kunden BWM bei der Materialauswahl und Produktentwicklung unterstützt.

 

Tinuvin® Lichtstabilisatoren von BASF für langlebige Kunststoffe

Ob im Autoinnenraum, im Kunstrasen oder in Teppichen, Polymere sind häufig starkem UV-Licht, rauen Wetterbedingungen und Umweltschadstoffen ausgesetzt. Damit der Kunststoff sein Aussehen und seine ursprünglichen Materialeigenschaften langfristig beibehält, kommen sterische Amine (HALS) als Lichtschutzmittel zum Einsatz. So sorgt das HALS Tinuvin® 880 der BASF für eine unvergleichliche UV-Beständigkeit von Kunststoffteilen im Autoinnenraum und verbessert zugleich ihre Wärmestabilität. Speziell für Fasern und Filme, die beispielsweise in technischen Textilien oder Kunstrasen enthalten sind, hat BASF das HALS Tinuvin® XT 55 entwickelt. Dieser hochleistungsfähige Lichtstabilisator hat zusätzlich einen positiven Effekt auf Verarbeitungsprobleme und Verzögerungen, die bei der Produktion von Fasern und Filmen auftreten können.

 

Folien aus Ultramid®: Weich, transparent und reißfest

Die besonderen Eigenschaften von zwei neuen Ultramid® Copolyamiden eröffnen den BASF-Kunden breite Anwendungsmöglichkeiten. Das teilweise biobasierte Ultramid® Flex F38L ist auch bei tiefen Temperaturen und geringer Luftfeuchtigkeit weich, transparent und reißfest. Daher eignet es sich besonders für technische Folien oder weiche Verpackungen, wie sie beispielsweise für Lebensmittel verwendet werden. Weichheit, Transparenz und Reißfestigkeit sind auch die Stärken von Ultramid® C37LC. Es wird sowohl für Schrumpffolien in der Lebensmittelbranche als auch für Fischernetze und Angelschnüre eingesetzt. Zusätzlich profitieren die Kunden bei diesem Ultramid® von einem effizienteren Produktionsprozess, da sie bei der Verarbeitung auf die Zugabe von amorphen Polyamiden verzichten können.

 

Neuer Produktionskomplex für Ultraform® in Korea

Ein 50:50-Joint-Venture von BASF und Kolon Plastics mit dem Namen „Kolon BASF innoPOM, Inc.“ baut in Korea eine neue, hocheffiziente Produktionsanlage für Polyoxymethylen (POM). Die Anlage mit 70.000 Tonnen Jahreskapazität wird am bereits bestehenden Produktionsstandort von Kolon Plastics in Gimcheon angesiedelt. Damit entsteht der weltweit größte Produktionskomplex für POM. Die Inbetriebnahme ist für das 3. Quartal 2018 geplant. BASF bietet POM-Produkte unter dem Markennamen Ultraform® an. Erste Produktmuster der neuen, mit dem Suffix „AT“ gekennzeichneten Produkte können BASF-Kunden aber schon jetzt unter die Lupe nehmen. Die Muster wurden auf der bereits bestehenden Anlage von Kolon gefertigt und sind identisch mit denen, die die neue Anlage des Joint Ventures produzieren wird. Auch erste kommerzielle Mengen sind bereits verfügbar.

 

Cold Jet Halle B3, Stand 3223

Cold Jet® präsentiert auf der Messe automatisierte Oberflächenvorbereitungs- und Reinigungslösungen. Diese Technologie bietet die tiefgehendste Sauberkeit für viele Anwendungen.

Cold Jet spürt eine stark steigende Nachfrage nach automatisierten Systemlösungen für die Online- und Offline-Reinigung & Oberflächenvorbereitung in verschiedenen Branchen und für Anwendungen, die eine wiederholte Trockeneisanwendung erfordern. Der Markt verändert sich und mehr Unternehmen gehen zu integrierten Reinigungslösungen mit einer eigenen Vor-Ort-Trockeneisproduktion über.

Cold Jet‘s Systeme sind so konstruiert und hergestellt, dass sie direkt für die einfache Integration vorbereitet sind. So beinhalten Sie z. B. einen 24 Pin-Stecker wo alle Befehle auf die Robotersteuerung übertragen werden können, von einer Signalleuchte bis hin zur Entfeuchtungseinheit auf Rädern. Dies gewährt einen kontinuierlichen Reinigungprozess, welcher mobil und flexibel ist. Das ist einzigartig!

Cold Jet’s Lackiervorbereitung mit integrierten Trockeneisstrahlsystemen eliminieren die Notwendigkeit von manueller Reinigung, Ent- oder Abgratung und erlauben einen schnelleren, einheitlichen Prozess. Das verbessert die Teilequalität, erhöht die Produktivität und verringert die Kosten bei Anwendungen wie Oberflächenvorbereitung von Kunststoff-, Metall- und Verbundteilen, Spritzgußformen und permanenten Aluminiumformen, Reifenformen, Lackieranlagen und vielen mehr. Das System kombiniert die Trockeneisproduktion in ein oder mehrere Strahlsysteme in einer Einheit (Combi 120H bzw. Combi 350H), welches das kontinuierliche, komplett automatisierte Strahlen ermöglicht. Die hoch effizienten Systeme benötigen carca 30 % weniger Trockeneis, sind einfach steuerbar und über Ferndiagnose regelbar.

So können sicher überflüssige Ränder und Grate von einer Vielzahl von Materialien wie PEEK, PBT, Acetal, Nylon, LCP, ABS, UHMWPE, Nitinol etc entfernt werden ohne die Teileoberfläche zu beschädigen.

Trockeneis erzeugt keinen Sekundärabfall. Es ist nicht abrasiv, nicht leitfähig und nicht giftig.

Cold Jet sieht Trockeneisreinigung und Oberflächenvorbereitung als ganzheitliche Lösung, welche die Kerntechnologie, leistungssteigerndes Zubehör und die jeweilige Anwendung umfasst. Das Innovatorenteam arbeitet weiter daran, auch die schwierigsten Probleme zu vereinfachen und zu lösen und die sichersten, leichtesten und ergonomischsten Lösungen für Ihre Kunden zu entwickeln. Von anwendungsspezifischen Düsen bis hin zu automatisierten Roboterreinigungssystemen: Cold Jet‘s erfahrenen Ingenieure finden auch für die kompliziertesten Reinigungsherausforderungen die passende Lösung.

 

Covestro Halle B4, Stand 4206

Kunststoffe von Covestro sind in vielen Bereichen des täglichen Lebens zu finden, vor allem dort, wo Menschen bequem, effizient und sicher leben möchten. Heutige Produkte erfüllen viele Wünsche – das Spektrum reicht von faszinierenden Farben und Farbeffekten über strukturierte, matte und glänzende Oberflächen, weiche und harte Materialien bis zu Kunststoffen, die sich warm oder kalt anfühlen.

Seit vielen Jahren begleitet Covestro die wachsenden Bedürfnisse von Verbrauchern und Kunden mit immer neuen Produkten und Anwendungen. Ein umfangreiches Knowhow und die Zusammenarbeit mit Partnern leisten dabei einen wertvollen Beitrag.

