Presse Kurzmeldungen
FAPU 47 - März / April 2008
Albemarle - Neues halogenfreies ANTIBLAZE(R) Flammschutzmittel schützt Weichschäume Für Weichschaumproduzenten gibt es jetzt eine ausgesprochen effektive und umweltschonende Alternative von Albemarle, für den Flammschutz in Schäumen, die in der Möbelindustrie und für Autositze verwendet werden. ANTIBLAZE(R) 117HF ist ein neues halogenfreies sicheres und hocheffizientes Flammschutzmittel für Weichschäume. Um vergleichbare flammwidrige Eigenschaften mit anderen herkömmlichen Flammschutzmitteln zu erhalten, kann mit ANTIBLAZE 117HF bis zu 30 Prozent geringer dosiert werden und es verfügt über hervorragende Antiscorch-Eigenschaften. ANTIBLAZE 117HF Flammschutzmittel wird im Werk Orangeburg, S.C. von Albemarle produziert und ist kommerziell verfügbar.
Albemarle erhöht Preise für bromierte FlammschutzmittelZum 1. April 2008 erhöht die Albemarle Corporation weltweit die Preise für bromierte Flammschutzmittel, soweit die Vereinbarungen es erlauben. Spezifische Preiserhöhungen für folgende Produkte: US$ 0.20/kg - SAYTEX(R) 102E US$ 0.35/kg - SAYTEX CP-2000 US$ 0.40/kg - SAYTEX 8010 US$ 0.40/kg - SAYTEX 4010 US$ 0.50/kg - SAYTEX HP-7010 US$ 0.50/kg - SAYTEX HP-3010 US$ 0.20/kg - SAYTEX RB-49 US$ 0.60/kg - SAYTEX BT-93
10 Jahre Neopentylglykol-Fabrik der BASFDie Neopentylglykol-Fabrik (NPG-Fabrik) der BASF in Ludwigshafen wurde im Dezember 2007 zehn Jahre alt. 1997 hatte die BASF eine World- Scale-Anlage in Betrieb genommen und damit eine wesentlich kleinere Anlage ersetzt. Im Jahr 2007 wurde deren Kapazität um 10 000 Tonnen erweitert. Grund für den Ausbau ist der weltweit wachsende Bedarf an NPG vor allem für Coatings-Anwendungen. Als einziges Unternehmen verfügt die BASF heute über NPG- Produktionsanlagen in Europa, NAFTA und Asien mit einer Kapazität von weltweit 165 000 Jahrestonnen.
BASF ist Europäische Gesellschaft (SE) Mit der Eintragung im Handelsregister des Amtsgericht Ludwigshafen wurde am 14.01.08 die Umwandlung der BASF Aktiengesellschaft in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, SE) offiziell abgeschlossen. Seit dem 14.01.2008 firmiert die Gesellschaft unter dem Namen BASF SE. Das Umwandlungsverfahren hat damit knapp ein Jahr in Anspruch genommen. Die neue Handelsregisternummer lautet HRB 6000. Der Aufsichtsrat der BASF SE besteht ab sofort aus zwölf Mitgliedern: sechs Anteilseigner- und sechs Arbeitnehmervertreter. Die Amtszeit des ersten Aufsichtsrats dauert bis zur Hauptversammlung 2009. Zugleich wird bei der BASF SE eine neue europäische Arbeitnehmervertretung gebildet: der „BASF Europa Betriebsrat". Er wird 23 Mitglieder aus zwölf europäischen Ländern umfassen. Der Sitz der BASF SE bleibt nach wie vor Ludwigshafen.
