PIAE am 18. und 19. März 2026: Weltweit größter Kongress für kunststofftechnische Anwendungen findet erstmals in Baden-Baden statt

Neuer Ort, neuer Look, neue Konzepte – und eine unverändert hohe Relevanz: PIAE, der weltweit größte Kongress für kunststofftechnische Anwendungen im Automobil, findet erstmals in Baden-Baden statt. Am 18. und 19. März 2026 kommen führende Köpfe aus Wissenschaft und Forschung, von OEMs und der Zulieferindustrie zusammen, um neueste Trends und Innovationen sowie materialtechnische Fragen zu diskutieren.
Kunststoffe prägen die automobile Zukunft – leichter, nachhaltiger, intelligenter. PIAE steht für Plastics in Automotive Engineering und ist der bedeutendste Leitkongress für Kunststoff im Auto. Die Teilnehmenden erhalten in 50 handverlesenen Fachvorträgen Einblicke in neueste Forschungsprojekte sowie in die gelebte Praxis. Materialtechnologie, Design, Nachhaltigkeit und Digitalisierung greifen dabei ineinander. Das Kongressprogramm ist bereits zum Download als pdf-Datei verfügbar.
Bewährte Stärke, neue Elemente
Mit dem weiterentwickelten Konzept des Kongresses werden innovative Entwicklungen der Pkw- und Nutzfahrzeughersteller sowie Trends aus Exterieur, Interieur und Aggregaten noch stärker in den Fokus gerückt. Neu sind unter anderem wissenschaftlich fundierte, vertiefende Spotlight Sessions zu PU-Beschichtungen, Stoffkreisläufen, Rohstoffsicherheit und Regulatorik. Zudem präsentieren die TecPart-Innovationspreisträger ihre prämierten Bauteile.
Keynotes namhafter Brancheninsider
Bekannte Stimmen der Branche bereichern die zweitägige Veranstaltung mit ihren Keynotes. „Lost in Transformation?“ – Unter diesem Titel wird Prof. Dr. Stefan Bratzel, Gründer des Center of Automotive Management, den Kongress eröffnen. Er gibt einen Überblick zur Transformation der Industrie, analysiert Markt- und Produktionstrends sowie Innovationen.
Innenräume unter der Lupe eines Autotesters: Dipl.-Ing. Alexander Bloch, einer der bekanntesten Technikvermittler Deutschlands und Chefreporter von auto motor und sport, zeigt in seiner Keynote, wie moderne Interior-Lösungen aus Kundensicht wahrgenommen werden. Zu den weiteren Top-Speakern der PIAE 2026 zählen Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Leiter IKV, ikv-RWTH Aachen, Dipl.-Ing. Hartmut Häberle (Traton Group) und Dr. Leonardo Pascali, Head of Racing Audi Sport.
Schwerpunkte und Highlights der PIAE 2026 im Überblick:
- Leichtbau und Materialinnovationen: Neue Faserverbunde, Composites und thermoplastische Werkstoffe
- Design und Oberflächentechnologien: Smarte Oberflächen, Lichtintegration und automatisierte Beschichtung
- Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft: Rezyklate, Monomaterial-Designs und geschlossene Materialkreisläufe
- Künstliche Intelligenz und Digitalisierung: KI-gestützte Prozesse und digitale Zwillinge für Entwicklung, Qualitätssicherung und Serienfertigung
- Elektromobilität und funktionale Werkstoffe: Kunststoffe und Systemlösungen für Batterietechnik, Thermomanagement und Sicherheit im E-Fahrzeug
Fachausstellung und Möglichkeiten zum Netzwerken
Die begleitende Fachausstellung mit rund 70 Unternehmen erlaubt vertiefende Einblicke in die verschiedenen Themenbereiche. Im Autosalon werden aktuelle Serienfahrzeuge und visionäre Konzeptstudien namhafter Hersteller gezeigt. Hier wird sichtbar, wie Design, Funktion und Materialeinsatz ineinandergreifen: vom Exterieur über den Innenraum bis hin zu den tragenden Strukturen. Nicht fehlen dürfen zahlreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken, unter anderem bei der Networking Party am Abend des 18. März im Kurhaus Baden-Baden.
Parallel-Kongress zu Hochvoltbatterien in E-Fahrzeugen
Parallel zur PIAE 2026 erweitert die Konferenz „Hochvoltbatterien in E-Fahrzeugen“ den fachlichen Horizont für alle, die Werkstoff- und Batteriekompetenz in interoperablen Systemen weiterentwickeln möchten. Vorteil: Für PIAE-Teilnehmende ist der Besuch dieser Parallel-Konferenz kostenfrei.
Die Anmeldung zur Teilnahme ist unter https://www.vdi-wissensforum.de/piae/ oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum möglich. E-Mail: wissensforum@vdi.de