„Auf der Fakuma präsentieren wir Materiallösungen für Kunden in ganz verschiedenen Branchen“, sagt Kristian Brandt, Standleiter von Covestro. „Zusätzlich bieten wir ihnen ein umfangreiches Servicepaket. Wir beraten sie bei der Einfärbung, Oberflächengestaltung, der Verarbeitung und Konfektionierung, und wir führen auch Simulationsrechnungen durch.“

Auf dem Weg zum marktgängigen Produkt spielen auch Designer eine wichtige Rolle. Sie greifen Ideen auf und verleihen den Komponenten Ästhetik und Funktionalität. In vielen Branchen sind sie es, die schließlich auch die Entscheidung über die Materialwahl treffen. Deshalb verstärkt Covestro den Dialog mit Designern und vermittelt ihnen Kenntnisse seiner Produkte, um im Gegenzug mehr über ihre Bedürfnisse zu erfahren. Zur Ergänzung der Sample Bar hat das Unternehmen auch eine Sample App entwickelt, die Designer dabei unterstützt, aus ihren Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Die preisgekrönte App kann unter „Covestro Sample Lab“ auf Google Play und im App Store heruntergeladen werden.

Leichtgewichtige Materialien sind in vielen Branchen und Anwendungen gefragt. Eine besondere Rolle spielen sie in der Autoindustrie und hier vor allem in nachhaltigen Fahrzeugkonzepten wie der Elektromobilität und dem autonomen Fahren.

Covestro bietet dafür ein breitgefächertes Produktprogramm. Es reicht vom transparenten Polycarbonat (PC) Makrolon® für die Autoverscheibung über PC-Blends, die LiDAR-Signale durchlassen, bis zu Polyurethan-Schaumsystemen für Innenraumoberflächen und Folien für Displays.

Farbige Produkte sollen Aufmerksamkeit erzeugen und Markenbotschaften transportieren. Sie appellieren an die Emotionen der Verbraucher und verleihen dem Produkt eine bestimmte optische Wertanmutung. Covestro betreibt weltweit sechs Color Competence Centers, um Kunden bei allen Fragen der Einfärbung zu beraten. Sie befinden sich in Italien (Filago), USA (Newark, Ohio), China (Caojing und Guangzhou), Indien (Greater Noida) und in Map Ta Phut (Thailand).

Der Autoinnenraum ist ein aktuelles Beispiel dafür, dass die Gestaltung von Kunststoffteilen und Oberflächen weit über die Einfärbung hinausgeht. Sie bewegt sich im Spannungsfeld zwischen individueller Ausstattung und kosteneffizienter Herstellung der Teile. In Zusammenarbeit mit Partnern hat Covestro Polycarbonat-Produkte und Verfahren entwickelt, mit denen matte und hochglänzende Strukturen, attraktive Farbtöne mit Tiefenglanz, außerdem lackierte oder metallisierte Oberflächen effizient dargestellt werden können.

Die Sample Bar von Covestro enthält auch eine Reihe lichtleitender und lichtstreuender Materialien. Dazu gehören auch Halbzeuge wie Polycarbonat-platten und -folien. Sie leisten ihren Beitrag zu modernen, energieeffizienten LED-Lichtlösungen – in Gebäuden ebenso wie im Autoinnenraum. Besondere Möglichkeiten der Gestaltung und Funktionalität bieten sich mit holografischen Folien des Typs Bayfol® HX.

 

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LEDs haben zwar einen deutlich höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Glühbirnen. Dennoch geben auch sie einen Teil der Energie in Form von Wärme ab. Diese muss über Kühlkörper abgeführt werden, um eine hohe Lichtausbeute und lange Lebensdauer der Lampen zu gewährleisten. Dafür hat Covestro verschiedene wärmeleitende Polycarbonate des Sortiments Makrolon® TC entwickelt. Im Vergleich zu herkömmlich eingesetztem Aluminium bieten sie neben erweiterter Gestaltungsfreiheit neue Lösungsansätze zur Konsolidierung von Komponenten und Montageprozessen.

 

DANQUINSA GmbH Halle B4, Stand 4507

Die DANQUINSA GmbH aus Dettenhausen wird bei der FAKUMA 2017 eine Reihe von „Quality-Highlights“ präsentieren. Am Messestand werden Ihnen viele Neuheiten serviert!

Neben dem klassischen TPU-Lieferprogramm für Spritzguss-, Extrusions- und Kalander-Anwendungen sind die innovativen Werkstoffe, die dieses Jahr vorgestellt werden auf der Messe:

  • TPU-basierende Funktionscompounds
  • TPU-basierende Farb- und Additivmasterbatches
  • TPU-Spezial-Compounds vor allem für Automobil-Interieuranwendungen und für besonders hochwertige, edle Oberflächen
  • DANPOL Copolyester für unterschiedlichste Applikationen, vor allem auch für die Coextrusion bei der Herstellung von Verbundfolien
  • Neue TPUs und Polyesterrohstoffe auf Basis nachwachsender Monomerrohstoffe
  • Hochwertige Polyurethan 1- und 2-komponenten Haftvermittler für Anwendungen im technischen Textil-Beschichtungsbereich und für die Laminierung mit unterschiedlichsten Folienarten
  • Thermoplastische Polyurethangranulate und TPU Spezial-Compoundeinstellungen für die additive Fertigung
  • TPU Spezial-Compoundpulver für Pulverstreu-, Pastenpunkt- und Sinterapplikationen
  • Polyester- und Polyamid-Compounds

 

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Für die Lackierung und Oberflächenbehandlung von Kunststoffen liefert DANQUINSA Polyurethan-Dispersionen, Vernetzer, Tackifier und Additiv-Hilfsmittel.

Als Premiere zur FAKUMA 2017 werden die TPUs und DANTHANE Compounds zur Herstellung von Filamenten unterschiedlicher Härte und Schmelzbereichen gezeigt. Die daraus gefertigten Filamente sind das Ausgangsmaterial für das 3D-Druckverfahren.

Als Systemanbieter für die Kunststoff- und Klebstoffindustrie informiert Sie die DANQUINSA GmbH über eine Vielzahl von Produkten und Systemen. Auf dem DANQUINSA Messestand werden Sie von den zuständigen Technikern aus allen Bereichen umfangreich informiert und sie werden Ihnen das gesuchte Produkt oder Produktmenü anbieten, sprich servieren!

 

ENGEL Halle A5, Stand 5204

Extrem kratzfest in einem Arbeitsschritt

ENGEL auf der Fakuma 2017 Automotive Bauteil 400Auf der Fakuma stößt ENGEL mit seiner clearmelt Technologie die Tür in einen neuen Anwendungsbereich auf. Geht es bislang um Dekorelemente und elektronische Funktionsbauteile für den Fahrzeuginnenraum, rückt die Technologie jetzt auch für Exterieur-Teile in den Fokus der Automobilhersteller. Auf seinem Messestand zeigt ENGEL hierzu eine erste Anwendung.