Neues von den 2K-Verfahren Bei der Kopfstütze der aktuellen Mercedes-Benz-Baureihen der C-, S-, M-, R- und GL-Klasse wird zum ersten Mal das Verfahren SkinForm® für ein Serienteil im Automobilbau angewendet. Der thermoplastische Träger der hinteren Kopfstützenabdeckung besteht aus dem Kunststoff Terblend® N NM-19, dem ABS/PA-Blend der BASF. Er ist leicht zu verarbeiten und hat eine sehr gute Haftung zum Polyurethan, das als außen liegende Weichkomponente eine lederähnliche Narbung und Haptik erzeugt. Gefertigt wird das funktionale Kunststoffteil der Kopfstütze bei Schenk Plastic Solutions GmbH, Esslingen. Das Verfahren SkinForm® wurde auf der K 2004 von seinen Entwicklern, den Firmen KraussMaffei Technologies GmbH, Rühl Puromer und Schenk Plastic Solutions, vorgestellt.
BASF eröffnet PUR Systemhaus in Melbourne, AustralienAm 30. Januar 2008 hat die BASF in Altona, Melbourne ein neues Polyurethan Systemhaus eröffnet, um mit den dort hergestellten hochqualitativen Systemlösungen ihre Kunden in Australien und Neuseeland zu bedienen. Gleichzeitig ermöglicht es der BASF, auf Kundenwünsche und Marktänderungen schneller und flexibler zu reagieren. „Bau-, Automobil- und Bergbauindustrie verzeichnen in den letzten Jahren ein signifikantes Wachstum in Australien und Neuseeland. Dies führt zu einer riesigen Nachfrage für Polyurethan. Als Weltmarktführer in Polyurethan sind wir überzeugt, dass wir mit unseren innovativen Systemen den Kunden in Australien und Neuseeland die bestmöglichen PUR-Systeme für ihre Anwendungen bieten, " Jacques Delmoitiez, Präsident des Geschäftsbereichs Polyurethan der BASF. Das neue Werk verfügt über die modernste Polyolmischanlage und einem technischen und Qualitätssicherungslabor.
Telefonische Hilfe bei LackfragenUnter der Nummer 0180 50 90 080 erreicht man ab sofort kompetente Mitarbeiter des Glasurit Service-Centers, die bei allgemeinen und speziellen Anfragen bezüglich Lacken und technischen Problemen fachkundige Antworten parat haben. Drei Mitarbeiter stehen den Kunden am Telefon bei Fragen zu Mischformeln, Farbtönen, Produkten, Aufbau und Reklamationen Rede und Antwort , doch auch mit allgemeinen Anfragen zu Glasurit-Lacken können sich die Anrufer an das Service-Team wenden. Die Mitarbeiter arbeiten eng mit anderen Abteilungen zusammen, recherchieren in Archiven und können mit jeder neuen Frage und jeder dazugehörigen Antwort ihren eigenen Informationspool erweitern, so Astrid Lüring von der Service-Hotline. Diese ist unter der Nummer 0180 50 90 080 montags bis freitags zwischen 7.00 und 16.00 Uhr erreichbar.
Bayer MaterialScience erhöht Preise für aliphatische HDI-Derivate und aromatische PolyisocyanateZum 1. Februar 2008 hat Bayer MaterialScience die Verkaufspreise für Polyisocyanate in der Region EMEA (Europa, Nahost und Afrika) erhöht. Dies betrifft die beiden Produktgruppen aliphatische HDI-Derivate (Desmodur® N, Desmodur® BL) und aromatische Polyisocyanate (Desmodur® L, Desmodur® IL, Desmodur® HL). Der Anstieg wird bei den aliphatischen HDI-Derivaten (Desmodur® N, Desmodur® BL) mindestens 0,40 €/kg und bei den aromatischen Polyisocyanaten (Desmodur® L, Desmodur® IL, Desmodur® HL) 0,15 €/kg betragen. Alle vertraglichen Verpflichtungen, die zum Zeitpunkt dieser Bekanntgabe in Kraft sind, bleiben hiervon unberührt.
