Druckoptimierte Seite

KURZMELDUNGEN

ALTANA erwirbt Polyurethan-Gießharz-Geschäft von ABB Micafil
Der Spezialchemiekonzern ALTANA hat das Polyurethan-Gießharz-Geschäft von ABB Micafil, einer Geschäftseinheit der ABB Schweiz, mit sofortiger Wirkung erworben. Das Geschäft wird unter den Markennamen Micares und Resodip geführt. Polyurethan-Gießharze werden im elektrischen und elektrotechnischen Bereich unter anderem in Hochspannungsanwendungen oder im Automobilbereich eingesetzt. Das erworbene Geschäft wird in den Geschäftsbereich ELANTAS Electrical Insulation integriert, die Produkte werden künftig in den Produktionsstätten in Collecchio (Italien) sowie Hamburg hergestellt.

Neue BASF-Produktsuche jetzt online
Welche Produkte produziert eigentlich BASF und in welchen Industrien kommen diese zum Einsatz? Schnelle Antworten auf diese Fragen können Kunden und alle Interessierten ab sofort auf der Unternehmenswebsite der BASF unter www.basf.com/produktsuche finden.
Im „Product Finder" sind alle wichtigen Erzeugnisse der BASF hinterlegt und marktgängigen Kriterien zugeordnet. Die Interessierten können nicht nur gezielt nach Produktnamen suchen, sondern z. B. auch nach Abnehmerbranchen, chemischen Grundstoffen und der Verfügbarkeit in verschiedenen Ländern. Der Benutzer definiert die gewünschten Suchparameter und bekommt
eine Liste mit Produktlinien angezeigt. Zu jeder Produktlinie gibt es eine kurze Beschreibung, Links zu weiterführenden Informationen und die Kontaktdaten der Ansprechpartner. Weiterer Vorteil der neuen Online-Anwendung, die kontinuierlich erweitert wird: Die Produkte der BASF sind nun auch leichter über die üblichen Suchmaschinen wie Google oder Yahoo zu finden.

Mehr Sicherheit durch Polyurethanbeschichtung
BRAND Gmbh & CO KG: Die PUR-Beschichtung umhüllt den Messkolben BLAUBRAND® PURprotect, Klasse A wie ein schützender Mantel.
Geht der Messkolben zu Bruch, wird die gefährliche Splitterwirkung erheblich reduziert. Gegenüber unbeschichteten Glasmesskolben ist die statische Aufladung nicht erhöht. Zur optischen Differenzierung ist die Beschichtung hellblau eingefärbt. Die Gebrauchstemperatur beträgt bei trockener Hitze maximal 135 °C (Einwirkzeit < 30 Minuten). Häufiges Autoklavieren bei 121 °C reduziert den Splitterschutz. Die Reinigungstemperatur beträgt maximal 95 °C.

Cario stellt sich neu auf

Nach der Übernahme durch Dr.-Ing. Gerhard Bosch, der selbst viele Jahre Branchenerfahrung einbringt, stellt sich Cario in der Cario Dosiertechnologie GmbH neu auf. Cario ist bekannt für seine Tischgeräte und kundenspezifischen Dosieranlagen, die individuell an die Kundenwünsche angepasst werden. Die 40-jährige Erfahrung wird mit modernem Engineering kombiniert, um auch weiterhin die Felder der Dosieranlagen, des Anlagenbaus und der Lohnfertigung zu bedienen. Der individuelle Ansatz wird im Vordergrund stehen, um die Cario-Produkte optimal in die Prozessabläufe der Kunden einzubinden.
Die Cario Dosiertechnologie GmbH bearbeitet alle Themenfelder der Misch- und Dosiertechnik wie Kleben, Gießen, Dichten und Schäumen.