Auf einer ENGEL duo 2460/500 Spritzgießmaschine werden Außenverkleidungen in Hochglanzoptik produziert. Neben der sehr hochwertigen Anmutung der Bauteile und der herausragenden Effizienz des hochintegrierten Verfahrens, punktet die clearmelt Technologie im Exterieur-Bereich vor allem mit der besonders hohen Kratzfestigkeit der Oberflächen. Im Waschstraßentest erweisen sich die ersten Musterteile als äußerst robust.

Beim clearmelt Verfahren wird zunächst ein thermoplastischer Grundträger in der Spritzgießmaschine erzeugt und dieser in einer zweiten Kavität mit Polyurethan überzogen. Das Verfahren lässt sich sehr einfach mit IML kombinieren, wobei sowohl dekorative und kapazitive Folien als auch Holzfurniere verarbeitet werden können. Auf diese Weise liefert die clearmelt Technologie in einem Arbeitsschritt einbaufertige Fahrzeugkomponenten, die weder lackiert noch einer anderen Nachbearbeitung unterzogen werden müssen. Die Polyurethan-Deckschicht sorgt für den hohen Glanzgrad sowie die Kratzfestigkeit.

ENGEL hat die clearmelt Technologie gemeinsam mit Partnerunternehmen entwickelt. Exklusiver Partner für die Polyurethan-Verarbeitung ist Hennecke in Sankt Augustin, Deutschland.

 

engel foto inject logo csm inject 4.0 at fakuma 2017 1 on b031018e9ainject 4.0 Programm

Sehr früh schon hat ENGEL auf den Trend zur Vernetzung und Digitalisierung der Produktionsprozesse gesetzt und sowohl für seine eigene Fertigung als auch für seine Kunden eine durchgängige Digitalisierungsstrategie erarbeitet. „Viele unserer Produkte und Lösungen sind inzwischen über mehrere Jahre bei unseren Kunden erfolgreich im Einsatz“, so Kapeller. „Gleichzeitig entwickeln wir das Programm konsequent weiter.“

Die Modularität des inject 4.0 Ansatzes von ENGEL macht es den Kunststoffverarbeitern besonders einfach, die Chancen, die Industrie 4.0 eröffnet, auszuschöpfen. Schon kleinere isolierte Lösungen stiften einen hohen Nutzen. Von der Optimierung einzelner Maschinen bis zur durchgängigen Vernetzung eines weltweiten Fertigungsverbunds begleitet ENGEL seine Kunden auf dem Weg zur smart factory und verstärkt dafür weltweit kontinuierlich sein Vertriebs- und Serviceteam. „Industrie 4.0 Projekte erfordern eine sehr intensive Zusammenarbeit“, so Kapeller. „Kurze Wege sind hier ein wichtiger Erfolgsfaktor.“

Durch die Vernetzung von Produktionssystemen, die systematische Nutzung von Maschinen-, Prozess- und Produktionsdaten und den Einsatz intelligenter Assistenzsysteme optimieren sich die Fertigungsprozesse in der smart factory kontinuierlich selbst. Die Produktivität und Qualität der Fertigung steigen, und zugleich können die Verarbeiter sehr flexibel auf die sich immer schneller verändernden Anforderungen reagieren.

ENGEL teilt seine inject 4.0 Produkte in drei Einsatzbereiche der smart factory ein:

 

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iQ weight control mehr als 1500 Mal verkauft

iQ weight monitor ab Fakuma im Standard

iQ clamp control: Neue Version für hydraulische duo Maschinen

iQ flow control für hocheffiziente Temperierprozesse

 

smart service

Neues e-connect Portal geht an den Start

Ungeplante Anlagenstillstände sicher vermeiden

 

smart production

Besonders tiefe vertikale Datenintegration

Teure Leistungsspitzen zuverlässig kappen

 

Hennecke Halle A5, Stand 5210

Auf der FAKUMA 2015 stellte Hennecke zusammen mit ENGEL den CLEARMELT-Prozess vor. Hierbei werden thermoplastische Formteile im Spritzguss-Verfahren mit Dekorfolien oder Furnierelementen kombiniert und mit einem transparenten Polyurethan-System veredelt. Anwender erzielen auf diese Weise kratzfeste, widerstandsfähige und hochqualitative Oberflächenstrukturen mit Tiefenwirkung. Hennecke hat dieses Verfahren in enger Zusammenarbeit mit Kunden entscheidend weiterentwickelt. Nun ist es möglich auch Farbsysteme zum Überfluten von Spritzguss-Bauteilen einzusetzen.

 

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Bei der neuen COLOURLINE mit MULTI-CONNECT-Technologie hat Hennecke die Isocyanat- und die Farb-Verarbeitung in zwei eigene Systeme aufgeteilt. Die COLOURLINE ist als Isocyanat-Einheit stationär an der Spritzgießmaschine installiert. Das MULTI-CONNECT-Farbmodul mit eigener Heizung ist als kompakter mobiler Wagen konstruiert. Für die Homogenisierung und das Vortemperieren der unterschiedlichen Farbsysteme kommt die MULTI-CONNECT-Parkstation zum Einsatz. Die Parkstation versorgt dabei bis zu sieben Farbmodule gleichzeitig. Bei Bedarf dockt der Anwender das Modul mit der gewünschten Farbe aus der Parkstation aus, fährt es zur Isocyanat-Einheit und dockt es dort wieder an. Die Isocyanat-Einheit übernimmt dann die Steuerung des Farbmoduls. Jedes Farbmodul ist mit einem eigenen Mischkopf (Typ MN8 MC) ausgestattet, an dem die Isocyanat-Einheit angeschlossen wird. So ist sichergestellt, dass jede Farbe in einem eigenen System zirkuliert und es bei Wechseln auf keinen Fall zu Farbvermischungen kommen kann. Durch dieses intelligente Plug-and-play-Prinzip braucht ein Farbwechsel keine Spül- oder Reinigungsmaßnahmen und ist in weniger als 15 Minuten durchgeführt. Der modulare Systemaufbau erlaubt eine mühelose Erweiterung der Produktionskapazitäten. So kann ein System mit einer Parkstation und sieben Farbmodulen problemlos um weitere Parkstationen ergänzt werden.

Da Farbpigmente hoch abrasiv sind, hat Hennecke für diesen speziellen Einsatzzweck die Kolbenpumpe HT30evo entwickelt. Jedes Farbmodul ist mit einer eigenen Kolbenpumpe ausgestattet, die so konstruiert ist, dass sie ausdauernd unter diesen stark verschleißenden Bedingungen hochpräzise und wiederholgenau produzieren kann.

Durch die COLOURLINE mit MULTI-CONNECT-Technologie eröffnen sich ab jetzt neue Horizonte für die Automobil-, genauso wie für die Konsumgüterindustrie. Neben der sehr hochwertigen Anmutung der Bauteile und der herausragenden Effizienz des hochintegrierten Verfahrens, punktet die neue Technologie vor allem mit der besonders hohen Kratzfestigkeit der Oberflächen.