Bayer MaterialScience erwirbt geistiges Eigentum von Collins & AikmanBayer MaterialScience hat das thermoplastische Polyurethane (TPU) betreffende geistige Eigentum von Collins & Aikman (C&A) gekauft. Bayer MaterialScience erweitert damit sein TPU-Portfolio für Formhäute auf Instrumententrägern im Kfz-Innenraum. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Das erworbene geistige Eigentum umfasst unter anderem verschiedene TPU-Formulierungen und Patente sowie das entsprechende Fachwissen. Ein entscheidender Aspekt bei der Kaufentscheidung: Die von C&A entwickelten thermoplastischen „Size-Reduction-Technologien". Diese so genannten „Micro-" und „Mini-beading-Verfahren" verleihen Pulverkörnern eine bestimmte Form sowie eine Größenverteilung, die beim Schmelzvorgang einen besseren Formfluss ermöglichen. Die so hergestellten TPU-Typen eignen sich für das Slush Molding (Sinterverfahren), für das Bayer MaterialScience bereits diverse eigene Patente besitzt. Bei den Formulierungen handelt es sich um aliphatische TPU-Qualitäten, die lichtecht sind und sich deshalb durch UV-Licht nicht verfärben. Derartige Aliphate müssen weder nachlackiert noch im In-Mold-Verfahren verarbeitet werden. Dies erspart den OEMs und den Teileherstellern die Kosten und den Aufwand für das Lackieren der fertigen Instrumententräger und Innenraumteile. Bayer MaterialScience will das entsprechende TPU-Produkt künftig in Form eines vorher eingefärbten Pulvers anbieten, das genau zu den von dem OEM-Hersteller angegebenen Innenraumfarben passt.
BBG - Umsätze 2008 sollen um 12 Prozent wachsenDas abgeschlossene Geschäftsjahr 2007 hat BBG GmbH & Co. KG erfolgreich genutzt, um in die Solarbranche zu expandieren. Damit gelang dem Unternehmen ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung seiner Strategie „5/50", mit der es in den nächsten fünf Jahren die Hälfte seiner Umsätze mit Kunden außerhalb der Automobilbranche erzielen möchte. Bislang stammen die meisten Abnehmer aus diesem Sektor, darunter zahlreiche international tätige Zulieferer. Insgesamt erzielte BBG 2007 eine Gesamtleistung von rund 6,5 Millionen Euro. Umsatzschwerpunkt war traditionell der Maschinen- und Anlagenbau, wobei es sich überwiegend um Formenträgersysteme und Produktionsanlagen für das Umschäumen von Glas mit Polyurethan handelte. Eine wachsende Bedeutung nahm zudem das Dienstleistungsgeschäft ein. Angesicht einer deutlich erhöhten Nachfrage aus dem Inland verringerte sich der Auslandsanteil um fünf Prozentpunkte auf etwa 65 Prozent. Während der Verkauf in Asien, der mittlerweile ein Drittel der Exporte ausmacht, weiter zulegte, war die Nachfrage europäischer Kunden 2007 leicht verhalten. Maßgeblich am Erfolg in Fernost beteiligt ist die 2006 gegründete Tochtergesellschaft von BBG, P-PEQ mit Sitz in Changchun/China, die sich zur vollen Zufriedenheit entwickelt. Mit den dortigen Mitarbeitern waren Ende 2007 bei BBG insgesamt 65 Beschäftigte unter Vertrag. Im laufenden Jahr rechnet BBG angesichts gut gefüllter Auftragsbücher mit einem Umsatzwachstum um 12 Prozent auf 7,3 Millionen Euro. Gleichzeitig soll der Anteil der Erlöse mit Kunden außerhalb der Automobilbranche, hauptsächlich aus der Solarbranche, auf knapp ein Drittel zulegen.
