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KURZMELDUNGEN

BASF und Dow erhalten IChemE-Preis für gemeinsam entwickelte HPPO Technologie
BASF und Dow wurden für ihre gemeinsam entwickelte Wasserstoffperoxid-Propylenoxid-Technologie (HPPO) vom britischen Institution of Chemical Engineers (IChemE) mit dem diesjährigen Preis für Innovation und herausragende Leistungen in der Kategorie Verfahrenstechnik ausgezeichnet. Der Preis - verliehen am 3. November 2009 in York, Großbritannien - würdigt ein Projekt oder einen Prozess, in dem die Verfahrenstechnik einen entscheidenden Beitrag zur Ressourcenschonung, langfristiger Wirtschaftlichkeit oder Prozessoptimierung leistet.
Die innovative Technologie von BASF und Dow bietet klare ökonomische und ökologische Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Prozessen zur Herstellung von Propylenoxid (PO). Eine 2007 gemeinsam durchgeführte Ökoeffizienzanalyse ergab, dass der neue HPPO-Prozess die Abwassermenge um 70 bis 80 Prozent und den Energieverbrauch um bis zu 35 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren verringert. Außerdem muss bei dem Bau einer HPPO-Anlage bis zu 25 Prozent weniger Kapital gegenüber herkömmlichen Technologien eingesetzt werden - denn dieser erfordert weniger Infrastruktur, weniger Grundfläche und weniger komplexe Einsatzstoffe.
Die erste Produktionsanlage, basierend auf der gemeinsam entwickelten HPPO-Technologie, wurde 2008 am BASF-Standort Antwerpen/Belgien von BASF und Dow
erfolgreich in Betrieb genommen. Dow wird eine zweite HPPO-Anlage voraussichtlich im ersten Halbjahr 2011 in Map Ta Phut/Thailand in Betrieb nehmen.

Todd Prey erhält erweitertes Aufgabengebiet bei Dow Automotive Systems

Foto_Dow_Automotive_Prey_headshotDow Automotive Systems gab bekannt, dass Todd Prey künftig auch die Bereiche Karosseriestrukturen, Energiemanagement und Nutzfahrzeuge verantworten wird. Bisher war er bereits als Vice President für Kunststoffe, Betriebsflüssigkeiten und Polyurethan zuständig.
In seiner neuen Rolle ist Prey für die Entwicklung und Umsetzung einer globalen Geschäftsstrategie zuständig sowie für die Profitabilität seines Bereichs. Prey kam 2001 von Union Carbide zu Dow, wo er zehn Jahre verschiedene Vertriebs-, Entwicklungs- und andere Managementaufgaben inne hatte. Bei Dow war er unter anderem als Product Director für den nordamerikanischen Polypropylenmarkt zuständig. Todd Prey ist Absolvent der Michigan State University im Bereich Mechanical Engineering.
Neben Todd Prey erhält in Nordamerika auch Bob Rogowski ein erweitertes Aufgabengebiet. Er wird künftig als Vice President North America Commercial Group fungieren und damit auch dem Führungskreis von Dow Automotive angehören.

Aktueller Flyer zur EnEV 2009
Der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) hat zusammen mit dem Bundesverband Flachglas (BF) einen Flyer zur aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) herausgebracht. Darauf weist die Firma Hanno-Werk GmbH & Co. KG aus Laatzen bei Hannover hin. „Das Faltblatt erläutert kurz und knapp, welche Auswirkungen die aktuelle EnEV 2009 für Bauherren und Modernisierer hat und welche weiteren Entwicklungen für die Zukunft zu erwarten sind", so Hanno.
Für Bauherren und Modernisierer besonders interessant dürfte die kompakte Darstellung aller wesentlichen Neuerungen der aktuellen EnEV sein. M_T_M_Kurz_-_Hanno_Flyer
Den allgemeinen Flyer des VFFs erhält man unter www.window.de/shop.html.
Den Flyer „Auf der sicheren Seite", speziell für die Fugenausbildung an Fenster und Türen, kann beim Hanno-Werk GmbH & Co. KG über www.hanno.com angefordert werden.