Damit Anwender die neue Technologie perfekt beherrschen, bietet Hennecke in Zusammenarbeit mit dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid (KIMW) eine Einsteigerschulung für den CLEARMELT- und COLOURMELT-Prozess an. In einem zweitägigen Kurs sollen die Teilnehmer in der Theorie und in der Praxis direkt an den Maschinen lernen, den Prozess zu beherrschen und eventuelle Fehler korrigieren zu können. Dieses Schulungsangebot ist bisher am Markt einmalig.

Neben der neuen COLOURLINE mit MULTI-CONNECT-Technologie bringt Hennecke auch dieses Jahr wieder spannende Musterteile aus zukunftsweisenden Polyurethan-Anwendungsfeldern mit. Besonders innovativ ist der PUR-Spezialist im Bereich der faserverstärkten Strukturbauteile. Mit dem HP-RTM-Verfahren gibt das Unternehmen aus Sankt Augustin Anwendern eine Technologie an die Hand, mit der sie hochwertige Faserverbundteile dank kurzer Zykluszeiten in Großserie herstellen können.

Auch aus den Unternehmensbereichen Blockschaum-, Sandwichpanel- und Formschaum-Anlagen sind Spezialisten des Unternehmens auf dem Messestand vor Ort, um interessierte Besucher fachkundig zu beraten. Aus dem Bereich „Anlagen für technische Isolierungen“ zeigt Hennecke das Standspeicher-Flaggschiff des österreichischen Unternehmens Austria Email AG, einer der führenden europäischen Hersteller von hochwertigen Warmwasser-Bereitern und -Speichern. Der Standspeicher ist dank Hennecke-Technik mit einer hochwertigen, direkt verschäumten 75-mm-PU-Isolierung ausgestattet.

Hochdruck-Dosiermaschinen von Hennecke sind seit mehr als 65 Jahren Synonym für Polyurethan-Verarbeitung der Spitzenklasse und Herzstück unzähliger Verarbeitungsanlagen. Dabei überzeugt das Hennecke-Angebot durch modular konfigurierbare Systeme für kleinste bis größte Austragsleistungsbereiche mit erstklassigen Dosierpumpen, einer großen Auswahl an hochmodernen Mischköpfen und intelligenter Automatisierung.

 

Huntsman & Chemie Plast Halle A4, Stand 4214

Auf der diesjährigen Fakuma wird Huntsman eine Reihe von Produkten aus seinem thermoplastischen Polyurethan (TPU)-Portfolio vorstellen. Zu den ausgestellten Elastomer-Lösungen gehört ein neuartiges, extrem leichtes Material mit hoher Energierückführung, das die Möglichkeit bietet, die Herstellung und Leistung von verschiedenen Alltagsgegenständen zu verbessern.

Das erstmals letzten Oktober auf der K2016 vorgeführte TPU smartLite® PF 1560 hat sich bei Produktdesignern auf der ganzen Welt etabliert. Dieses innovative TPU mit geringer Dichte hat das Potenzial, eine Energierückführung von bis zu 50 % zu liefern. Das flexible und dennoch beständige smartLite® PF 1560 hat die Fähigkeit, wieder seine ursprüngliche Form anzunehmen, nachdem es gedehnt oder zusammengedrückt wurde. Dadurch ist es optimal, um weiche, federnde Zwischensohlen für eine breite Palette von Sportschuhen – insbesondere Laufschuhen – herzustellen. Es ist außerdem ein attraktives Material für industrielle Hersteller, die seine anpassbare Energierückführungsfähigkeit für verschiedenste Anwendungen nutzen möchten, ohne auf physische oder mechanische Leistungseigenschaften verzichten zu müssen.

Wie schon in den Vorjahren teilt Huntsman seinen Stand auf der Fakuma mit dem Team von Chemie Plast. Bei den letzten sechs Veranstaltungen der Fakuma haben die beiden Unternehmen bereits zusammen ausgestellt.

Neben smartLite® PF 1560 werden Huntsman und Chemie Plast eine Reihe von weiteren TPU-Materialien aus den renommierten Portfolios von Huntsman vorstellen: IROGRAN®, AVALON® und KRYSTALGRAN®. Diese neuartigen Materialien, die in der Herstellung von Sportschuhen, -kleidung und -ausrüstung, Kabeln, Förderbändern, verstärktem Glas sowie Schläuchen und Leitungen verwendet werden, liefern einen Beitrag zu einer besseren Welt und helfen den Menschen, ein aktives, gesundes und produktives Leben zu führen – zu Hause, bei der Arbeit und unterwegs.

 

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Wenn Sie weitere Informationen über das TPU smartLite® PF 1560 wünschen oder gerne mit einem Vertreter von Huntsman oder Chemie Plast über TPU-Anwendungen sprechen möchten, wenden Sie sich bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alternativ können Sie sich auch mit Chemie-Plast in Verbindung setzen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

IKV, ILT & IPT Halle B4, Stand 4404

Neueste Entwicklungen zum Spritzgießen optischer Komponenten zeigt das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten für Produktionstechnologie (IPT) und für Lasertechnik (ILT) auf der diesjährigen Fakuma. Auf dem Gemeinschaftsstand von kunststoffland NRW zeigen die drei Partnerinstitute in Friedrichshafen „Kunststoffoptik aus Aachen“.

Das Forschungs- und Entwicklungsfeld „Optik“ hat an der RWTH Aachen eine lange Tradition. In jüngerer Zeit haben sich Kunststoffe als zukunftsweisende Werkstoffe für optische Geräte, wie beispielsweise Linsen, mit vielfältigen technologischen Einsatzmöglichkeiten unter kostengünstigen Produktionsbedingungen erwiesen. Anwendungsgebiete ergeben sich im Automobilbau als Vorsatzoptiken oder Streuscheiben, aber auch in Handykameras, Displays oder bei Lifestyle-Produkten.

Das IKV und die Fraunhofer-Institute IPT und ILT präsentieren neueste Entwicklungen von der Optikauslegung über den Werkzeug- und Formenbau bis hin zur Optikreplikation. Themenschwerpunkte sind spritzgegossene und spritzgeprägte Optiken, kontinuierlich hergestellte optische Folien sowie innovative optische Werkstoffe und Anwendungen.

Das Herzstück aber ist die Herstellung von mikrostrukturierten Linsen aus Flüssigsiliconkautschuk (LSR). Das innovative Material ist aufgrund seiner Temperatur- und UV-Stabilität insbesondere für LEDs interessant. Die besondere Flexibilität und Elastizität von LSR eröffnen zudem innovative Designkonzepte.

Die enge Kooperation der drei Aachener Forschungsinstitute bietet eine umfassende Expertise in allen Stufen der Fertigungskette. Nach der Fakuma präsentieren die Institute diese Expertise am 10. und 11. April 2018 bei den Aachener Kunststoffoptiktagen. Diese Konferenz findet dann zum dritten Mal in Aachen statt.