Clariant: gutes Umsatzwachstum und deutliche Cashflow-SteigerungClariant hat im Geschäftsjahr 2007 ein Umsatzwachstum in Lokalwährung von 4 % (5 % in Schweizer Franken) erzielt. Der Umsatz betrug 2007 8.533 Mrd. CHF, gegenüber 8.100 Mrd. CHF im Vorjahr. Obwohl der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte insgesamt weniger stark ausfiel als im ersten Halbjahr, erholte er sich nach einem schwächeren dritten Quartal im Schlussquartal wieder. Im Jahr 2007 konnte Clariant ihre Preise um über 1 % steigern, mit gegen Ende des Jahres zunehmender Dynamik. Die höheren Verkaufspreise reichten jedoch nicht aus, um den Anstieg der Rohstoffkosten von 5 % auszugleichen. Deshalb fiel die Bruttomarge von 30,7 % im Jahr 2006 auf 29,2 %. Die Konzentration von Clariant auf Kostensenkungen zeigte Wirkung: Die Vertriebs- und Gemeinkosten des Unternehmens verbesserten sich in Prozent des Umsatzes ausgedrückt von 21,3 % im Vorjahr auf 20,8% im Jahr 2007 und vermochten so die Auswirkungen des Bruttomargenrückgangs teilweise zu mindern. Die operative Marge reduzierte sich von 7,3 % im Jahr 2006 auf 6,3 %. Aufgrund geringerer Steuern und des besseren Finanzergebnisses konnte Clariant ein Nettoergebnis (nach Einmaleffekten) von 5 Mio. CHF ausweisen, nachdem 2006 noch ein Minus von 78 Mio. CHF resultiert hatte.
DSM kauft amerikanische SoluolMitte Januar 2008 hat der niederländische Chemiekonzern DSM den amerikanischen Hersteller hochwertiger Polyurethansysteme Soluol, mit einem Jahresumsatz von US$ 20 Mio., für eine nicht genannte Summe übernommen. Der Kauf von Soluol verstärkt die Präsenz von DSM in Nordamerika mit neuen Technologien und einer Produktionsanlage mit modernster Technik auf Rhode Island. Die übernommene Firma wird in die Geschäftseinheit DSM NeoResins+ eingegliedert.
Produktionsstart der neuen Dow Aminanlage in Plaquemine The Dow Chemical Company gab bekannt, dass die neuen Alkanolaminanlage in Plaquemine, La., alle Tests bestanden hat und voll in Betrieb genommen wurde. Die neue Produktionseinheit ist einmalig unter allen nordamerikanischen Alkanolaminanlagen, da sowohl Isopropanolamin (IPA) und Alkyl Alkanolamin (AAA) hergestellt werden. Die neue Anlage gibt Dow enorme Flexibilität bei der Aminproduktion, um sich an die verändernden Bedürfnisse der Isopropanol- und Alkyl Alkanolamin-Kunden anzupassen. Bei der neuen Anlage reduzieren sich auch die entstehenden Nebenprodukte, wie sie bei anderen Aminherstellungen anfallen, dies führt zu einer höheren Effizienz. Dow Amines verfügt über Aminproduktionen in Nordamerika (Plaquemine und Hahnville, La.; Freeport und Seadrift, Texas), Europa (Terneuzen, Niederlande), und in Asia Pacific bei OPTIMAL Chemicals (Malaysia) Sdn. Bhd, einem Joint Venture von Union Carbide Corporation und Petroliam Nasional Berhad.
Hilding Anders kommt nach DeutschlandHilding Anders eröffnet ein Verkaufsbüro in Frankfurt. Die neue Verkaufsorganisation wird maßgeschneiderte Bettensysteme für den deutschen Markt anbieten. Hilding Anders war zuvor durch die Billerbeck Group, die man 2001 übernommen hatte, in Deutschland vertreten. Diese wurde 2003 wieder verkauft, da die Herstellung von Kissen und Steppdecken nicht in das Kerngeschäft, Betten und Matratzen, von Hilding Anders passte. Durch die Öffnung des Verkaufsbüros in Frankfurt erneuert Hilding Anders sein Auftreten in Deutschland. Der offizielle Name ist Hilding Anders Deutschland GmbH, und das Unternehmen vertreibt maßgeschneiderte Produkte für den deutschen Markt.
