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KURZMELDUNGEN

„Gemeinsame Sprache" in der Baubranche: Bayer MaterialScience unterstützt UNEP-Forderung nach einheitlicher Messung des CO2-Fußabdrucks von Gebäuden
Bayer MaterialScience, ein Teilkonzern der Bayer AG und führender Anbieter von Materialien für den Einsatz in der globalen Bauindust­rie, unterstützt einen Vorschlag des UN-Umweltprogramms (UNEP) für weltweit einheitliche CO2-Kennzahlen für Gebäude. Diese sollen eine gemeinsame Sprache für die Ermittlung der Treibhausgas-Emissionen und der Energieeffizienz von Gebäuden ermöglichen.

Nach dem von der Initiative nachhaltige Gebäude und Klima (SBCI, Sustainable Building and Climate Initiative) der UNEP veröffentlichten Bericht „Buildings and Climate Change - Summary for Decision Makers" („Gebäude und Klimawandel - Zusammenfassung für Entscheider") könnten energieeffiziente Gebäude wesentlich zur Verringerung der vom Klimawandel ausgehenden Risiken beitragen. Der Bericht fordert die grundsätzliche Einbeziehung von Gebäuden in alle beim Weltklimagipfel in Kopenhagen abgegebenen Erklärungen über Emissionsminderungen.

Laut Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender von Bayer MaterialScience, unterstützt das Unternehmen als Mitglied der UNEP-SBCI die in dem Bericht enthaltenen Vorschläge voll und ganz. „Wenn wir über ein gemeinsames Werkzeug - eine gemeinsame Sprache - verfügen, wird damit erstmals eine international kohärente und einheitliche Methode zur Messung des Klima-Fußabdrucks von Gebäuden möglich", so Thomas.
„Bayer MaterialScience beschäftigt sich seit sechzig Jahren mit der Erfindung und Realisierung energieeffizienter Prozesse und Produkte. Mit den Leitlinien der UNEP-Initiative SBCI stimmen wir absolut überein und freuen uns, dass sie unser EcoCommercial-Building-Programm bei ihren Überlegungen berücksichtigt hat."

Das EcoCommercial-Building-Programm wurde 2007 von Bayer MaterialScience im Rahmen des Bayer-Klimaprogramms ins Leben gerufen. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Partner-Netzwerk, das Bayer MaterialScience mit Lieferanten, Baugesellschaften, Architekten und Immobilienfirmen aufgebaut hat. Das Unternehmen bringt seine Fachkompetenz und seine Hightech-Produkte ein und sorgt für die Einbindung geeigneter Partner, um maßgeschneiderte Lösungen für die Errichtung energieoptimierter gewerblicher und öffentlicher Gebäude - von Niedrigenergie- und Passivvarianten bis hin zu Nullemissionsbauten - zu ermöglichen.

ALIPA Safeguard-Programme „We care that you care"
„Viele Unfälle beim Umgang mit Chemikalien werden verursacht durch persönliches Verhalten, weniger durch das Produkt, die Anlagen oder die verwendeten Prozesse", sagt Wolfram Frank, Generalsekretär der ALIPA. ALIPA, die Vereinigung der Europäischen Aliphatischen Isocyanathersteller, setzt sich dafür ein, den sicheren und geeigneten Umgang ihrer Produkte zu gewährleisten und ihre nachgeschalteten Anwender in Sicherheitsfragen zu unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen und voran zu treiben, hat ALIPA das SAFEGUARD-Programm „WE CARE THAT YOU CARE!" geschaffen. Dieses Programm besteht aus Informationen mit Empfehlungen und Maßnahmen zum sicheren Umgang mit aliphatischen Isocyanaten. Die Präsentationen sind verfügbar auf der ALIPA Internetseite in drei Sprachen und enthalten zwei Pakete:
- SICHERER UMGANG MIT DIISOCYANATEN
- SICHERER UMGANG MIT POLYISOCYANATEN IN SPRITZAPPLIKATIONEN