 

INNONET Halle A3, Stand 3211

Die FAKUMA ist Pflicht. Auf 120 Quadratmetern präsentiert das INNONET Kunststoff die geballte Netzwerkkompetenz seiner inzwischen über 100 Mitglieder. 

fakuma 15 018 preview 56025 Jahre FAKUMA und mittendrin im Messegeschehen: Das INNONET Kunststoff als eines der dynamischsten und inzwischen mitgliederstärksten Unternehmensnetzwerke der süddeutschen Kunststoffbranche. Der für 13 Mitgliedsunternehmen organisierte Gemeinschaftsstand präsentiert auf einer Fläche von 120 Quadratmetern die geballte Kompetenz des Netzwerks. Als einzige Fachausstellung weltweit fokussiert die FAKUMA auf alle in der Be- und Verarbeitung relevanten Verfahren und bietet den Besuchern eine anwenderorientierte Kommunikations- und Beschaffungsplattform für sämtliche fertigungstechnische Herausforderungen. Ein solches umfassendes Knowhow entlang der gesamten Wertschöpfungskette demonstriert das INNONET Kunststoff an seinem Stand in Halle 3.

Der INNONET-Kunststoff-Gemeinschaftsstand ist zwar das zentrale Element des dynamischen Kunststoff-Netzwerks, darüber hinaus sind weitere 40 Mitgliedsunternehmen mit eigenen, aufwändigen Präsentationen am Messegeschehen beteiligt. Auch dort bieten beispielhafte Kooperationen zwischen einzelnen Netzwerkpartnern interessante Einblicke in die Netzwerkarbeit und den Mehrwert eines gemeinsamen Engagements auf internationalen Messen.

 

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Mit der Präsentation des Plastics InnoCentre zeigt das INNONET-Kunststoff zum ersten Mal Flagge auf Projektebene in Friedrichshafen. „Das Plastics InnoCentre ist quasi die FAKUMA für den täglichen Gebrauch“, beschreibt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrum Horb, bei dem das INNONET Kunststoff angesiedelt ist, die innovative Einrichtung im Horber Innovationspark. „Als Heimat des INNONET Kunststoff ist das Plastics InnoCentre die Präsentationsplattform und Ideenschmiede für neue Verfahren, Dienstleistungen und Produkte rund um das Thema Kunststoff, deshalb macht es Sinn, diese Einrichtung gerade auf der FAKUMA einem breiten und sehr interessierten, internationalen Publikum vorzustellen“, so Blochwitz. 

 

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Interessenten sind herzlich zu einem Besuch der Messe eingeladen. Eintrittskarten für die Fakuma 2017 sind bei der WFG Nordschwarzwald erhältlich (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Die Aussteller auf dem INNONET-Gemeinschaftsstand:

  • EP Connectors GmbH / Taller GmbH

  • fischer Werkzeug- und Formenbau GmbH

  • FRANK plastic AG

  • F&W Frey & Winkler GmbH

  • Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH

  • Gindele GmbH / E-D-A GmbH

  • Hermann Hauff GmbH & Co. KG / Proform Formenbau GmbH

  • iqs Software GmbH

  • Lang Kunststoffe

  • Leicht Stanzautomation GmbH

  • PROPLAS GmbH

  • Strohheker Kunststoffteile und Metallwaren GmbH

  • Walther Flender GmbH

Ausstellerliste INNONET Kunststoff

Ausstellerliste Region Nordschwarzwald

Weitere Informationen finden Sie unter www.innonet-kunststoff.de.

 

KraussMaffei Halle 7, Stand 7308

Kunststoffverarbeitung ist vielfältig: Vom Verpackungsprodukt, bei dem es vor allem auf Schnelligkeit und Präzision ankommt bis hin zu besonderen Verfahren wie Silikonverarbeitung oder der Gestaltung anspruchsvoller Oberflächen. Mit seinen Exponaten in den Schließkraftgrößen von 500 bis 2.000 kN auf der Fakuma demonstriert KraussMaffei, wie flexibel sich die vollelektrische PX- als auch die hydraulische CX-Baureihe an die jeweiligen Anforderungen anpassen. Premiere zur Fakuma feiern die neuen linearen LRX-Kleinroboter. Alle Maschinen sind mit der neuen erweiterten Funktion APC plus (Adaptive Process Control) ausgestattet, die höchste Prozesssicherheit und damit eine konstant hohe Bauteilqualität bewirkt.

 

KUZ Halle B3; Stand 3006

Das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) stellt neue intelligente Lösungen und aktuelle Forschungsergebnisse vor.

Die Verfahrenskombination aus Thermoplast- und Reaktionsspritzguss schafft ideale Voraussetzungen für Formteile mit individualisierten, hochwertigen Oberflächen aus Polyurethan oder Polyurea. Die Integration des Folienhinterspritzens in den Prozess eröffnet dabei neue Designmöglichkeiten. Ausgewählte Dekorfolien werden nach dem Spritzguss direkt mit einem Polyurealack überflutet. Der Lack vereint die Funktionen als Schutzschicht sowie als Designelement perfekt. Auf dem KUZ-Messestand werden Formteile mit spiegelglatten und matten, strukturierten Oberflächen gezeigt, welche durch verschieden strukturierte und polierte Werkzeugoberflächen abgeformt werden. Bei der Beschichtung mit transparentem Hochglanzlack entsteht eine beeindruckende Tiefenwirkung. Des Weiteren bieten mit Polyurealack versehene Formteile selbstheilende, UV-beständige Oberflächen, die trennmittelfrei verarbeitet werden. Das KUZ forscht intensiv im Bereich der Verbundhaftung unter besonderer Beachtung der Kompatibilität des Dekorfoliendrucks mit dem Polyurealack. Hierfür stellt die Firma LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG die Folien für die Untersuchungen im Rahmen des Forschungsprojektes am KUZ bereit.

 

kuz fakuma veredelte oberflaechen kuz

 

Darüber hinaus präsentiert das KUZ auf der Fakuma sein Leistungsportfolio im Bereich der Mikrokunststofftechnologien sowie neueste Entwicklungen und Forschungsergebnisse auf dem Gebiet des ultraleichten Thermoplast-Schaumspritzgießens.

Neben den technologischen Neuheiten präsentiert das KUZ das Leistungsspektrum seines Akkreditierten Prüflabors sowie Fortbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter. Das Thema Fortbildung wird im Ausstellerforum der Fakuma am Mittwoch, 18.10.2017 um 11.00 Uhr mit dem Vortrag „Fachkräftesicherung durch zielgruppengerechte Weiterbildung – best practice“ vom KUZ näher beleuchtet.

 

Netzwerken auf der Fakuma 2017

Das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) lädt zusammen mit der Invest Region Leipzig GmbH (IRL) am 19.10.17 um 10:00 Uhr zu einem Businessfrühstück auf den Fakuma-Messestand des KUZ (B3–3006) ein. In lockerer Atmosphäre und bei Häppchen sowie Leipziger Lerchen steht das KUZ-Messeteam für Gespräche rund um die Kunststoffverarbeitung und -prüfung, Optimierung von Prozessen und Mitarbeiterweiterbildung den Gästen als kompetenter Partner bereit. Das erfahrene Team der IRL offeriert Informationen und Beratung zu Ansiedlungs- und Erweiterungschancen in der Region Leipzig. Die IRL als Gesellschaft der Stadt Leipzig, der Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie der IHK zu Leipzig informiert im Rahmen des Businessfrühstücks zu den Themen Fördermittel, Fachkräfte und Flächen in der Region Leipzig.

