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FAPU 98, 03-04 2017 - Vorwort


Auf den letzten Drücker!

Ich soll mein Editorial schreiben – so quasi zwischen Tür und Angel. Ich war noch nie sehr einfallsreich, wenn man mich unter Druck setzt. Da schaltet bei mir irgendetwas komplett ab und dann geht gar nichts mehr. Nach zwei Erkältungen – Rückfälle sind ja bekanntlich schlimmer und erneuten Problemen mit einem alten Bandscheibenvorfall und und und – bin ich im Zeitverzug und mein Köfferchen steht schon gepackt vor mir und jetzt gibt’s einen kleinen Test für unsere Leser: „Wohin geht meine erste größere Geschäftsreise in 2017?“
Den Hinweis finden Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=MdYGQ7B0Vew
Übrigens – ich finde es schade, dass man diesen Song – zumindest in norddeutschen Radiosendern – kaum hört/gehört hat.

Nichtsdestotrotz gibt es ein paar wichtige Dinge auf die ich hier ­hinweisen möchte!

  1. Wir bereiten für die ECS eine Online-Vorschau vor – bitte senden Sie uns rechtzeitig Ihre Ausstellerinfos zu.
  2. Der Call-for-Papers für unseren PU-Elastomer–Branchentreff im September geht nur noch bis zum 31. März – noch können themenrelevante Vorträge eingereicht werden. Die offizielle Einladung mit dem Programm werden wir im April versenden.
  3. Ebenfalls im April wird es einen Newsletter geben – Beiträge hierfür können uns noch zugemailt werden.

Das hier ist ja unsere Ausgabe zum Thema Mobilität bzw. Automobil. Ich habe dazu auch wieder einige Meldungen gesammelt, die ich gerne noch etwas intensiver recherchiert und dann zusammengefasst hätte – leider klappt das diesmal nicht. Wer mehr wissen will, kann ja googeln!

SUVs sind schädlich fürs Klima
Hätten Fahrzeuge im Jahr 2015 noch die Motorleistung des Jahres 2008 gehabt, wären in Deutschland nach Berechnungen  des  Statistischen  Bundesamtes 9,3 Mio. Tonnen CO2  eingespart worden – stattdessen stieg der Verbrauch bis 2015 auf 112,3 Mio. Tonnen an. Schuld für den Mehrverbrauch ist der Trend zu Geländewagen und SUVs.

WARR-Hyperloop-Team siegt in Los Angeles
Harte Arbeit lohnt sich: Das WARR-Hyperloop-Team holte sich beim Finale der Hyperloop Pod Competition bei SpaceX in Los Angeles den Preis für den schnellsten Pod. SpaceX-Gründer Elon Musk hatte die „Hyperloop Pod Competition“ 2015 ins Leben gerufen. Studierendenteams aus der ganzen Welt stellten ihre Konzepte für den sogenannten Pod vor, die Kabinenkapsel, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen. 30 Teams wurden ausgewählt, ihre Prototypen zu bauen und im Finale gegeneinander anzutreten.
Vom 27. bis 29. Januar war es dann so weit: Von den 30 ausgewählten Teams reisten 27 nach Los Angeles, um am Finale auf dem Gelände von SpaceX teilzunehmen. Darunter das WARR-Hyperloop-Team der Technischen Universität München (TUM).
In der eigens für den Wettbewerb gebauten Röhre fanden die abschließenden Tests statt. Doch nur drei Teams durften tatsächlich in der evakuierten Röhre fahren: die Studierenden des Massachusetts Institute of Technology, der TU Delft und das der TUM.
Am Sonntag konnte das WARR-Hyperloop-Team dann erleben, wie ihre Kapsel durch die Röhre raste. Elon Musk verfolgte den Test des Münchner Teams als einzigen live vor Ort. Der Pod schoss an Platz Eins. Das Team erhielt den Preis für den „Fastest Pod“. Die Trophäe: Ein von Elon Musk handsignierter Miniatur-Pod aus Titan. Die TU Delft war ebenfalls erfolgreich und erhielt den Preis für den technisch besten Prototyp.

Tesla macht alle Autos autark
Jedes Tesla-Modell wird derzeit mit acht statt einer Kamera und einem Dutzend Ultraschall-Sensoren ausgestattet. Deren Daten wertet ein Bordcomputer aus, der 40 Mal schneller als der von seinen Vorgängermodellen arbeitet. Mit ihnen kann das Auto in einem 360-Grad-Winkel bis zu 250 Meter voraussehen und „das höchste Niveau“ von autonomer Fahrtechnik erreichen, wie Musk sagte.

Musk hat wenig Verständnis für das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt, das Anstoß an Teslas bisherige Bezeichnung „Autopilot“ in seinen Fahrzeugen nahm: Der Ausdruck würde Kunden „irreführen“. Laut Musk würden solche negativen Berichte Menschen die autonome Autotechnik „ausreden“, was „Menschenleben kostet“. Die Technik sei „mindestens zweimal“ so sicher wie ein menschlicher Fahrer.

Tesla-Crash: Freispruch für Autopilot
Tödlicher Unfall ging nicht auf Fehlfunktion des Fahrassistenzsystems zurück.

Oldtimer-Liebhaber aufgepasst!
Die rostfressende Mikrobe – lange gesucht, endlich gefunden. Lange hegten Mikrobiologen den Verdacht, dass es diesen kleinen Gesellen geben muss. Nun wurde ein Mikroorganismus entdeckt, der Methan mit Hilfe von Eisen in Kohlendioxid umwandelt. Die Mikrobe heißt Archaee und stammt aus der Ordnung der Methanosarcinales.

Birgit Harreither



 

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