Chemtura eröffnet technisches Center in Nanjing, China
Im Mai 2010 hat die Chemtura Corporation ihr neues Application Development Center (ADC) in der Nanjing Economic & Technological Development Zone eröffnet, das als technisches Entwicklungscenter für die Asia/Pazifik Region zuständig ist. Das ADC besteht aus einer Gruppe von modernst ausgestatteten Labore, die für die verschiedenen Chemtura Geschäftsbereiche wie AgroSolutions(TM), Antioxidant/UV-Stabilisatoren, Flammschutzmittel, Erdöladditive und Polyurethane zuständig sind. Chemtura hat kürzlich seinen Hauptsitz in Shanghai erweitert und stellt sowohl dort als auch in Nanjing weitere Mitarbeiter ein, um den wachsenden asiatischen Markt zu bedienen.

Dow Automotive Systems reagiert auf steigende Kosten
Dow Automotive Systems kündigte Anfang Juni 2010 die Einführung von zwei neuen Produkten in der Glasverklebung an und demonstrierte damit, dass das Unternehmen trotz steigender Kosten für Energie und Rohstoffe im Bereich Glasverklebungsprodukte seinen Kunden nach wie vor innovative Produkte bietet.
Basierend auf den F&E-Investitionen und dem Material-Know-how der Muttergesellschaft Dow Chemical Company wird Dow Automotive folgende Produkte für die Erstausrüstung und den Aftermarket auf den Markt bringen:

  • BETASEALTM 1580: Ein in Crashtests mit dem TÜV Süd erprobter Scheibenklebstoff, der kalt verarbeitbar ist und eine sichere Wegfahrzeit von 30 Minuten ermöglicht.
  • BETAWIPETM Hydro: Die erste Einkomponenten, wasserbasierte und VOC- freie Aktivatortechnologie. Damit wird es Teil eines neuen, emissionsfreien Systems zur Oberflächenvorbereitung in der Scheibenmontage. BETAWIPE Hydro reduziert Arbeitsschritte, verbessert die Arbeitssicherheit und ist kompatibel mit Dow Automotives BETASEAL-Uni-wipe-Klebesystem.

„Die Herausforderungen für unser Geschäft sind signifikant", sagte Grant Fisher, Vice President Glas- und Kunststoffverklebung. „Wir sprechen derzeit mit unseren Kunden um Wege zu finden, wie wir dem wachsenden Kostendruck bei Polyurethanklebstoffen begegnen können. Dabei werden wir unseren Kunden weiterhin hochwertige Produkte bieten, wie die beiden Neuheiten BETASEAL Klebstoff und die emissionsfreie BETAWIPE-Hydro-Technologie zeigen."

Dr. Freist Automotive kauft Standort Bielefeld der AKsys

Die Dr. Freist Automotive GmbH mit Sitz in Goslar kaufte zum 1. Mai 2010 den Standort Bielefeld des international tätigen Automobilzulieferers AKsys und übernimmt 75 Mitarbeiter. Die Produktion von Akustikteilen für die Automobilindustrie wird fortgeführt.
Insolvenzverwalter Tobias Hoefer hatte den Standort Bielefeld insgesamt zwölf Monate in der Insolvenz fortgeführt und in dieser Zeit ein Sanierungs- und Restrukturierungsprogramm umgesetzt. Damit konnte er den Standort wieder so aufstellen, dass unter anderem auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. September 2009 der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang weitergeführt werden konnte. Dies war eine wichtige Voraussetzung für den Verkauf.
„Der Standort Bielefeld ist eine sehr gute Ergänzung für unser Unternehmen, da die Mitarbeiter über große Erfahrung und Fachwissen im Bereich Akustik und Isolierung verfügen", sagte Dr. Christoph Freist, der Mehrheitsgesellschafter der DFA, einem Hersteller von Spezialfolien und Akustikteilen. „Wir sehen großes Potenzial, Spitzentechnologie aus der Automobilindustrie auch für andere Kunden bereitzustellen."

Bereits Anfang April konnte Hoefer die Übergabe des Geschäftsbereichs Entdröhnung an die FAIST-ChemTec GmbH und die HANNOVER Finanz Gruppe vermelden. Der Automobilzulieferer Borgers AG hat den Geschäftsbereich Isolation mit den Werken in Krumbach und Ellzee übernommen. Insgesamt konnte Hoefer bis jetzt in beiden Geschäftsbereichen der ehemaligen AKsys weltweit rund 1 025 Arbeitsplätze erhalten.

