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Vorwort

Einem heißen Sommer folgt ein heißer Herbst

Beginnen wir mit dem Klassiker „In eigener Sache" und verbinden das mit einigen polemischen Gedanken: Brancheninsidern und einigen Lesern ist der neue Name bereits in der letzten Ausgabe aufgefallen. Seit wenigen Wochen arbeiten wir - Birgit Harreither und Thomas Schwachulla - als Team zusammen.

Der „Neue" befasst sich schon seit vielen Jahren als Fachjournalist mit dem weiten Feld der Kunststofftechnik, vorwiegend mit dem Spritzgießen. Was nicht bedeutet, dass mir die anderen Technologien unbekannt sind oder mich möglicherweise nicht interessieren. Polyurethan - als Oberbegriff zu verstehen - war ab und an auch ein Thema. Allerdings beschränkte sich das vorwiegend auf die Vorstellung von Anlagen und Anlagenteilen und (leider) nur selten auf konkrete Anwendungen. Denn, so meine Erfahrung, die Branche macht ganz gerne ein Geheimnis aus dem, was sie tut. Was mir ein Rätsel ist.

Da wird einerseits von den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Polyurethane geschwärmt. So war ich trotz meiner Vorkenntnisse bei den Recherchen zum Thema „Erneuerbare Energien" offen gestanden verblüfft, wo sich dieses „Zeug" überall findet. Andererseits - die Chemiker mögen es dem Inge­nieur nachsehen und verzeihen - wird für meine Begriffe viel zu viel über die Chemie erzählt. Das ist irgendwie „suboptimal", wenn es darum geht, potentielle Anwender (und Verarbeiter) von den Vorteilen der Werkstoffe zu überzeugen.

Nix für ungut, mir ist klar, dass die vorstehenden Zeilen Bauchgrummeln verursachen. Sollen sie auch, schließlich wollen wir etwas bewegen. Zumal einiges in Bewegung ist, wie auf den kommenden Messen zu sehen sein wird. Beispielsweise Verfahrens­kombinationen, die wiederum neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen.

Nachdem die Sommerpause und mit ihr die ungewöhnlich heißen Tage nun fast vorbei sind, beginnt wieder der Tagungs- und Messereigen. Es ist davon auszugehen, dass dieser Herbst auf seine Weise heiß wird. Im Mittelpunkt steht natürlich das Kunststoffbranchen-Event No. 1 - die „K 2010". Vom 27. Oktober bis zum 3. November ist „K-Time" und es scheint, dass diese Messe für alle, Besucher wie Aussteller, hart wird.

Die Erwartungen sind hoch und zugleich wächst die Spannung. Fast macht es den Eindruck, als scharre eine ganze Branche - einschließlich ihrer Kunden aus den Anwenderindustrien - mit den Hufen. Also dran denken und reichlich Kühlspray für die Füße einpacken ...

Zur Vorbereitung lohnt sich übrigens ein Besuch auf unserer Website www.fapu.de. Dort werden wir ab Mitte September die PU-relevanten Vormeldungen einstellen. Informationen über die Messe selbst sind bei
www.k-online.de zu finden. Hier gibt es auch Hinweise zum Drumherum, um die Köpfe ein wenig zu lüften.

In diesem Sinne viel Erfolg in Düsseldorf!

Thomas Schwachulla


PS: Per Mail erreichen Sie uns künftig direkt unter
birgit.harreither@fapu.de und
thomas.schwachulla@fapu.de. Unabhängig davon bleibt die allgemeine Adresse info@fapu.de natürlich weiter bestehen.

PPS: Birgit (Harreither) hat dieses Vorwort als druckfähig abgesegnet ...

 


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