LANXESS erhöht Preise für zwei BasischemikalienEnde Dezember 2007 hat LANXESS weltweit die Preise für Hexandiol (HDO) und Trimethylolpropan (TMP) erhöht. In Europa stiegen die Preise pro Tonne HDO um 60 Euro und in Übersee um 200 US-Dollar. Ursachen für diese Maßnahmen sind signifikant gestiegene Produktions- und Transportkosten sowie eine partielle Anpassung an die Wechselkursentwicklung Euro zu US-Dollar. Aufgrund drastisch gestiegener Herstellungskosten wurde der Preis für TMP in Europa um 250 Euro pro Tonne angehoben und in Übersee um 400 US-Dollar.
Neues Produkt von NANO-X - SiliXane® - Basis für die Lacke der ZukunftNANO-X hat eine neue Produktgruppe entwickelt: die SiliXane®. Die neuartige Bindemittelklasse der SiliXane® eröffnet vielseitige Möglichkeiten zur Herstellung von funktionellen Beschichtungsmaterialien u.a. für den Einsatz als Kratzfestbeschichtung für Kunststoffoberflächen und bietet vor allem Vorteile gegenüber der konventionellen Sol-Gel Technologie. Durch Kombination von Silan-Chemie mit den Prinzipien der konventionellen Lacktechnologie und den Härtungsmechanismen der Silikonchemie konnten neuartige Bindemittel auf der Basis von hoch molekularen Silanen synthetisiert werden. Die Eigenschaften begründen sich vor allem durch die spezifische Struktur der Verbindungsklasse, die sich dadurch auszeichnet, dass die organofunktionellen Gruppen der Bindemittel bereits vollständig vernetzt sind, während das anorganische Netzwerk erst während des Härtungsprozesses gebildet wird. Mitentwickler und exklusiver Vertriebspartner ist das Hamburger Unternehmen Worlée-Chemie, welches ab sofort die SiliXane® europaweit verkauft. In unserer nächsten Ausgabe werden wir unsere Leser im Rahmen einer Produktpräsentation ausführlicher zu diesem Thema informieren.
Einfache Bedienung - Airless Liquid Spray System bietet hohen Durchfluss und glatte Oberflächen Das ChampionTM Air-Assisted Airless (AAA) Liquid Spray System der Nordson Corporation verfügt über eine einfache Arretierung zum Auftragen einer glatten, gleichmäßigen Oberfläche bei hohem Durchfluss und geringem Overspray. Das Champion AAA Spray System, von Nordson's Geschäftsbereich Industrial Coating Systems, wird für die Lackierung von Holz, Eisen und Kunststoffoberflächen eingesetzt. Es eignet sich für die unterschiedlichsten Beschichtungssysteme, wie synthetische Farben, Email, Polyurethan usw. Das leichtgewichtige Aluminiumgehäuse der Sprühpistole sorgt für maximale Verarbeitungskontrolle und -komfort sowie einer langen Lebensdauer. Die Pistole ist einfach in der Handhabung, Reinigung und Wartung und verfügt über ein patentiertes Selbstreinigungssystem. Diverses Zubehör für das Champion AAA Sprühsystem steht zur Verfügung, u.a. verschiedene Düsen, Anschlussschläuche, Reinigungsnadeln und verschiedene Größen von Lackfiltern.
Neues Handbuch für technische Schläuche erscheint im März Ab März ist der neue NORRES-Katalog „Handbuch für technische Schläuche" mit vielen Produkt-Innovationen erhältlich. Auf 436 Seiten findet der Leser ein breites Angebot an technischen Schläuchen und Schlauchsystemen für die unterschiedlichsten Anwendungen. Außerdem beinhaltet der Katalog 22 neue Produkte aus den Bereichen abriebfeste Polyurethanschläuche, mikroben- und hydrolysefeste Polyurethanschläuche, Vollkunststoffschläuche, Metallschläuche, antistatische und elektrisch leitfähige Schläuche, schwerentflammbare Schläuche, Lebensmittelschläuche, Chemieschläuche, Abgasschläuche, Hochtemperaturschläuche und Schlauchanschlussteile. Vom Aufbau und Design schließt das neue NORRES-Handbuch an seinen Vorgänger von 2004 an, welcher für seine Nutzerfreundlichkeit und einfache Navigation beim großen Katalogwettbewerb „KatalogBenchmark" bereits ausgezeichnet wurde. Zu den Highlights der neuesten Produkte gehören u.a. das innovative Schaleneinbandsystem zum Be- und Entladen von Silofahrzeugen mit passendem Polyurethanschlauch, die Hochtemperatur-Schläuche HT-PUR aus dem weiterentwickelten Premium-Polyurethan mit Dauergebrauchstemperaturen von 125°C sowie der AIRDUC® PUR 355 CSH, ein abriebfester Saug- und Förderschlauch mit Außenfaltung für Kommunalfahrzeuge und Kehrmaschinen.
