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Resümee zum 1. Polyurea Stammtisch

Am 9. Februar 2017 fand in den Räumlichkeiten der „Hopfenliebe“ (Norderstedts einziger Brauerei) der erste Polyureastammtisch unter dem Motto: „Konzentriere nicht all Deine ganze Kraft auf das Bekämpfen des Alten,

sondern darauf, das Neue zu formen“ (Sokrates) statt. 13 Teilnehmer hatten sich angemeldet, davon sind 12 gekommen (ein krankheitsbedingter Ausfall ist ein guter Schnitt zumal es grade eine sehr akute Grippezeit war). Ich glaube mal weithin daran, dass 13 eine Glückszahl ist, denn kaum waren die ersten Teilnehmer erschienen, schon wurde rege diskutiert und das Personal musste uns um 0:30 rauskehren. Den durchwegs positiven Rückmeldungen konnte ich entnehmen, dass einige noch an der Hotelbar weiterdiskutiert haben. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und werde mich bemühen alle Wünsche und Anregungen für ein nächstes Treffen zu berücksichtigen.

 

Die schriftlich erhaltenen Rückmeldungen können alle Interessierten hier im Nachgang lesen und vielleicht möchte der Eine oder Andere der noch Zweifel hatte oder aus terminlichen Gründen verhindert war beim nächsten Mal dabei sein.

 

Feedbacks

 

  1. Hallo Frau Harreither,

ich habe mich im Vorfeld sehr gefreut, dass eine solche Veranstaltung geplant und dann durchgeführt wurde, auch habe ich mich gefragt was wird dir da wohl geboten.

Der Ort, die Lokalität und der Rahmen in dem der Stammtisch dann statt gefunden hat waren absolut in Ordnung, die anwesende Teilnehmergruppe war sehr gut gemischt, Formulierer, Handel und Verarbeiter, bei den Verarbeitern war auch sehr gut das jeder einen anderen Anwendungsbereich hatte, also nicht unbedingt Konkurrenzdenken aufgekommen ist.

Ich für mich kann sagen dass ich sowohl an dem Abend wie auch morgens beim Frühstück sehr informative Gespräche geführt habe und für mich interessante Informationen und Kontakte mitgenommen habe.

Was ich sehr interessiert und informativ fand, was aber leider viel zu kurz gekommen ist, waren die kurzen Gespräche über nicht funktionierende Polyureabeschichtungen, die Ursachen und mögliche Lösungen für die Anwendungen, zum Beispiel Schwimmbecken-, Kühltürme- und Biogasbeschichtungen - diese Themen sind nur kurz im Gespräch angesprochen worden, über solche und viele andere missglückte Beschichtungen sollte berichtet werden, dann aber auch mit Unterlagen zum Nachlesen, damit Neuanwender, wie zum Beispiel ich, solche oder ähnliche Anwendungen meiden oder von anderen gemachte Fehler nicht wiederholen.

Zu den Abständen einer Wiederholung der Veranstaltung, was da sinnvoll wäre - das ist sehr schwierig zu sagen, das steht und fällt mit den Themen die bei der Veranstaltung angeboten werden und selbstverständlich auch mit den Kosten für eine Teilnahme an der Veranstaltung.

Ich für mich würde sagen dass ich auf jeden Fall an der nächsten Veranstaltung, wenn nichts Wichtigeres schon in meinem Terminkalender steht, teilnehmen werde.

 

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Schmidt

 

  1. Hallo Birgit,

zunächst einmal vielen Dank für die Organisation und Moderation.

Ich finde, es war eine gelungene Auftaktveranstaltung, die nach einer Wiederholung schreit (aber nicht vor Schmerz).

Die Lokalität war gut gewählt, auch wenn die letzte Runde für PU/PUA Branchenmitglieder wie immer zu früh kommt (aber wie bereits in 2013 wurden die Diskussionen an der Hotelbar weitergeführt).

Der relativ offene Austausch in ungezwungener Atmosphäre fand ich besonders bereichernd und sollte m. E. im Sinne aller auch weitergeführt werden. Dies kenne ich bereits von den regelmäßigen PU Branchentreffs. Wenn wir gegenseitig von unseren Fehlern lernen.

Ein offener Austausch mit ALLEN Beteiligten sollte auch dazu dienen, die Fehlerquote reduzieren zu helfen und PU bzw. PUA Sprühbeschichtungen als alternative Beschichtung etablieren zu können.

Ich würde mich freuen, wenn weitere Treffen stattfinden würden. Einmal pro Jahr wäre m. E. für einen allgemeinen Austausch ausreichen.

Zusätzliche Veranstaltungen könnten ggf. zu einem bestimmten Thema bzw. zu einer bestimmten Problematik stattfinden, jeweils mit dem Ziel der Teilung von guten schlechten Erfahrungen und der Festlegung (Standardisierung) von grundlegenden Verfahren.