Mitarbeiterweiterbildung steht nicht nur auf dem KUZ-Messestand im Fokus - auch beim diesjährigen Fakuma Aussteller-Forum liegt der Schwerpunkt bei Recruiting, Ausbildung und Fortbildung. Das KUZ referiert in einem Vortrag beim Ausstellerforum am 18.10.17 um 11:00 Uhr über „Fachkräftesicherung durch zielgruppengerechte Weiterbildung – best practice“. Hier und auch am Messestand können sich die Messebesucher über die vielfältigen Möglichkeiten der Weiterbildung in den Bereichen Spritzgießen, Polyurethanverarbeitung, Kunststoffschweißen, Formteil- und Werkzeugentwicklung, Compoundieren sowie Kunststoffe und Qualität informieren und beraten lassen. Neben den Seminaren und Tagungen bietet das KUZ seit 2017 auch die berufsbegleitende Weiterbildung für Quereinsteiger zur „Zertifizierten Fachkraft für das Kunststoffspritzgießen gemäß Qualifizierungsnorm des GKV/TecPart“ an.

 

Anmeldung zum Businessfrühstück über die Webseite

https://goo.gl/gs3dZi

 

RAMPF Prod. Systems Halle B2, Stand 2203

RAMPF Foto csm DCRS250 000315B3 aa14d14a19Innovative Produktionssysteme mit integrierten Dosieranlagen für die Applikation von Polyurethan- und Silikonschäumen stehen im Fokus des Auftritts von RAMPF Production Systems.

2K-In-situ-Dichtungen können dank innovativer Materialien und neuester Fertigungs- und Montageprozesse in immer mehr Anwendungen mit unterschiedlichsten Anforderungen und Dichtungsgeometrien eingesetzt werden. Dort sorgen sie für den sicheren und effizienten Schutz vor Feuchte und chemischen Einflüssen sowie diversen Umwelteinwirkungen.

Vor allem im Automobil- und Fahrzeugbau sind 2K-In-situ-Dichtungen allgegenwärtig: Tür- und Türschlossmodule, Lautsprecherboxen, Airbag-, Klimaanlage- und Handschuhfachabdeckungen, Bremslichter und Scheinwerfer, Heckleuchten, Elektrogehäuse, Zündspulenabdeckungen, Sicherungsboxen, Lüftungsgitter, Wasserkästen, um nur einige zu nennen.

Hierbei sind thixotrope Dichtungsschäume die am häufigsten eingesetzte Schaumart. Sie werden bei Anwendungen auf Fläche bei dreidimensionalen Bauteilen oder mit flacher Nut im Höhen-Breiten-Verhältnis von 1:2 bis zu 1:1 ohne Ablaufen / Tropfen des Materials appliziert. Es erfolgt kein übermäßiges Eindringen in offenporige Materialien (z. B. Textilien), was vor allem für den Einsatz im Fahrzeuginnenraum von Bedeutung ist.

Maximaler Kundennutzen durch Prozess- und Automatisierungskompetenz

Auf Anlagen von RAMPF Production Systems, einem führenden Anbieter von innovativen Produktionssystemen mit integrierten Dosieranlagen mit Sitz in Zimmern o. R., können alle handelsüblichen Polyurethan- und Silikonschäume zu Dichtungen verarbeitet werden. Diese werden mit mehrachsigen Robotern auf ebene und gekrümmte Flächen aufgetragen. Nach der Aushärtung haftet auf dem Bauteil eine stoßfreie Dichtung, die statisch gegen Staub, Feuchtigkeit und Nässe abdichtet. Die Dichtungen können auch formgebunden hergestellt werden.

Zusätzlich zur Kernkompetenz Misch- und Dosiertechnik werden projektspezifische Automatisierungskonzepte mit integriertem Teiletransport und Wärmebehandlung, Technologien der Montage- und Fügetechnik sowie logistische und qualitätssicherungsrelevante Lösungen angeboten. Sowohl die Integration von Oberflächenaktivierungsprozessen als auch Prüf- und Messtechnik zur Absicherung der Produktionsprozesse sind Teil der kundenspezifischen Lösungen.

„Durch die Verbindung von Prozesskompetenz und der passenden Automatisierungslösung sind wir in der Lage, unseren Kunden gesamtheitliche Lösungen für ihre Produktionen anzubieten“, so Hartmut Storz, Geschäftsführer von RAMPF Production Systems. „Unsere umfassenden Erfahrungen aus der erfolgreichen Umsetzung von über 2.800 Projekten weltweit gewährleistet, dass wir für jeden Kunden die beste Lösung finden – und das schnell und effizient.“

 

RÜHL Puromer Halle B4, Stand 4013

messestand PSE17 03 560Auf dem Stand der RÜHL PUROMER GmbH gibt es aus der „PUren Vielfalt“ der Anwendungen auch dieses Jahr wieder diverse Highlights zu bestaunen. Eine hervorragende Referenz im Anwendungsbereich transparenter PUR Beschichtungen ist das Multifunktionslenkrad diverser Mercedes Baureihen, welche mit dreidimensional verformten Echtholzfurniereinlagen verziert sind, die mit Polyurethan Gießlack aus der puroclear® Produktfamilie beschichtet sind. Deutlich kleiner, doch nicht minder interessant der Bentley Autoschlüssel, anhand dessen die Möglichkeiten der neuen Generation von Oberflächen mit Funktionsintegration gezeigt werden. Das hier verwendete puroclear® System besticht durch wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Schlüsseltechnologien. Versehen mit einer bionischen Funktionsoberfläche – abgeguckt beim Mako-Hai – verhilft der Heckflügel der Corvette C7 GT3-R zu höherer Geschwindigkeit. Am Stand kann die Haptik der Haifischhaut, die mit speziellen PUR-Sprühsystemen der Produktfamilien purospray® und puroclear® versehen ist, am Modell des Heckflügels des sogenannten „Street Shark“ erfühlt werden. Aber nicht nur im Bereich der Oberflächentechnologie, auch als Matrixmaterial für Composite-Bauteile beweist sich glasfaserverstärktes Polyurethan z.B. in der Luftfahrt hinsichtlich Energieeffizienz und Schadenstoleranz gegenüber glasfaserverstärkten Epoxidharzen - nachgewiesen in einem Eureka-Projekt (PRISCA) mit insgesamt neun Partnern aus den Ländern Schweiz, Österreich und Deutschland am Beispiel eines Nosecones (Abdeckung Turbinenfan Triebwerk). nosecone RTM 03 560Polyurethanintegralschaumbauteile wiederum haben z.B. für die Akustik im Motorraum eine große Bedeutung und helfen, die gleichzeitig hohen und zum Teil gegensätzlichen Anforderungen hinsichtlich Leichtbau, Funktionsintegration und Sicherheitsvorschriften zu lös13en. Die von RÜHL PUROMER vorgestellten entsprechenden Polyurethanintegralschäume zeichnen sich durch ein geringes Bauteilraumgewicht aus, erfüllen alle gängigen Brandschutzanforderungen, sind dimensionsstabil, medienbeständig und bis 150°C wärmealterungsbeständig.