OK für Perstorp Caprolacton DealDie europäische Kommission (EC) hat ihre Zustimmung zur Übernahme des Geschäftsbereichs Caprolactones der Solvay durch Perstorp zugestimmt. Somit kann der Verkauf abgeschlossen werden. Am 10. Januar 2008 gab die EC bekannt, dass der Übernahme des Geschäftsbereichs Caprolactones und dem dazugehörigen Produktionswerk in Warrington, UK, statt gegeben werden kann, da Perstorp innerhalb der EU über keine Caprolactonfertigung verfügt. Der Vertrieb läuft weltweit, die Produktion in England verfügt über 65 Mitarbeiter. Perstorp plant die Kapazitäten bis Ende des 2. Quartals zu verdoppeln. In einem weiteren Schritt sind neue Kapazitäten bis Ende 2010 geplant.
Neue Übernahme von Perstorp in ChinaPerstorp hat in der chinesischen Provinz Shandong mit einer neuerlichen Übernahme auch eine Anlage zur Herstellung von Neo (Neopentylglycol) erworben. Der Kauf unterstreicht Perstorps führende Position im Polyolbereich und ist der logische Schritt nach den Investitionen in China 2007. Das Unternehmen Perstorp, das sowohl organisch als auch durch Akquisitionen in den letzten Jahren stark gewachsen ist, hat durch sein Joint Venture Shandong Fufeng Perstorp Chemical Co Ltd., mit dem chinesischen Polyolhersteller Zibo Linzi Yongliu Chemical Industry Stock Co Ltd. eine Vereinbarung zum Kauf der Neo-Anlage unterzeichnet. Die Übernahme soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Der geplante Umsatz 2008 liegt bei SEK 300 Mio. Yongliu ist Chinas zweitgrößter Hersteller von Neopentylglycol mit einer Jahreskapazität von 20 000 Tonnen und sitzt im Linzi Distrikt von Zibo City, wo Perstorp bereits über eine TMP (Trimethylolpropane) Fertigung verfügt. Zur Übernahme gehören 150 Mitarbeiter, produziert wurde seit den späten 1990ern.
POLYTEC GROUP - Erfolgreiches Geschäftsjahr 2007 Der Umsatz der POLYTEC GROUP ist im Geschäftsjahr 2007 insbesondere bedingt durch die im abgelaufenen Jahr getätigten Akquisitionen auf 664 Mio. EUR gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von rd. 27% in Vergleich zu 525 Mio. EUR im Geschäftjahr 2006. Der Umsatz der POLYTEC COMPOSITES GERMANY GROUP (vormals Menzolit Fibron) ist ab 1.April 2007, der Umsatz der POLYTEC Intex (vormals ISE INTEX) ab 1. Juli 2007 enthalten. Weiters ist ein deutlicher Anstieg des Nettoergebnisses und folglich auch des Ergebnisses je Aktie abgesichert. Da das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2007 auch durch akquisitionsbedingte Einmaleffekte positiv beeinflusst sein wird, deren Größenordung erst im Zuge der Erstellung und Prüfung des Konzernjahresabschlusses ermittelt werden kann, kann aus heutiger Sicht keine genauere Aussage getroffen werden. Auf Grund der Ganzjahreseffekte erwähnter Akquisitionen wird für das Geschäftsjahr 2008 ein weiterer wesentlicher Anstieg des Umsatzes auf rd. 800 Mio. EUR erwartet. Das Jahresergebnis der POLYTEC GROUP wird am 2. April 2008 veröffentlicht. Die Hauptversammlung 2007 findet am 21. Mai 2008 statt.