Das Programm zielt darauf ab, das Sicherheitsbewusstsein und das Verständnis für den sicheren Umgang ihrer Produkte anzuheben und dadurch eine signifikante Reduzierung der durch die Produkte verursachten Vorkommnisse und Unfälle zu erreichen. ALIPA SAFEGUARD ist ein wandlungsfähiges, anpassbares Programm, offen für ständige Verbesserungen, basierend auf dem Dialog mit den Anwendern unserer Produkte. Das Programm beinhaltet fortgesetzte und langfristige Anstrengungen, was auch den nachgeschalteten Anwendern hilft, den Anforderungen von REACH zu genügen. Wir möchten alle Anwender von aliphatischen Isocyanaten ermuntern, diesem Programm beizutreten: WE CARE THAT YOU CARE!

Alwin-Mitasch-Preis 2009 für Jens Weitkamp und Jens Nørskov

Den Alwin-Mittasch-Preis 2009 der DECHEMA teilen sich Prof. Dr.-Ing. Jens Weitkamp, Stuttgart, und Professor Dr. Jens K. Nørskov, Lyngby. Die mit 10 000 Euro dotierte Ehrung wird an Forscher verliehen, die sowohl die Grundlagen der Katalyse erweitert, als auch beispielhafte Anwendung in der industriellen Praxis gefunden haben. Jens Weitkamp befasst sich unter anderem mit der Isomerisierung und dem Hydrocracken von Alkanen sowie der Aromatenhydrierung mit Hilfe von Zeolith-Katalysatoren. Diese Prozesse gehören zu den wichtigsten bei der Raffination und Weiterverarbeitung von Erdöl. Jens Nørskov hat durch die Entwicklung von theoretischen Modellen entscheidend zur Aufklärung der Vorgänge am Katalysator beigetragen. Auf der Basis solcher Erkenntnisse können Katalysatoren für spezifische Anwendungen gezielt entwickelt werden. Der Alwin-Mittasch-Preis wird am 11. März 2010 im Rahmen des 43. Jahrestreffens Deutscher Katalytiker in Weimar verliehen, das von der Deutschen Gesellschaft für Katalyse ausgerichtet wird. Der Alwin-Mittasch-Preis der DECHEMA wurde 1990 von der BASF gestiftet und wird in der Regel alle drei Jahre vergeben.

Guillermo Novo leitet Dow Polyurethanes
Die Dow Chemical Company hat Guillermo Novo zum Vice President der Dow Polyurethanes ernannt. In seiner neuen Position wird Novo auch als Global Business Director für die Dow-Polyole zuständig sein.
Guillermo Novo kam im April 2009 durch die Übernahme von Rohm und Haas zu Dow. Er ist der Nachfolger von Pat Dawson, der zum President der Dow für die Regionen Asien Pazifik und Indien.

Patrice Barthelmes neuer CEO von Eliokem
Patrice Barthelmes wurde zum CEO von Eliokem, einem weltweit tätigen Spezialchemiekonzern, ernannt.
Patrice Barthelmes war seit 1999 als Vice President und Direktor für die Packaging & Building Materials Division (USD 2 Mrd.) von Rohm & Haas tätig, bis zum Buy-out durch Dow Chemical 2009, wo er zum Vice President und Group Director für den Bereich Adhesives & Functional Polymers ernannt wurde. Patrice Barthelmes begann seine berufliche Laufbahn 1983 als R&D Manager bei Air Liquide. 1989 wechselte er als Marketing Product Manager zur Sanofi Gruppe und 1994 zur Systems Bio Industry (SKW Gruppe).
Patrice Barthelmes ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder.