Die „PUre Vielfalt“ der Ausstellungsstücke zeigt Ihnen das breite Anwendungsspektrum des Werkstoffs Polyurethan.

 

SKZ Halle B2, Stand 2202

Auf der Fakuma stellt das SKZ die neu gegründete SKZ-Akademie vor. Ab 2018 wird unter dieser Dachmarke ein großes Segment des Weiterbildungsangebots des SKZ gebündelt. Damit unterstreicht das SKZ seinen Anspruch als führender Weiterbildungsanbieter der Branche.

Das SKZ reagiert mit der Gründung der SKZ-Akademie auf die veränderten Rahmenbedingungen der Kunststoffindustrie in Mitteleuropa. Dabei werden vor allem zwei Ziele verfolgt: Einerseits eine klare Positionierung des Weiterbildungssegments im Markt, sodass interessierte Unternehmen das für sie passende Angebot schnell und leicht finden. Andererseits richtet sich das Weiterbildungs-Portfolio konsequent auf die entsprechenden Zielgruppen aus. Dadurch sind die richtigen Veranstaltungen in der vom SKZ gewohnten Qualität zum richtigen Zeitpunkt für die Unternehmen verfügbar.

„Die SKZ-Akademie wirkt damit in zwei Richtungen: Unmittelbar nach außen in den Markt, aber auch nach innen, in die Art, wie wir Kurse für den Markt entwickeln und uns organisieren“, erklärt Dr.-Ing. Marco Thornagel, Bereichsleiter Bildungsmanagement und Prokurist am SKZ. Die Unternehmen der Kunststoffindustrie haben einen hohen Bedarf an Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Allerdings drängt meistens die Zeit und starre Seminarangebote sind oft viel zu unflexibel, weiß Thornagel. „Wir werden durch die SKZ-Akademie zukünftig in der Lage sein, den konkreten Bedarf unserer Kunden noch schneller zu erkennen und entsprechende Weiterbildungsangebote kurzfristig zu entwickeln.“ Und weiter betont er: „Dabei hat die Qualität unserer Veranstaltungen höchste Priorität. Wir wollen begeisterte Kunden – nur zufrieden reicht uns nicht.“

 

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Um Kunden zu begeistern, ist heute mehr nötig als isolierte Veranstaltungen anzubieten. Daher baut das SKZ auch die modularen Weiterbildungsangebote rund um den auf der K 2016 eingeführten ‚Kunststoff-Pass‘ konsequent aus. „Wir können auf dieser Basis sogar Personalabteilungen und betriebliche Akademien gezielt in ihren strategischen und operativen Weiterbildungsaktivitäten unterstützen und entlasten“, freut sich Thornagel.

Die Ziele sind hoch gesteckt und es wird sicher etwas Zeit brauchen, alle zu erreichen. Den ersten Schritt macht das SKZ auf der Fakuma 2017. Auf dem Stand ist der erste Katalog der SKZ-Akademie mit dem Gesamtprogramm 2018 erhältlich. Dort verspricht das SKZ außerdem einen Blick ‚Zurück in die Zukunft‘ der Weiterbildung.

 

Sonderhoff Halle A5, Stand 5109

Die Sonderhoff Gruppe, seit Anfang Juli Teil der Henkel AG & Co. KGaA, stellt auf der Fakuma die neu entwickelte FIP CC-Technologie (Formed-In-Place Closed-Cell) vor. Sie bringt die hohe Wasserdichtigkeit der Silikon-Welt und die attraktiven Materialkosten der Polyurethan-Welt zusammen.

Die FIP CC-Technologie wird mit der neuen Misch- und Dosieranlage DM 402 CC sowie dem neuen PU-Schaum Fermapor® CC auf dem Sonderhoff Messestand live demonstriert.

Das neue Schaumdichtungssystem Fermapor® CC auf Polyurethan-Basis für Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an die Wasserdichtigkeit schließt die Lücke zwischen hochpreisigen überwiegend geschlossenzelligen Materialsystemen wie Silikonschaum und günstigeren gemischtzelligen PU-Schaumsystemen. Und auch Anwendern, die bislang die 1K-Technologie einsetzen, bietet sich jetzt eine preiswertere Alternative.

Fermapor ® CC ist ein Raumtemperatur vernetzendes 2-Komponenten-System, das mit dem neu entwickelten FIP CC-Aufschäumverfahren eine überwiegend geschlossenzellige PU-Weichschaumdichtung bildet. Die Schaumstruktur ist sehr feinzellig, dicht und besonders gleichmäßig. Dank seiner Geschlossenzelligkeit nimmt die Fermapor ® CC Schaumdichtung kaum Wasser auf und ist 90% weniger luftdurchlässig als gemischtzelliger PU-Schaum. Mit einer glatten, leicht glänzenden Oberfläche macht die Fermapor ® CC Schaumdichtung auch optisch einen wertigen Eindruck. Zudem ist sie gegenüber herkömmlichen PU-Schaumraupen deutlich widerstandsfähiger. Denn selbst wenn die Oberfläche anwendungsbedingt einmal beschädigt sein sollte, verändert sich, so zeigen Praxisversuche und Labortests, die Wasseraufnahme nur geringfügig. Fermapor ® CC PU-Schaum erfüllt die REACH / EG-Verordnung 1907/2006 und RoHS und wird für das Abdichten von Bauteilen in der Regel bei Temperaturen von -40 bis +80 °C, kurzfristig sogar bis +160 °C, eingesetzt.

 

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Sonderhoff hat mit der Misch- und Dosieranlage DM 402 CC für die Dosierung von Fermapor® CC eine neue Dichtungstechnologie patentiert. Der Applikationsprozess selbst folgt dem bekannten FIPFG -Verfahren, das in vielen Branchen Produktionsstandard ist. Neu ist, dass sich der Dichtungsschaum in seiner fast vollständigen Dimension bereits kurz nach der Dosierung auf dem Bauteil zeigt. Eine prozessnahe Qualitätskontrolle kann somit unmittelbar nach dem Dichtungsauftrag ermitteln, ob die Dichtung über die ganze Bauteilkontur in der gewünschten Höhe appliziert wurde.

Mit dem Fermapor ® CC Dichtungsschaum und der FIP CC-Technologie steht den Kunden jetzt ein weiterentwickeltes FIPFG-Verfahren zur Verfügung, das dem automatisierten Dichtungsschäumen neue Anwendungsfelder erschließt.

 

THIEME

THIEME gehört auch in diesem Jahr zu den Ausstellern und präsentiert sein Know-how für die Fertigung von Kunststoff-Formteilen.