Rieter: Rekordumsatz in beiden Divisionen - Bestellungseingang erstmals über 4 Mio. CHFDer Rieter-Konzern steigerte im Geschäftsjahr 2007 vor dem Hintergrund eines bereits hohen Volumens 2006 den Bestellungseingang und den Umsatz. Der Bestellungseingang stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7% auf 4 066,4 Mio. CHF und der Umsatz um 12% auf 3 930,1 Mio. CHF. Rieter erzielte bei beiden Werten neue Höchstmarken. Die Automobilproduktion stieg 2007 weltweit um 5,3% auf 69,6 Mio. Fahrzeuge. Die beiden Hauptmärkte von Rieter Automotive Systems, Westeuropa und Nordamerika, entwickelten sich unterschiedlich. Während die Fahrzeugproduktion in Nordamerika leicht zurückging, nahm sie in Westeuropa um 2,4% zu. Deutlich stärkeres Produktionswachstum verzeichneten die Länder in Osteuropa, Asien und Lateinamerika. Automotive Systems setzte im Berichtsjahr den Wachstumstrend der letzten fünf Jahre fort. Die Division steigerte den Umsatz um 8% auf 2 363,3 Mio. CHF. In der zweiten Jahreshälfte wuchs Rieter Automotive ebenso stark wie im ersten Halbjahr 2007. Das Wachstum erfolgte dank der führenden Stellung als Anbieter von Akustik- und Hitzeschutzsystemen ausschließlich aus eigener Kraft. Aufgrund der weltweiten Präsenz in den Märkten unserer Kunden umfasste es alle Wirtschaftsregionen. Die Ziele der Automobilhersteller zur Gewichts- und CO2-Reduzierung unterstützte Rieter Automotive auch 2007 mit seinen gewichtssparenden Akustikpaketen und den aerodynamischen Unterbodenverkleidungen. Der Jahresabschluss des Rieter-Konzerns und der Geschäftsbericht 2007 werden zur Finanzanalysten- und Bilanzmedienkonferenz am 20. März 2008 veröffentlicht.
Umweltprüfung für KunststoffeRichtlinie VDI 3958 Blatt 11 (Entwurf): Umweltsimulation - Schadbegasung von Polymeren in Kombination mit Bewitterung. Neben klimatischen Faktoren, wie Temperatur, relative Luftfeuchte, Niederschläge und Sonnenstrahlung beeinflussen Schadgase zusätzlich die atmosphärische Korrosion und Alterung von polymeren Werkstoffen. Dabei können sich bei der kombinierten Beanspruchung synergistische oder antagonistische Effekte ergeben. Zur Simulation des Schadgaseinflusses benutzt man die Methodik der Umweltsimulation. Die neue Richtlinie VDI 3958 Blatt 11 beschreibt in allgemein gültiger Form Vorgehensweisen, um auf Grundlage von Vergleichen Empfehlungen für die Auswahl von Werkstoffen und deren Einsatz in Bauteilen im Hinblick auf die Langzeit- und Alterungsbeständigkeit zu geben. Untersuchungen an bestimmten Polymerwerkstoffen, wie Elastomeren, können zusätzliche Anforderungen benötigen, die in den Einzelanforderungen an diese Proben definiert werden sollten und in der Richtlinie nicht aufgeführt sind (z. B. mechanische Vorspannung oder Wechselbelastung). Der Entwurf der Richtlinie VDI 3958 Blatt 11 ist seit Januar 2008 zum Preis von 38,90 Euro beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Einsprüche können bis zum 30.04.2008 geltend gemacht werden. Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de möglich.
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