Energieeffizientere Kunststoffmaschinen
Mit einem Jahresumsatz von rund 50 Mrd. Euro ist die kunststoffverarbeitende Industrie einer der bedeutenden Wirtschaftszweige in Deutschland. Die Energieaufwendungen betragen nicht selten bis zu fünf Prozent der Herstellungskosten. Hier sind beachtliche Einsparpotentiale möglich. Die Erhöhung der Energieeffizienz von Kunststoffverarbeitungsmaschinen steht deshalb im Mittelpunkt einer Kooperationsvereinbarung, die am 15. Januar in der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) unterzeichnet wird.
Vertragspartner ist der am Umsatz gemessen weltweit größte Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen, KraussMaffei. An der UDE wird die strategische Zusammenarbeit vom Lehrstuhl für Konstruktionslehre und Kunststoffmaschinen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Johannes Wortberg getragen. Hier befasst man sich schwerpunktmäßig mit der Kunststoff-Maschinentechnik und der Prozesstechnologie einschließlich des Qualitätsmanagements in der Kunststoffverarbeitung.
Neben dem verstärkten regelmäßigen Informationsaustausch und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wollen die Vertragspartner künftig auch alternative Antriebstechniken für Kunststoff verarbeitende Maschinen entwickeln und optimieren. Auf die Faktoren Energieverbrauch, Energierückgewinnung, Präzision und Effizienz soll dabei besonders geachtet werden. KraussMaffei wird sich schwerpunktmäßig auf die Entwicklung und Optimierung der Anlagenteile, insbesondere auf die maschinentechnische Umsetzung, sowie die anwendungsnahe Prozesstechnik konzentrieren. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die UDE.
Mit der Vertragsunterzeichnung wird die UDE in das sog. PRIMUS-Netzwerk für Innovation von KraussMaffei aufgenommen, dem u. a. bereits die Technischen Universitäten Dresden und Chemnitz angehören. Die UDE wird für den Schwerpunkt „Energieeffizienz" zuständig sein.

PANADUR GmbH - Wechsel in der Geschäftsführung

DrMochPassfotoZum Ende des letzten Jahres ist Dr. Beck aus dem Unternehmen ausgeschieden. Seine Aufgaben als Geschäftsführer nimmt Dr. Thomas Moch (51) wahr. Nach seiner Ausbildung zum Elektronikfacharbeiter studierte Dr. Moch Physik an der Technischen Universität in Magdeburg, wo er 1988 promovierte und bis 1995 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Bis 2004 war er als Leiter in diversen wissenschaftlichen Institutionen, Verbänden und Unternehmen tätig. Von 2005-2009 leitete Dr. Moch ein Innovationszentrum auf dem Gebiet der Polymerforschung und arbeitete als Berater im Bereich Vakuum- und Plasmatechnologie.

Stepan Europe erhöht technische Servicekompetenz
Stepan Europe hat mit sofortiger Wirkung Rob Sewell zum Senior Technical Manager (European Polyols) ernannt. In seiner neuen Position ist Sewell für alle technischen Serviceaktivitäten für Stepanpol APP's (aromatische Polyesterpolyole) in Europa verantwortlich. Rob Sewell ist seit acht Jahren im Stepan Europe Team in der Marktentwicklung von Stepanpol APP in der Hartschaumisolierung tätig.
Zusätzlich stärkt Andy Bailey seit Anfang Januar 2010 Stepan Europe als Technical Development Manager (European Polyols).
Bailey verfügt über mehr als elf Jahre Erfahrung in der Polyurethanindustrie. Seine Kenntnisse umfassen alle Aspekte des Hartschaums (PUR und PIR) wie Formulierung, Verarbeitung, Entwicklung, Pilotversuche und Herstellung. Er war zuvor in verschiedenen Positionen bei Baxenden Chemicals, OMS Ltd., Dow Polyurethanes und zum Schluss als Technical Manager von Hemsec Manufacturing Ltd. tätig.
Als Technical Development Manager wird sein Hauptaugenmerk vorerst auf Kunden liegen, die den Wechsel zu selbstformulierten PIR- Schäumen suchen.

 


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