Trends und Entwicklung der ISGATEC GmbH
Die seit sieben Jahren bestehende ISGATEC GmbH bietet europaweit ein einzigartiges Dienstleistungsspekt­rum mit der Spezialisierung auf die Bereiche DICHTEN, KLEBEN, ELASTOMERE an.
Wie bei vielen Fachseminaranbietern wurden auch bei der ISGATEC GmbH zu Beginn des Jahres 2009 weniger Seminarteilnehmer verzeichnet, da die Weiterbildungsbudgets bei den Unternehmen zum Teil vollständig gestrichen wurden und durch die Kurzarbeit in den Firmen die Zeit knapper wurde. Allerdings ging der Trend von den offenen Seminaren hin zu Inhouse-Seminaren, die teilweise auch gefördert wurden. Somit konnte der Rückgang bei den offenen Seminaren kompensiert werden. In den letzten Monaten ist auch bei den offenen Seminaren ein Anstieg zu verzeichnen, was auf einen kleinen Wirtschaftsaufwind hoffen lässt.
Die von der ISGATEC herausgegebene Fachliteratur in Form des Fachmagazins DICHT! sowie des DICHTUNGSTECHNIK JAHRBUCHS wurde von der Industrie in gewohnter Weise angenommen.
Wie in solchen Wirtschaftszeiten erwartet, stieg das Interesse an Unternehmens- und Vertriebsberatung stark an. Hersteller und Händler der Branche nutzen die z. T. 30-jährige Markterfahrung des ISGATEC Teams im Rahmen von Unternehmens- und Marketingberatungen, Change-Prozessen oder bei der Vermittlung von Unternehmensan- und -verkäufen, die ebenfalls stark nachgefragt wurde. Ausdruck des kontinuierlichen Wachstums ist auch der Umzug am 1. November 2009 in neue Büroräume, durch den sich die nutzbare Fläche für das Unternehmen verdoppelte.
Die stets aktualisierte Website www.isgatec.com gibt Aufschluss über die vielseitigen Aktivitäten des Unternehmens.

Andreas Jagl zum neuen Vertriebsvorstand der POLYTEC HOLDING AG bestellt
Der Aufsichtsrat der POLYTEC HOLDING AG bestellt Andreas Jagl als neuen Vertriebsvorstand (CMO) der POLYTEC HOLDING AG. Andreas Jagl hat seine Funktion Anfang November 2009 angetreten und folgt Karl-Heinz Solly, welcher sich Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat.
Mit Andreas Jagl nimmt ein international erfahrener Spitzenmanager seine neue Tätigkeit im Vorstand der POLYTEC HOLDING AG auf. Der 42-Jährige, zuletzt tätig bei Johnson Controls GmbH - Deutschland als Vice President/General Manager für BMW/Daimler Seatings als auch für Daimler Nordamerika, blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Fahrzeugindustrie zurück. Andreas Jagl war seit 1998 für den Johnson Controls Konzern tätig.
„Es freut mich, meine langjährige Erfahrung in der Automobilindustrie in dieses dynamische Unternehmen einbringen zu können, und ich nehme die Herausforderung, die Zukunft der POLYTEC GROUP mitzugestalten, gerne an", so Andreas Jagl.

Olivier Chapelle wird neuer CEO von Recticel
Die bereits angekündigte Suche nach einem Nachfolger für Luc Vansteenkiste hat ein Ende. Zum 1. Dezember 2009 hat Olivier Chapelle seine Tätigkeit in der Recticel Gruppe begonnen. Der Plan sieht vor, dass Olivier Chapelle zum 1. April 2010 zum CEO ernannt wird. Nach diesem Datum wird Luc Vansteenkiste als Mitglied im Vorstand verbleiben, um sich bestimmter Aufgaben anzunehmen. Olivier Chapelle, 45 Jahre, hat an der UCL Maschinenbau studiert und ein Business Management Degree an der Solvay Business School erworben. Seine Erfahrungen hat er in diversen Industrieunternehmen, z. B. bei SmithKline Beecham Biologicals, Owens Corning, Faurecia und Wagon Automotive erworben.