Huntsman erweitert Spezialaminfertigung in Llanelli, Wales

Der Geschäftsbereich Performance Products von Huntsman plant die Produktionskapazität der Fertigung für Spezialamine in Llanelli, Wales zu vergrößern. Die Kapazität soll um mehr als 50 % erhöht werden. Vorwiegend wird in die Produktionskapazität der JEFFAMINE®-Polyetheramin-Produktreihe, sowie in Diglycolamine® Agent (DGA® Agent) und Morpholin investiert.

Huntsman erhöht JEFFAMINE® Kapazität in Singapur
Bis Ende des 3. Quartals 2010 will Huntsman die Produktionskapazität für seine JEFFAMINE®-Produktreihe im Werk auf Jurong Island, Singapur um 50 Prozent erweitern. Die Anlage wurde 2007 in Betrieb genommen. Der rapide wachsende Markt erfordert diese zusätzlichen Investitionen.

Johnson Controls will Visteons Interiors und Electronics Business übernehmen
Johnson Controls hat sein Interesse an einer Übernahme der Visteon-Geschäftseinheiten Interior und Electronics geäußert. Johnson Controls bietet USD 1,25 Milliarden in bar, vorbehaltlich aller Prüfungen, einer endgültigen Vereinbarung sowie der Zustimmung des Vorstandes von Johnson Controls. Johnson Controls kontaktierte Visteon bereits im Januar 2010 in Bezug auf eine Übernahme dieser beiden Geschäftsbereiche. Danach folgten Gespräche am 7. Mai und am 20. Mai, heißt es beim Unternehmen. Im Juni 2010 gab Visteon bekannt, dass man an diesem ungebetenen Angebot nicht interessiert sei. Johnson Controls will weiter am Ball bleiben.

Perstorp verdoppelt Di-Penta-Produktion in Bruchhausen
Als weltgrößter Produzent von Di-Pentaerythritol ist Perstorp bemüht, die Kunden in den vielfältigen Anwendungsbereichen zufrieden zu stellen, daher hat das Unternehmen seine Kapazitäten im Werk Bruchhausen fast verdoppelt und wird bis zum Jahresende seine Gesamtkapazitäten seit Produktionsbeginn verdreifacht haben. Das Wachstum für Di-Penta entwickelt sich aus den verbesserten Eigenschaften in vielen umweltfreundlichen Produkten wie UV-vernetzte Beschichtungen, synthetische Schmiermittel, die flammwidrigen Charmor®-Beschichtungen und bleifreie PVC Stabilisatoren.

Steigende Materialpreise belasten Polstermöbelindustrie - VdDP kündigt Preiserhöhungen an

