Polyurea-Veranstaltungen
PDA-Europe-Jahrestagung
Unter dem Motto „Gemeinsam den europäischen Polyurea-Markt entwickeln" fand vom 14.11. - 16.11.2008 in Brüssel die erste PDA-Europe-Jahrestagung statt. Mit 150 Teilnehmern und zwischenzeitlich 60 Mitgliedern freut sich die PDA Europe über ihren Erfolg. Für die nächste Veranstaltung, die voraussichtlich Mitte November 2008 in der Kölner Gegend stattfinden wird, hofft man auf deutlich mehr Vertreter aus der verarbeitenden Industrie. Neben Fachvorträgen zu den Themen REACH, ISOPA, Polyurea-Systeme, Additive und Maschinen wurden auch Schulungen und Live-Vorführungen geboten. Letztere fand bei der Firma Flexguard in Kooperation mit De Neef Conchem und Graco statt. Gezeigt wurde die Herstellung einer Duschwanne im Sprühverfahren, sowie die Beschichtung von Platten mit einem Polyaspartic-System, das für dekorative Bodenbeschichtungen im Einsatz ist. Zu den weiteren Highlights zählte auch die Präsentation der BASF über den Kettenverlängerer BaxxodurTM PC 136. Dieser hat sich in USA bereits bewährt. Nicht Thema des offiziellen Veranstaltungsprogramms, aber durchaus erwähnenswert - eine Mehrkomponenten-Minisprühpistole für Kleinstmengenaustrag der Fa. Pentech Inc., USA. Die Palm Gun wiegt unter 800 Gramm und ist für PU und PUA geeignet. Sie ist auch auf kleinsten, unwegsamen Flächen gut zu handhaben - sprühen von Rück- und Unterseiten ist möglich, ohne dass die Flächen sichtbar sind. Sprühaustrag liegt bei 500 - 2.500 g/min. Zum Jahresbeginn soll auch die vom PDA in Auftrag gegebene Marktstudie fertig gestellt werden. Diese ist weltweit die Erste in der Polyureaindustrie. Von den Ergebnissen erwartet sich der PDA einen Überblick über den potentiellen Markt und seine Wachstumschancen. Durchgeführt wird die Studie von Ducker and Associates und beinhaltet u. a. Verkaufszahlen, Projektbeschreibung (Art und Größe), Größe und Gliederung der Marktsegmente in Nordamerika, Europa und Asien. Des Weiteren wurden Komitees für die Bereiche Bau, Bergbau, chemische Industrie und den maritimen Bereich gegründet, um das Verfahren bekannter zu machen. Zur Mitarbeit an den gesetzlichen Vorschriften und Richtlinien fühlt sich der Verband ebenfalls verpflichtet, wie z. B. bei der EN 1504 für Beton und der Richtlinie 14879 für den Oberflächenschutz von Anlagen im Kontakt mit aggressiven Medien.
Konferenz-Premiere: „Marine Coatings" In Meeresnähe sind in der Regel sämtliche Oberflächen mit Muscheln oder anderen Organismen bewachsen. Meerwasser ist sehr aggressiv und ein guter Elektrolyt. Das begünstigt besonders die Korrosion. Wenn es um die Betriebskosten und Lebensdauer von Schiffen geht, spielen Rostschäden und Bewuchs der äußeren Schiffshülle eine wichtige Rolle. Betriebs- und Wartungskosten für Schiffe, Hafenanlagen und Förderplattformen können durch verbesserten Schutz vor Bewuchs und Korrosion erheblich gesenkt werden.
Deshalb widmet sich die EUROPEAN COATINGS CONFERENCE vom 28. - 29. Februar 2007 in Berlin erstmalig dem Thema „Marine Coatings". Neueste Entwicklungen und Forschungsergebnisse im Bereich der Anti-Bewuchsbeschichtungen und Anti-Korrosionsionsbeschichtungen werden vorgestellt und diskutiert. 13 Fachbeiträge von hochkarätigen internationalen Referenten aus Forschung und Industrie befassen sich mit aktuellen Themen wie zum Beispiel:
- neue Entwicklungen in Hybrid-Harzen
- High-solid-Beschichtungenfür Schiffe
- Umweltfreundliche Antifouling-Beschichtungen
- Nanobeschichtungen
Vor der Veranstaltung findet das Pre-Tutorial „Fundamentals of Antifouling" statt. Weitere Infos unter www.coatings.de/events/ecc38.cfm
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