Songwon ernennt neuen Vertriebschef für Nahen Osten und Afrika
SWPR024a_7511423SWPR025a_5981313Songwon Industrial Co. Ltd. gibt die Ernennung von Peter Fleming zum Vertriebschef für die Region Naher Osten und Afrika bekannt. Peter Fleming übernimmt die Leitung der neuen Songwon-Zentrale für die Region Naher Osten und Afrika in Bahrain, deren Eröffnung sich konsequent in die Strategie des Unternehmens für den Ausbau seiner geografischen Präsenz und seines Serviceangebots mit Blick auf die qualitativen und logistischen Anforderungen der Kunden einfügt.
Peter Fleming hatte zuvor verschiedene Schlüsselpositionen bei der Chemtura Corporation (früher Great Lakes Chemicals) inne, wo er unter anderem als Leiter der Region Asien/Pazifik sowie im Bereich Produkt-, Vertriebs- und Distributionsmanagement für die Region EMEA tätig war. Davor war Fleming bei der Polysar Corporation, heute eine Tochter der Bayer AG, für eine Reihe von Schlüsselaufgaben zuständig, ebenfalls in den Regionen Asien/Pazifik und EMEA. Zuletzt hat er seine einzigartige Erfahrung als Managementberater bei der Oriental Pacific Consulting PTE Ltd. genutzt.

Neue Studie: In der Krise schlägt Made in Germany Low Cost
Die Zahl der Produktionsverlagerungen ist in den letzten drei Jahren um 40 Prozent zurückgegangen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag des VDI, die erstmals fundierte Einblicke in das Verlagerungsverhalten deutscher Betriebe in Zeiten der Wirtschaftskrise erlauben. "Der Produktionsstandort Deutschland ist derzeit höchst attraktiv", kommentiert VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs die Zahlen. Die Quote der Produktionsverlagerungen im verarbeitenden Gewerbe beträgt aktuell nur noch neun Prozent - der tiefste Stand seit fünfzehn Jahren. „Wir erleben eine Renaissance des Produktionsstandortes Deutschland. Statt auf günstiges Personal in Niedriglohnländern zu setzen, entdecken Unternehmen in der Wirtschaftskrise stärker die Vorteile, die der Standort Deutschland bietet", ergänzt Fuchs. Mittlerweile kommt sogar auf jeden dritten Verlagerer ein Unternehmen, das Produktionskapazitäten aus dem Ausland zurückzieht. Das Hauptmotiv sind Qualitätsprobleme am ausländischen Standort.
Befragt wurden in der Studie knapp 1 500 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes. „Die Ergebnisse sind insofern überraschend, als dass bei früheren Wirtschaftskrisen die Unternehmen verstärkt Produktionsverlagerungen zur Kosteneinsparung genutzt haben", sagt Dr. Steffen Kinkel, Projektleiter der Studie am Fraunhofer ISI. „In der aktuellen Absatzkrise scheint es, für die Unternehmen dagegen wichtiger zu sein, ihre Kapazitäten an ihren inländischen Produktionsstandorten bestmöglich auszulasten. Dazu werden teilweise auch Produktionsumfänge von ausländischen Zulieferern wieder ingesourct." Dennoch gehen immer noch dreimal mehr Unternehmen ins Ausland, als zurückkommen. Gegen eine kostengetriebene Verlagerung spricht vor allem, dass sie häufig nicht den gewünschten Erfolg bringt. „Unternehmen agieren hier teilweise sehr kurzsichtig und unkritisch", kritisiert Fuchs, "da sie schlicht und einfach viele Kosten nicht berücksichtigen." Das Hauptmotiv der Verlagerung, die hohen Personalkosten in Deutschland, erweist sich mittlerweile nicht selten als Bumerang. Für jeden dritten Betrieb sind sie ein Grund, nach Deutschland zurückzukehren. "Unternehmen haben die Lohndynamik mancher Länder nicht ausreichend berücksichtigt", ergänzt Kinkel. Das erklärt auch, dass die Verlagerungen in die neuen EU-Mitgliedsstaaten in Osteuropa seit 2006 um 16 Prozent zurückgegangen sind. Mittlerweile kommt sogar jede zweite Rückverlagerung aus Osteuropa. Des Weiteren wuchs der Anteil der Unternehmen, die aus China zurückkamen. „Auch hier sind Qualitätsprobleme, mangelnde Flexibilität von Produktion und Zulieferernetzwerk sowie steigende Lohnkosten die Hauptmotive der Unternehmen", weiß Kinkel. Die ausführlichen Ergebnisse finden Sie auch unter www.vdi.de/presse. 

 


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