Steigende Materialpreise sind eines der aktuellen Kennzeichen für die wirtschaftliche Lage der Polstermöbelindustrie. Dies gilt insbesondere für die Ankaufspreise von Schäumen und Leder. Nach Angaben des Verbandes der Deutschen Polstermöbelindustrie hat sich Rohleder im Preiseinstiegsbereich um ca. 20 bis 30 % verteuert. Im Herbst sind daher nach Angaben des Verbandes der Deutschen Polstermöbelindustrie Preiserhöhungen in einem moderaten Umfang unvermeidlich.
Die aktuelle wirtschaftliche Lage der deutschen Polstermöbelindustrie ist durch stagnierende Umsätze und steigende Materialkosten gekennzeichnet. Dies teilte gegenüber der Presse VdDP-Hauptgeschäftsführer Dr. Lucas Heumann als Ergebnis der Frühjahrsmessen der Branche mit. Erfreulich sei, dass der Inlandsmarkt stabil bleibe.
Sorgen bereitet dem Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie die Entwicklung sowohl der Materialkosten als auch zugekaufte Handelsware. So berichtet Heumann von explodierenden Materialpreisen insbesondere im Bereich der Schäume und des Rohleders. Heumann wörtlich: „Nach einer Befragung bei Mitgliedsfirmen haben sich die Preise für Rohleder seit Jahresanfang um 20 bis 30 % erhöht. Ursache ist nach unserer Auffassung einerseits die aktuelle Euro-Schwäche, da die Produzenten von Rohleder schwerpunktmäßig in Südamerika angesiedelt sind und dort in Dollar fakturieren. Kostentreibend wirkt sich darüber hinaus aus, dass eine Reihe von Gerbereien aus Italien auf Anordnung dortiger Finanzbehörden ihren Betrieb schließen mussten. Hierdurch kommt es bei der Weiterverarbeitung von Rohleder zu einem Engpass. Schließlich sehen wir eine Ursache in der anziehenden Weltkonjunktur im Bereich der Schuhindustrie, die der Hauptabnehmer von Rohleder ist."
Weitere Kostenbelastungen sieht die Branche auf sich zukommen aufgrund der steigenden Kurse des Zloty als polnische Währung. „Polen ist unverändert einer der wichtigsten Lieferanten für Handelsware und Halbfertigware. Der steigende Kurs des Zloty verteuert diese Produkte für die deutsche Polstermöbelindustrie." Nach Angaben des Verbandes der Deutschen Polstermöbelindustrie sind daher spätestens im Herbst Preiserhöhungen unverzichtbar. Der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie erwartet diese Preiserhöhungen in einer Größenordnung von bis 5 %.

VDMA: Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen erwarten 2010 und 2011 zweistelliges Wachstum

Presse-Kurz-VDMA---PR_5_Anhang_DeutschDer deutsche Kunststoff- und Gummimaschinenbau rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatzzuwachs von gut elf Prozent. Auch für das Jahr 2011 wird ein Plus von knapp elf Prozent erwartet. Das Wachstum wird im Wesentlichen durch die Nachfrage aus dem Ausland, insbesondere Asien, getragen.
„Nach dem Einbruch um 30 Prozent im vergangenen Jahr sehen wir diese positive Vorhersage mit großer Erleichterung", kommentiert Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des VDMA-Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen, das zur Jahrestagung vorgelegte Ergebnis. „Trotzdem muss uns allen klar sein, dass wir auch nach einem Zuwachs von elf Prozent immer noch um ein Viertel unter dem Niveau des Spitzenjahres 2008 liegen werden." „Uns ist bewusst, dass unser Wachstumsszenario vor dem Hintergrund ernster Risiken zustande gekommen ist", ergänzt Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des Fachverbandes, „hierzu zählen die hohe Krisenanfälligkeit der Finanzmärkte und die Gefahr einer Überhitzung in den Schwellenländern, insbesondere in China und Indien. Steigende Energie- und Rohstoffpreise, vor allem bei Rohöl, können den Aufschwung ebenfalls gefährden." Auch sei unklar, wie sehr die aktuelle wirtschaftliche Belebung noch auf fiskalische Maßnahmen wie Konjunkturprogramme zurückzuführen ist. „Der schwache Eurokurs bietet der exportstarken Kunststoff- und Gummimaschinenindustrie eher Unterstützung und Chancen", betonte Kühmann. Erstmals hat der VDMA-Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen eine Prognose auf wissenschaftlicher Basis für die mittelfristige Entwicklung im Fachzweig veröffentlicht. Sie soll in halbjährlichem Turnus weitergeführt werden - das nächste Mal zur K 2010.

 


gototop

Languages
Logins
Banner
http://www.fapu.de/uploads/rw_banner/kpcompact_logo.jpg




http://www.fapu.de/uploads/rw_banner/logo234x60.gif

http://www.fapu.de/uploads/rw_banner/smm_140x120.gif

http://www.fapu.de/uploads/rw_banner/pu_china_2012_logo_145.jpg

http://www.fapu.de/uploads/rw_banner/eurocoat2012_140x120-2.gif

http://www.fapu.de/uploads/rw_banner/banner_materialica12_140x120.gif

http://www.fapu.de/uploads/rw_banner/ce2012-140x60_e.gif

© GSBXMEDIA