 

Themen für weitere Treffen/Gruppen:

- Dachsanierung

- Bautenschutz

- Korrosionsschutz

- Rohrbeschichtung (innen, außen) - Korrosion und Verschleiß

- Qualitätskontrolle – Trouble shooting - failures

- Zertifizierung?

- Was können wir von den europäischen Nachbarn, Asien und Amerika lernen?

M. E. ist ein Grund für den fehlenden großen Durchbruch der PUA Beschichtung auch die offizielle „Zertifizierung“ für bestimmte Anwendungen und das Fehlen von Standards (neben anderen Gründen, wie der Preis und negative Erfahrungen), die es für alle anderen (etablierten) Beschichtungssystemen schon längst gibt. Dies sollte natürlich auch im Interesse der Systemlieferanten liegen. Ich weiß nicht, inwieweit sich die PDA hier wirklich engagiert.

Kennst Du einen unabhängigen Consultant im Bereich PU/PUA Beschichtungen?

 

Viele Grüße nach Norderstedt.

Holger Rosenbleck-Schmidt

 

  1. Hi Birgit

dein Polyureatreff war sehr gut von dir organisiert, Hotel, Konferenzraum und Nachtessen alles bestens—habe interessante Praktiker kennengelernt—kurzum: denke, mein Hamburgflug hat sich gelohnt--schlage jährliche Treffen vor und komme wieder—bitte mich auch zum PU Elastomertreff ebenfalls einladen.

Dank+Gruss:

Jean Stutz

 

  1. Guten Tag Frau Harreither,

erst einmal bedanke ich mich nochmals herzlich dafür, dass ich als Vertreter von SCHOMBURG überhaupt teilnehmen durfte, da Polyurea bei uns ja bekanntermaßen nur eine Nische abdeckt, bezogen auf unser gesamtes Produktportfolio.

Die Veranstaltung war wirklich eine runde Angelegenheit, in sehr gepflegter und lockerer Atmosphäre, aber mit seriösem Diskussionstiefgang, verschiedene Facetten dieses spannenden Themenbereiches, aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln (Rohstoffhersteller, Formulierer, Anwender Industrie, Anwender Bau, Anwender Installationstechnik), zu betrachten.

Die Gruppengröße war ideal hinsichtlich der Möglichkeit, im Laufe des Abends mit jedem Teilnehmer ausführlich sprechen zu können und Kontaktdetails für Gesprächsfortsetzungen austauschen zu können.

Als zeitliche Einordnung dieser Veranstaltung ist meiner Meinung nach ein Treffen einmal pro Jahr ausreichend.

Einen kleinen Zeitgewinn könnten wir nächstes Mal vielleicht erzielen, wenn zu jedem Teilnehmer ein kurzes Firmen- und Personenprofil im Vorfeld mitgeliefert würde, dann fällt die Vorstellungsrunde wesentlich kürzer aus. Wichtig dann, wenn beim nächsten Mal aufgrund des guten Feedbacks zu dieser Veranstaltung noch wesentlich mehr Teilnehmer kommen würden.

 

Gruß aus Detmold

Holger Sass

 

  1. Guten Morgen

Folgende Punkte wären interessant:

Allerdings bin ich ja befangen...

Entscheidender ist also das Feedback der anderen Teilnehmer.

Allgemeiner Eindruck der Veranstaltung (Ort, Rahmen, Lokalität,…)

in Ordnung, Nähe zu Bahnhof / HBf / Flughafen ist immer wünschenswert.

 

Sind Sie mit den Gesprächen zufrieden gewesen?

Ja, interessante Bandbreite von Abwasser über Dach bis Transportboxen. Auch nützliche Anregungen wie eine Ausschreibungsliste mit Projekten, auf die Verarbeiter dann gegebenenfalls 'bieten' können.

 

Gibt es besondere Anmerkungen, Anregungen oder Wünsche für eine weitere Veranstaltung?

Zeitlich fast zu knapp wenn man erstmal im Thema ist...

Bei größerer Runde kann man vielleicht noch eine 'Clearinghouse Session' hineinmoderieren, bei der man konkrete Aufgabenstellungen und Probleme vortragen kann - ggfs anonym, die der Veranstalter dann vorträgt - und jeder kurz antworten kann...

 

In welchen zeitlichen Abständen halten Sie eine Wiederholung des Treffens für sinnvoll (1/2-jährlich, 1x pro Jahr)?

1/2-jährlich dann im Wechsel Süd-Nord?

Oder mit variierenden Schwerpunkten (Untergrundvorbehandlung, Materialauswahl, Agrar, Rohrleitungen und Pipelines,...)?

Sonst eher jährlich.

 

….und natürlich alles was Ihnen sonst noch dazu einfällt!

 

Danke,

Kai Klockemann

 


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