Seit über vier Jahrzehnten ist die in Teningen bei Freiburg ansässige THIEME GmbH & Co. KG auf die Herstellung von Form- und Funktionsteilen aus Polyurethan (PUR) spezialisiert. Der vielseitig formbare Werkstoff PUR eignet sich aufgrund der günstigen Eigenschaften für zahlreiche industrielle Anwendungen, von der Medizin- bis zur Fahrzeugtechnik. Die Nachfrage nach den stabilen, langlebigen und zugleich leichten und wirtschaftlichen herstellbaren PUR-Formteilen ist daher kontinuierlich hoch. Vor allem in den Hauptmärkten Medizintechnik, Messtechnik, Maschinen- und Geräteverkleidungen sowie Funktionsteilen bietet sich für Thieme auf der Fakuma 2017 die hervorragende Möglichkeit, verschiedene Formteil-Lösungen einem breiten Fachpublikum aus den unterschiedlichsten Branchen zu präsentieren.

 

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Das Angebot von Thieme umfasst maßgeschneiderte Lösungen für den kompletten Workflow, von der unabhängige Beratung zu Werkstoff und Herstellungsverfahren vor Projektbeginn (neben dem PUR-Prozess gibt es noch weitere Optionen) über die Entwicklung und anschließende Fertigung der Formteile auf modernsten Formenträgern bis hin zur Oberflächenbehandlung und Lackierung in der Thieme-eigenen Roboter- und Hand-Lackieranlage. Bestandteil des Komplettangebots aus einer Hand können neben der Vormontage einzelner Gehäuseteile auch weitere Bauteile sein, die von Thieme zugekauft und montiert werden. Last but not least gehören auch passende Logistiksysteme für die sichere und zeitgerechte Lieferung der vormontierten Form- und Funktionsteile zum Thieme-Leistungsspektrum.

Auf diese Weise entstehen beispielsweise stoßfeste Karosserieteile für Flurförderzeuge, energieabsorbierende Sicherheitsteile für Automobile oder formschöne und strapazierfähige Geräteverkleidungen für medizinische Geräte. Mit PUR lässt sich nahezu jede Form herstellen – sogar großformatige Teile mit bis zu 6 m² projizierter Fläche und einem Gewicht von bis zu 100 kg sind problemlos realisierbar. Dabei lassen sich die PUR-typischen Vorteile der niedrigen Werkzeugkosten sowie der Funktionsintegration ausnutzen, wodurch sich infolge vereinfachter Montageprozesse ebenfalls Kosten einsparen lassen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Entwicklung und Fertigung von Kunststoff-Formteilen ist die Berücksichtigung aller branchenüblicher Normen und Zertifizierungen – nur wenige Kunststoffhersteller haben in diesem Bereich so viel Erfahrung wie Thieme. Beispielsweise verfügt Thieme als einer von wenigen europäischen Herstellern über ein UL-QMRX2-Zertifikat für EMV-Leitlack.

Am 65 Quadratmeter großen Messestand auf der Fakuma stellt Thieme Projekte vor, die für Kunden aus verschiedenen Branchen realisiert wurden. Neben den PUR-Experten werden auch erstmalig Vertreter des Thieme-Geschäftsbereichs Drucksysteme anwesend sein, um über die verschiedenen Möglichkeiten der Bedruckung von Kunststoffteilen zu informieren.

 

Votteler Halle B5, Stand 5416

Auf der Fakuma präsentiert die Votteler Lackfabrik Entwicklungen für die hochwertige Beschichtung von Kunststoff-Bauteilen direkt im Reaction Injection Moulding-Prozess. Die Oberflächen lassen sich dabei an individuelle Anforderungen und Wünsche anpassen: Von farblos über coloriert bis hin zu metallischen Effekten ist alles realisierbar. Darüber hinaus werden die Möglichkeit durch Überfluten von Folien im dekorativen und funktionalen Bereich, beispielsweise als Schutz für Touchscreen-Oberflächen oder Heizungen von Elektroautos, vorgestellt.

Dekor- und Funktionsteile im Fahrzeuginnenraum, Zierleisten wie Säulenverkleidungen im Karosseriebereich oder dekorative Abdeckungen für Consumer-Produkte – diese und viele andere im Spritzguss hergestellten Kunststoffkomponenten stellen ganz individuelle Anforderungen an die optischen und haptische Eigenschaften von Oberflächen sowie deren Beständigkeiten. Diese lassen sich durch die weiterentwickelten Lösungen des bewährten RIM-Gießlackverfahrens Puriflow, das Votteler auf der Fakuma präsentiert, ebenso individuell erfüllen. Die beiden Lackkomponenten werden während des Urform- beziehungsweise Hinterspritzprozesses in die Form injiziert. Kommt als drittes Element Farbe hinzu, ermöglichen 3K-Mischköpfe diese direkt am Teil einzuspritzen, ein Farbwechsel erfolgt dabei so schnell und einfach wie bei einer Spritzlackierung. In jedem Fall kommt im One-Shot-Verfahren ein fertig beschichtetes Bauteil aus der Gießanlage.

votteler rim kunststoff fakumaBeschichten mit den lösemittelfreien, zweikomponentigen Puriflow-Gießlacken auf Polyurethan-Basis lassen sich verschiedenste Kunststoffe, beispielsweise PC, PC-ABS, ABS, PC-PBT, PC-ASA, ASA, PP; TPU, CFK, und Composites aber auch Glas, Folien und Echtholzfurniere. Optik, Haptik, Beständigkeiten und Eigenschaften können dabei optimal an die jeweilige Anwendung angepasst werden. Ob transparent, als elegante Piano-Black mit eindrucksvollem Tiefeneffekt, in uni oder metallic coloriert oder als Beschichtung mit Ledernarbung, den Farb- und Designwünschen sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Wird anstelle einer hochglänzenden Oberfläche eine matte gewünscht, lässt sich dies über das Werkzeug umsetzen. Strukturierte und Soft-Touch-Oberflächen können durch das Zusammenspiel von Lackmaterial und Werkzeug realisiert werden. Geht es um Beständigkeiten, erfüllen die mit Puriflow-Gießlacken beschichteten Oberflächen ebenfalls alle Anforderungen, die beispielsweise in der Automobilindustrie gestellt werden.

Ein weiteres Thema von Votteler ist das Übergießen von Folien im RIM-Verfahren. Damit lassen einerseits dekorative Oberflächen in hoher Qualität effizient herstellen für die es bisher schwierig war, entsprechende Effektfolien herzustellen. Die RIM-Gießlackierung sorgt beim Einsatz klassischer Folien für den gewünschten Effekt, die erforderliche Beständigkeit und für den Schutz der Folie. Andererseits eröffnet es völlig neue Anwendungsfelder, beispielsweise für die Beheizung von Elektrofahrzeugen. Die Heizfolie für Dachhimmel, Seitenteile oder auch Sitz kann im Werkzeug einfach übergossen werden – und das auch in Leder- oder Textiloptik.